Versicherung für Elektroautos

Bis zu 20 % Beitrag sparen!

Ihre Versicherung für Elektroautos: unter Strom bis zu 20% günstiger  

Die ausgezeichnete Kfz-Versicherung der HUK-COBURG bietet umfassende Leistungen, die den besonderen Bedarf der Besitzer von Elektro- und Hybridautos abdecken. Elektrofahrzeuge erhalten zudem bis zu 20% Nachlass in der Kfz-Haftpflicht- und in der Kasko-Versicherung.

Ihre Vorteile im Überblick

Focus Money – Bester Kfz-Versicherer – Ausgabe 37/2019
  • Ersatz des Akkus bei einem Kaskoschaden – Muss bei einer Reparatur der Akku getauscht werden, kommen wir für die Kosten auf – unabhängig davon wie alt der Akku ist.
  • Überspannungsschäden durch Blitzschlag – Ihr Auto ist z. B. beim Laden gegen Schäden aufgrund der Überspannung des Stromnetzes durch Blitzschlag geschützt.
  • Schutzbrief – Bleiben Sie mit leerem Akku liegen, machen wir Sie vor Ort wieder flott oder lassen Ihr Fahrzeug abschleppen.
  • Ladekabel mitversichert – Bei einem Diebstahl erstatten wir Ihnen die Kosten für den Ersatz.
  • Ausgezeichneter Service – Zum 10. Mal in Folge der beste Kfz-Versicherer unter den Serviceversicherern (Focus Money, Heft 37/2019).
20% Beitrag sparen

20% Preisvorteil für Elektroautos

E-Autos schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Voll-elektrische Autos sind oft für Jahre von der Kfz-Steuer befreit und beim Kauf eines neuen E-Autos oder Hybrids erhalten Sie vom Staat eine Kaufprämie.

Außerdem sparen Sie mit der HUK-COBURG auch bei der Kfz-Haftpflicht- und in der Voll- bzw. Teilkasko-Versicherung:

  • 20% bei reinen Elektro-Autos
  • 5% bei Hybrid-Fahrzeugen

Versichern Sie Ihr Elektroauto oder Hybrid-Fahrzeug im umfangreichen Classic-Tarif

Diesen Deckungsumfang können Sie erwarten:
 

  • Kfz-Haftpflicht-Versicherung
  • Teil- oder Vollkasko-Versicherung
  • Kasko SELECT
  • Fahrerschutz
  • Kfz-Schutzbrief
  • Telematik Plus
  • Unfallmeldedienst (UMD)
  • Kasko PLUS
  • Ausland-Schadenschutz
  • Rabattschutz

Details zum Versicherungsumfang finden Sie in unserer Autoversicherung.

Ihre günstige Elektroauto-Versicherung im Preis-Vergleich

Preisvergelich Elektroauto-Versicherung

Beispiel: Jahresbeitrag für einen Pkw – 127,48 €

Der Beitrag ergibt sich für folgende Merkmale im Tarif-Rechner:

  • Versicherungsnehmer: Angestellter Ingenieur, geboren am 28.02.1977
  • Fahrer: Versicherungsnehmer (Führerschein 22.02.1996) und Ehefrau (31.03.1982 geboren, Führerschein 31.03.2000)
  • Fahrzeughalter: Versicherungsnehmer
  • Zulassung: in Nordhausen, PLZ: 99734
  • Fahrzeug: VW Golf VII Elektro (Erstzulassung 01.07.2020; Zulassung auf Halter 01.07.2020): HSN 0603; TSN CBP
  • jährliche Fahrleistung: 8.000 km; Nutzung: ausschließlich privat; Finanzierung: Barkauf; Abstellplatz: Einzelgarage
  • Wohngebäudeversicherung: ein Einfamilienhaus (versichert bei HUK)
  • Schadenfreiheitsklasse: SF 23; Vollkasko: mit 300 € Selbstbeteiligung; Teilkasko: mit 150 € Selbstbeteiligung
  • Kasko SELECT: eingeschlossen; Schutzbrief: eingeschlossen; Telematik Plus: Startbonus berücksichtigt
  • Zahlungsweise: jährlich

Dieses Angebot ist gültig ab 01.07.2020 – Quelle: NAFI 30.06.2020

Folgende Leistungen sind von Stiftung Warentest empfohlen und hier eingeschlossen:

