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Autoschlüssel mit HUK-COBURG Anhänger

Was kostet ein Auto

Sprit, Wartung, Reparaturen – oft teurer als gedacht.

Anschaffungskosten eines Kfz

Ein eigenes Auto zu kaufen, gehört zu den wichtigsten Investitionen im Leben. Nicht selten ist dies auch eine emotionale Entscheidung: Wer das Traumauto zum Traumpreis im Internet entdeckt, will nicht selten sofort zuschlagen. Doch ist Vorsicht geboten, denn der reine Anschaffungspreis sagt über einen längeren Zeitraum, wenn Wartung und Reparaturen, Steuer und Versicherung hinzukommen, wenig aus. Und doch ist der Kaufpreis eines Autos immer noch der dominierende Kostenfaktor. Experten von Autoclubs beziffern ihn auf 50 bis 60%. Wie viel sollte man für ein neues Auto also ausgeben?

Anschaffungskosten variieren; Antriebsform; Wertverlust

Neu oder gebraucht? Die goldene Mitte

Neuwagen kosten meist mehr in der Anschaffung. In den ersten Jahren kommt es aber kaum zu Verschleißreparaturen. Allerdings ist der Wertverlust eines Neuwagens gerade in den ersten Jahren sehr hoch. Grundsätzlich lässt sich sagen: Nach 4 Jahren ist ein Neuwagen nur noch rund die Hälfte des Kaufpreises wert. Ältere Fahrzeuge wiederum sind bisweilen in der Anschaffung sehr günstig, können aber im Betrieb schnell das Portemonnaie belasten. Das lässt vermuten, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt, was Fachleute auch bestätigen. Die goldene Mitte liegt demnach bei einem 2 bis 3 Jahre alten Gebrauchten. Der höchste Wertverlust ist da schon passiert, größere Reparaturen sollten aber noch für eine gewisse Zeit auf sich warten lassen.

Autokauf Gebrauchter: Durchschnittskosten 10.000 €

Von den gut 10 Millionen Autos, die in Deutschland jedes Jahr verkauft werden, sind rund 7 Millionen Gebrauchte. Diese kosten im Schnitt nach Daten des Deutschen Kraftfahrtgewerbes gut 10.000 €. In Deutschland werden Gebrauchtfahrzeuge übrigens in 4 von 10 Fällen von privat gekauft. Meistens sind das ältere Baujahre mit über 90.000 Kilometern Laufleistung und entsprechendem Risikoprofil. 6 von 10 Gebrauchtwagenkäufern scheuen das und gehen zu Händlern, die mehr Sicherheit bieten, aber auch mehr Geld verlangen.

Autokauf Neuwagen

Die Emotionalität eines persönlich auf der Hersteller-Homepage individuell konfigurierten Traumwagens ist nicht in Euro und Cent aufzuwiegen. Trotzdem hat ein Neuwagen natürlich seinen Preis. Doch allgemein hat der Rabattwahn bei Neuwagen derzeit Konjunktur. Das angesehene Center Automotive Research (CAR) hat hierzulande Anfang des Jahres im Schnitt einen Preisnachlass für Neuwagen von gut 14% errechnet (Stand 2017). Einzelne Auslaufmodelle haben verzweifelte Hersteller zuletzt für gut ein Drittel unter Listenpreis angeboten. Das bestätigen auch große Auto-Leasingfirmen, die ebenfalls einen Marktüberblick haben.

Unterhaltungskosten eines Kfz

Wer auf Onlineportalen nach einem neuen Auto schaut, sieht zunächst nur den Kaufpreis vor sich. Wenn auch noch attraktive Rabatte winken, vergisst man leicht, dass Verbrauch, Wartung, Reparaturen, Steuer und Versicherung allesamt in die Gesamtkosten eines Autos mit einberechnet werden müssen. Wer nur auf den Anschaffungspreis achtet, läuft Gefahr, langfristig in eine Kostenfalle zu geraten. Eine realistische Kalkulation aller Kosten vor dem Autokauf vermeidet böse Überraschungen.