  • Kfz-Schutzbrief
  • Mallorcapolice
  • Marderbiss mit Folgeschäden
  • Erweiterte Wildschadendeckung (Kollision mit Tieren aller Art)
  • Erweiterte Elementarschadenklausel
  • Grobe Fahrlässigkeit
  • Erhöhte Deckungssummen von mind. 100 Mio. € Deckung

Haftpflicht & Kasko: Die Rundum-Absicherung für Ihr Elektroauto

Ohne Kfz-Haftpflichtversicherung geht es nicht - Besitzer eines Elektro- oder Hybridautos haben denselben Bedarf wie Besitzer eines Fahrzeugs mit herkömmlichem Verbrennungsmotor.

Vor allem bei der Kasko-Versicherung ändern sich jedoch die Anforderungen. Besonders wichtig ist die Absicherung des Akkus, da dieser sehr teuer ist. Muss bei einer Reparatur der Akku getauscht werden, nehmen wir keine altersbedingten Abzüge vor. D.h. wir leisten unabhängig davon wie alt der Akku ist. Denn der Akku, das Herzstück Ihres Autos, ist genauso versichert wie die anderen Bestandteile des Fahrzeugs auch.

  • Unsere Teilkasko sichert Sie beispielsweise gegen Tierbiss- oder Kurzschluss-Schäden an Ihrem Fahrzeug ab. Daraus resultierende Folgeschäden sind bis 20.000 € abgedeckt.
  • Über unsere Vollkasko erhalten Sie zusätzlich besonderen Rundum-Schutz für Schäden an Ihrem Akku ebenfalls bis 20.000 €.
  • Für Elektro-Fahrzeuge empfehlen wir auch die Kasko PLUS: Die Eigenschaden-Versicherung schützt Ihr Hab und Gut. Falls sich beispielsweise der Akku Ihres Pkw entzündet und der Brand auf andere Sachen überspringt, die Ihnen gehören wie Garage oder Ladestation. Garage oder Ladestation gehören nicht Ihnen? Dann zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung an Ihrer Stelle.  

Weitere Details zu unserer Kaskoversicherung und wichtige Ergänzungen des Versicherungsschutzes finden Sie in unserer Autoversicherung.

Wie hoch sind die Kosten bei einem Elektroauto?

Natürlich stellt sich auch bei Elektroautos die Frage nach den Kosten, insbesondere den laufenden Kosten nach dem Kauf: 

  • Betriebskosten: Bei manchen E-Tankstellen ist der Strom ganz umsonst. Auch immer mehr Einzelhändler (z. B. Aldi) bieten mancherorts Strom-Tanken als kostenlosen Extra-Service an. Die Kosten pro Kilowattstunde Strom an öffentlichen Ladesäulen unterscheiden sich dabei stark. Sie sind abhängig von Ladedauer, Ladeleistung und Anbieter. Auf jeden Fall ist es aber deutlich günstiger als Diesel oder Benzin zu tanken.
  • Batteriemiete: Bei machen Herstellern kann man seinen Akku mieten statt ihn zu kaufen.
  • Wartungskosten: Die kleine Inspektion z. B. beim Nissan Leaf kostet nach einem Jahr gute 80 €, die große nach zwei Jahren knapp 150 €. Bei einem vergleichbaren kompakten Dieselmodell sind die Kosten fast doppelt so hoch, weil zusätzliche Öl- und Filterwechsel anfallen.
  • Kfz-Steuer: Für bis zum 31.12.2020 zugelassene Elektrofahrzeuge gilt eine Befreiung von der Kfz-Steuer für 10 Jahre. Danach fallen sehr moderate Beiträge an. Aber Achtung: Hybridfahrzeuge gelten nicht als Elektrofahrzeuge im Sinne des Kraftfahrzeugsteuergesetzes und sind daher nicht steuerbegünstigt.
  • Kfz-Versicherung: Die Kosten der Kfz-Versicherung eines Elektroautos richten sich nach den Typklassen, dem Schadenfreiheitsrabatt, der Region, in der Sie wohnen (Regionalklassen) und weiteren Faktoren.
  • Kaufprämie: Die Bundesregierung will deutlich mehr Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen bringen. Die Förderung für reine Elektro-Autos (6.000 €) bzw. Plug-In-Hybride (4.500 €) wird bis 2025 gewährt – oder bis die Gesamtsumme von 2,09 Mrd. € ausgeschöpft wurde. Aufgrund der Corona-Krise hat die Bundesregierung den staatlichen Anteil am Umweltbonus verdoppelt. Somit wird der Kauf von Elektroautos mit bis zu 9.000 € gefördert und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge erhalten eine Förderung von 6.750 €. Diese Prämien soll es allerdings nur bis zum Ende des Jahres 2021 geben.
    Welche Fahrzeuge zu den geförderten Modellen gehören hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aufgelistet:
    Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge

Elektroautos sind heute schon alltagstauglich

Die mangelnde Reichweite ist der Hauptkritikpunkt am Elektroauto. Hybridautos kommen auf ca. 80 km elektrische Reichweite, reine Elektroautos (unterhalb der Premiumklasse) auf ca. 250 km.

  • Telematikdaten belegen: Vielzahl der Autos fahren Kurz- und Mittelstrecke
  • Nur 1% legt bei Tagesfahrten mehr als 250 km zurück
  • Knapp die Hälfte aller Elektroautos käme ohne Nachladen durch den Tag

Eine Untersuchung auf Basis von Telematikdaten aus 2018 zeigt: Knapp die Hälfte der Autos legte in einem Zeitraum von 8 Monaten an keinem Tag mehr als 250 km zurück. Diese Reichweite könnte auch heute schon im Elektroauto ohne Nachladen erreicht werden.

Das häufig ins Feld geführte Argument, Elektroautos seien wegen mangelnder Reichweite keine echte Alternative, sticht für viele Fahrten im Alltag nicht. Geht man von einer durchschnittlichen Reichweite der aktuell verfügbaren Elektroauto-Modelle von etwa 250 km aus, kämen 47% der Autos ohne Nachladen durch den Tag. Die verbleibenden 53% der Autos fuhren im Untersuchungszeitraum Januar bis August 2018 zwar an mindestens einem Tag weiter als 250 km, jedoch machten Fahrten mit dieser Tagesreichweite lediglich 1% aus.

„Für kurze und mittlere Strecken sehen wir ein großes Potenzial für E-Autos, da sich das Problem mangelnder Reichweite und Ladeinfrastruktur für viele Autofahrer nicht stellt. Denn die E-Autos können zu Hause geladen werden“, so Dr. Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG. „Perspektivisch ergibt sich ein noch größeres Potenzial, wenn die Preise für Stromer sinken, die Reichweiten der Autos weiter steigen und die öffentliche Ladeinfrastruktur sich verbessert“, so Rheinländer weiter.

Grafik mit Fahrwerten zu Elektroautos

Aufbau eines flächendeckenden Ladesäulennetzes

Neben der, im Vergleich zu Diesel- und Benzinmotoren, geringeren Reichweite und den hohen Anschaffungskosten ist der wohl größte Kritikpunkt am Elektroauto derzeit auch das lückenhafte Netz an Ladesäulen. Nicht nur, dass es zu wenig davon gibt, diese sind auch nicht immer frei und rund um die Uhr zugänglich. So muss jede längere Autofahrt gut geplant werden – zumal, wenn sie in ländliche Regionen führt.

Damit sich das ändert, gibt es zahlreiche Initiativen aus Politik und Wirtschaft. Die Autobauer BMW, Daimler, VW mit Audi und Porsche sowie Ford planen den Bau und Betrieb gemeinsamer Ladestationen über ein neues Gemeinschaftsunternehmen. Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft gibt es deutschlandweit inzwischen rund 24.000 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte (Stand Januar 2020). Weitere 4.000 Schnellladestationen sollen bis Ende 2020 errichtet werden und bis 2030 weitere 100.000 Ladepunkte. Sogar Tankstellen sollen verpflichtet werden, Lademöglichkeiten anzubieten.

Wer nachschauen möchte, wo in seiner Region Ladepunkte zur Verfügung stehen und welche Leistung diese haben, kann dieses bei der Bundesnetzagentur tun, welche die Daten zur öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur seit April 2017 auf einer interkativen Karte kostenlos zur Verfügung stellt.

Um einen einheitlichen Standard bei der Stecker-Ausstattung der Ladesäulen zu gewährleisten, ist 2016 die Ladesäulenverordnung LSV in Kraft getreten. Sie definiert einen Ladepunkt als „Ladeeinrichtung, die zum Aufladen von Elektromobilen geeignet und bestimmt ist (Normalladepunkt bis 22 kW, Schnellladepunkt > 22 kW) und an der zur gleichen Zeit nur ein Elektromobil aufgeladen werden kann”. Mehrere Anschlüsse an einer Ladesäule sind somit als mehrere Ladepunkte definiert.