Sprit, Wartung, Reparaturen – oft teurer, als es sein sollte

Die Preise für Wartung, Service und Reparaturen sind von Verbrauchern oft nur schwer zu beurteilen. Ganz wichtig: Auch beim Autokauf muss man schon an mögliche Verschleißreparaturen für Bremsen, Auspuff, Stoßdämpfer denken. Auch neue Reifen beziehungsweise ein Satz Winter- oder Sommerreifen müssen oft angeschafft werden. Nach einiger Zeit ist auch ein teurer Zahnriemenwechsel fällig. Zusätzlich kommt es zu fixen Kosten für Inspektionen. Diese können jährlich oder alle 2 Jahre notwendig sein – oder nachdem eine gewisse Anzahl an Kilometern mit dem Auto gefahren wurden. Dann gibt es noch die Hauptuntersuchung (HU), die ebenfalls alle 2 Jahre durchzuführen ist. Dies sind alles Kosten, die bereits beim Autokauf bedacht werden müssen und teilweise nicht gerade gering sind. Grundsätzlich kann man bei der Wahl der Werkstatt sparen. Freie Werkstätten sind oftmals bedeutend günstiger als Vertragswerkstätten der Automobilhersteller.

Ein weiterer Faktor sind die Spritkosten. Nicht blind vertrauen kann man dabei den Verbrauchsangaben der Hersteller. Realistische Alltagswerte liefern Tests von Autoclubs. Die Ergebnisse sind nach Fahrzeugklassen, Marken und Antriebsarten im Internet abrufbar. Hierbei muss man natürlich auch das eigene Fahrverhalten betrachten. Wer viel mit dem Auto fährt oder es zum Pendeln braucht, sollte auf verbrauchsarme Motoren achten. Hier kommt oft ein Diesel ins Spiel. Grundsätzlich sollte man aber nicht blauäugig sein, denn ein Diesel ist wiederum in der Anschaffung teurer und auch die Kfz-Steuer ist höher als bei einem Benziner. Die Steuer richtet sich auch nach der Schadstoffklasse des jeweiligen Fahrzeugs. Wer jedoch viele Kilometer mit seinem Auto fährt, wird langfristig von den geringeren Kraftstoffkosten profitieren.

Zusätzlich zu den Kosten für Anschaffung, Wartung und Sprit kommen oftmals weitere Faktoren wie Unterbringung und alltägliche Ausgaben auf einen zu. Eine Garage oder ein Dauerparkplatz können laufende Kosten verursachen und müssen in die monatlichen Ausgaben eingerechnet werden. Auch ein Anwohnerparkausweis verursacht Kosten, die meist einmal im Jahr bezahlt werden müssen. Parkgebühren in Städten und Ballungszentren sind mitunter sehr hoch.

Monatliche Fixkosten

Spritkosten; Kosten für Unterbringung

Sonstige Kosten

Inspektion; Hauptuntersuchung; Reparaturkosten; Winter- oder Sommerreifen

Versicherung: Vorsicht bei „Alles aus einer Hand“

Zu Vorsicht raten Verbraucherschützer zudem, wenn Autohändler beim Neuwagenkauf gleich eine Versicherung mit anbieten, was immer mehr gängige Praxis ist. „Alles aus einer Hand“ ist speziell in dieser Variante oft nicht günstig. Die Differenzen zwischen einzelnen Angeboten für Kfz-Policen mit vergleichbaren Leistungsumfängen können jährlich mehrere Hundert Euro betragen. Fahranfänger müssen sich bewusst sein, dass eine Autoversicherung für sie am Anfang bedeutend teurer ist. Es dauert einige Jahre, bis man sich einen hohen Schadenfreiheitsrabatt aufgebaut hat. Ein Vergleich lohnt allemal. Natürlich sollte man auch das Angebot des eigenen Versicherers nicht vergessen. Unser Tarifrechner liefert ein verlässliches Ergebnis.

Jährliche Fixkosten

Kfz-Versicherung; Kfz-Steuer

Nützliche Links für weitere Informationen

Hinweis zur persönlichen Beratung


Bitte beachten Sie: Nur eine persönliche Beratung garantiert Ihnen einen bedarfsgerechten Versicherungsschutz.

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