Welche Fahrzeuge werden als Elektroauto definiert?

Laut Elektromobilitätsgesetz § 2 fallen Plug-in-Hybride, Range Extender, Reine Elektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge unter den Begriff „E-Fahrzeug“. Doch was sind die Unterschiede?

Icons Plug-In-Hybrid
Plug-In-Hybrid

PHEV = Plug-In-Hybrid Electric Vehicle

Hybride haben einen Verbrenner und einen Elektromotor. Während beim „normalen“ Hybrid die (meist kleine) Batterie ausschließlich über den Verbrennungsmotor geladen wird, kann beim Plug-In-Hybrid der Speicher zusätzlich über das Stromnetz aufgeladen werden. Die elektrische Reichweite liegt oft nur bei 30 bis 50 km. Während die Plug-In-Hybride als Elektrofahrzeug eingestuft werden, gilt dies für den Hybrid ohne externe Lademöglichkeit nicht.

Icons Range Extender
Range Extender

REEV = Range Extender Electric Vehicle

Dabei handelt es sich im Prinzip um einen Plug-In-Hybrid. Allerdings erfolgt der Antrieb vorrangig elektrisch. Um die Reichweite zu verlängern, ist zusätzlich ein kleiner Verbrennungsmotor und ein kleiner Tank verbaut. Bei Bedarf erzeugt dieser mittels eines Generators Strom für den Elektromotor.

Icons Reines Elektrofahrzeug
Reines Elektrofahrzeug

BEV = Battery Electric Vehicle

Die BEV besitzen nur einen Elektromotor. Die Energie für den Antrieb kommt aus der Batterie. Diese wird ausschließlich von außen über das Stromnetz aufgeladen. 

Icons Brennstoffzellenfahrzeug
Brennstoffzellenfahrzeug

FCEV = Fuel Cell Electric Vehicle

Wasserstoffautos (korrekt: Brennstoffzellen-Autos) sind im Grunde Elektrofahrzeuge. Der für den Antrieb erforderliche Strom wird in der Brennstoffzelle aus Wasserstoff gewonnen. 

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Häufige Fragen zu Elektroautos und Hybrid-Fahrzeugen

Warum haben Elektroautos nur eine begrenzte Reichweite?

Die Reichweite eines Elektroautos wird von der Leistung des Akkus beeinflusst. Diese wird in der Maßeinheit Kilowatt beziehungsweise Kilowattstunde / kWh angegeben. Die meisten E-Autos haben Akku-Kapazitäten zwischen 20kWh und 60 kWh, beim Tesla sind es bis zu 100 kWh. Wie lange die Batterieladung reicht, hängt natürlich im konkreten Fall vom Fahrzeugmodell, Witterungs- und Streckenbedingungen, Beladung und Fahrweise ab. Meist liegt Stromverbrauch im Bereich von 12 bis 20 kWh auf 100 km.

Der aktuell gängige Standard bei Elektrofahrzeugen sind Lithium-Ionen-Akkus. Im Vergleich zu konventionellen Blei- und Nickel-Metallhydrid-Akkus bieten sie eine höhere Leistungs- und Energiedichte und können aus jedem Ladezustand nachgeladen werden. Denn anders als bei konventionellen Autos sollte man die Batterie von Elektroautos nie ganz leer fahren.

Für das Gewicht des Akkus ist die Energiedichte entscheidend. Sie bezeichnet die Energiemenge, die pro Kilogramm gespeichert werden kann. Je höher die Energiedichte, desto geringer das Gewicht der Batterie. Beispielsweise beträgt die Energiedichte bei bisherigen Lithium-Ionen-Akkus maximal 140 Wattstunden pro Kilogramm. Schon bei einer Fahrt von 100 km Entfernung muss also bereits relativ viel Gewicht transportiert werden.

Ein weiterer Nachteil ist der relativ hohe Preis der Batterien: Obwohl die Kosten in den letzten Jahren erheblich gesunken sind, kosteten sie die Hersteller im vergangenen Jahr Expertenschätzungen nach im Schnitt immer noch 190 € pro kWh. Selbst bei kleineren Fahrzeugmodellen mit 20 bis 30 kWh kostet allein die Batterie demnach um die 5.000 €.

Die Auto-Industrie forscht derzeit an der Feststoffbatterie, bei der das flüssige Elektrolyt durch festes Material ersetzt wird. Durch eine höhere Energiedichte würden Leistung und Reichweite steigen, man müsste die Batterie nicht mehr kühlen und bei Unfällen wäre die Gefahr durch Brände geringer.

Wie wird das Elektroauto geladen?

Beim Elektroantrieb stellt sich die Frage, wie das Auto aufgeladen wird. Schließlich tankt es Strom statt Benzin oder Diesel und benötigt daher eine spezielle Ladevorrichtung, die für das Laden notwendig ist. Da die unterschiedlichen Hersteller beim Laden unterschiedliche Ansätze entwickelt haben, gibt es kein einheitliches Ladesystem bzw. einheitliche Stecker:

  • Schuko-Ladestecker: Mit diesem Stecker kann das Auto über den Bordlader (das "On-Board-Ladegerät") an normalen 230-Volt-Haushaltssteckdosen geladen werden. Das Aufladen ist allerdings mit langen Ladezeiten verbunden. Wer sein Auto daheim schneller aufladen will, der kann sich von einem Fachbetrieb oder Stromversorger eine Wandladestation („Wall Box“) einbauen lassen.
  • Typ 2-Stecker: Dieser Stecker ist mittlerweile EU-Standard. Man benötigt für das Laden Wechselstrom.
  • CCS-Combo 2-Stecker: Für das Schnellladen an Ladesäulen mit Gleichstrom, insbesondere bei deutschen und europäischen Herstellern verbreitet.
  • Chademo: Dies ist das japanische Steckerystem für Gleichstrom-Ladesäulen, Konkurrent des CCS-System und nicht mit diesem kompatibel. Die Abkürzung bedeutet "Charge de Move" bzw. im japanischen "Zeit für eine Tasse Tee" aufgrund der sehr kurzen Ladezeit von 15 bis 30 Minuten für 80% Ladung.
  • Supercharger: Die von Tesla Motors verbreiteten Ladesäulen, früher mit Typ-2-Stecker, mittlerweile im Umbau auf den CCS-Standard. Kann nicht von anderen Marken genutzt werden. 
  • Einphasige versus mehrphasige Lader: Wenn Sie häufig mit dem Elektroauto unterwegs sind und es somit oft aufladen müssen, empfiehlt sich ein mehrphasiges Ladegerät, da dieses schneller lädt als ein einphasiges.

Warum wird der Kauf von Elektroautos gefördert?

Bis 2050 will die Bundesregierung die Treibhausgasemissionen um 80% gegenüber 1990 senken. Zugleich soll der Primärenergieverbrauch bis 2050 um die Hälfte gegenüber 2008 sinken. Dazu soll der Energieverbrauch im Verkehrssektor bis 2050 um 40% gesenkt werden.

Daher also die gezielte Förderung der Elektromobilität. Elektroautos sind im Betrieb schadstoffarm, klimaschonend und hoch energieeffizient. Als Beispiel: Elektroautos können mehr als 90% der erzeugten Energie für den Antrieb nutzen, Autos mit herkömmlichen Verbrennungsmotor hingegen nur knapp 30%. Die Umwelt profitiert doppelt: Elektroautos verbrauchen nicht nur weniger Energie, sie verursachen vor Ort keine Abgase. Und sie erzeugen kaum Lärm.

Im Idealfall können Sie Ihr Elektroauto zu Hause mit selbstproduziertem Solarstrom laden, verbessern damit Ihre Umweltbilanz weiter und sparen bares Geld.

Haben Elektroautos Sonderrechte?

Mit dem Elektromobilitätsgesetz von 2015 hat die Bundesregierung elektrisch betriebenen Fahrzeugen Sonderrechte eingeräumt. Damit soll es den Kommunen ermöglicht werden, besondere Parkplätze an Ladestationen einzurichten, Parkgebühren zu reduzieren und bestimmte Lärm- und Abgasschutzvorschriften einzuschränken. In manchen Kommunen kann man kostenlos parken oder Busspuren nutzen. Um dies alles umsetzen zu können, erhalten Elektroautos bei der Zulassung besondere Kennzeichen.

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