Amts­haftpflicht & Vermögensschaden­haftpflicht

Unsere Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung gegen Haftungsrisiken im öffentlichen Dienst

Ein hohes Arbeitspensum, Zeitdruck und neue Gesetze prägen den Arbeitsalltag vieler Beamter und Beschäftigter im öffentlichen Dienst. Da können schnell Fehler unterlaufen. Mit unserer Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sichern wir Sie gegen die finanziellen Folgen solcher Missgeschicke ab.

Ihre Vorteile im Überblick

Assekurata Testat: A++ Exzellent - Ausgabe 10/2019
  • Gute Konditionen – Sehr günstiger Beitrag.
  • Hohe Versicherungssumme – 50 Millionen € für Personen- und Sachschäden je Versicherungsfall (Personenschäden bis max. 15 Millionen € je verletzte oder getötete Person).
  • Flexibilität – Wählen Sie von 50.000 € bis 250.000 € für die Absicherung von Vermögensschäden.
  • Ausgezeichnet – Die unabhängige Rating-Agentur Assekurata bestätigt unsere hohe Leistungsfähigkeit als Schadenversicherer (10/2019).

Schutz vor existenzbedrohenden Schadensersatzforderungen

Polizisten und Lehrer haben es oft selbst erlebt: Versehentlich wurde bei einem Einsatz das Eigentum von Unbeteiligten beschädigt oder ein Schüler hat sich auf einer Klassenfahrt verletzt. Als Beamter oder Angestellter des öffentlichen Dienstes benötigen Sie eine besondere Haftpflichtversicherung. Denn: Für Schäden, die Sie bei der Ausübung Ihres Amtes verursachen, können Sie möglicherweise persönlich haftbar gemacht werden. Mit der Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sichern wir Sie optimal gegen finanzielle Folgen ab.

  • Als Ergänzung zu Ihrer Privathaftpflichtversicherung schützt Sie die Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung z. B.:
    • Wenn sich auf einer Klassenfahrt einer Ihrer Schüler verletzt
    • Wenn Sie bei einem Polizeieinsatz das Eigentum von Unbeteiligten beschädigen
    • Wenn Sie versehentlich eine virenverseuchte dienstliche E-Mail in Umlauf bringen
    • Wenn Ihr Arbeitgeber aufgrund eines versäumten Termins finanzielle Schäden erleidet
  • Je Versicherungsfall stehen für alle Personen- und Sachschäden 50 Millionen € (maximal 15 Millionen € für Personenschäden je verletzte oder getötete Person) zur Verfügung.
  • Vermögensschäden sind je Versicherungsfall bis 50.000 € abgedeckt. Gegen einen Zusatzbeitrag kann diese Summe erhöht werden.

Der HUK-COBURG-Experte Oliver Ludwig im Gespräch zur Bedeutung der Amts­haftpflicht

Warum benötigen Beamte und Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst eine Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

Porträt des HUK-COBURG Experten Oliver Ludwig

Beamte und Tarifbeschäftige sind im Gegensatz zu normalen Arbeitnehmern nicht über ihren Arbeitgeber beziehungsweise Dienstherrn gegen ein Risiko im beruflichen Bereich abgesichert. Wenn ihnen also während ihrer Arbeitszeit durch Zeitdruck oder aus einem anderen Grund ein Fehler unterläuft, müssen sie selbst für entsprechenden Versicherungsschutz sorgen.

 

Warum würden Sie Beamten und Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst dazu raten, eine Versicherung abzuschließen?

Wir bieten die Amts- und Vermögensschadenhaftpflicht immer in Verbindung mit der Privathaftpflichtversicherung an. Jeder weiß, wie schwerwiegend hier die Folgen sein können. Genau wie im privaten Bereich ist es wichtig, eine solche Versicherung auch für den beruflichen Bereich abzuschließen. Denn grundsätzlich trifft jeden das Risiko. Niemand kann sich vor solchen Fällen schützen. Außerdem sind die Beiträge sehr günstig. Wir sprechen hier von 9 bis 79 € im Jahr, mit denen man sich rundum absichert. Da sollte man nicht lange überlegen.

 

Und gegen ein solches Risiko können sie sich nur durch eine Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung absichern?

Genau richtig. Letztendlich ist es ja eine freiwillige Versicherung, die man abschließen kann, aber nicht muss. Für viele ist das Risiko jedoch zu abstrakt. Sie sehen die Notwendigkeit einer solchen Versicherung nicht.

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Können Sie die Risiken denn konkret benennen? Was kann einem Beamten oder Tarifbeschäftigten passieren?

Das ist je nach Beruf sehr unterschiedlich. Nehmen Sie einen Lehrer: Während einer Klassenfahrt könnte sich ein Schüler verletzen. Bei sogenannten Einsatzjobs, also Polizist, Feuerwehrmann oder Sanitäter, kann schnell etwas passieren. Wobei ich hier dazu sagen muss, dass die HUK-COBURG leider nicht alle diese Berufsgruppen versichert.

 

Welche Berufsgruppen sind nicht versichert?

Ausgenommen sind Architekten und Leute mit medizinischen Tätigkeiten wie Ärzte, Sanitäter und Hebammen.

 

Die Risiken der einzelnen Berufe werden demnach unterschiedlich eingeschätzt und bewertet. Welche Rolle spielt das für den Versicherungsschutz?

Es ist richtig, dass sich die Beiträge nach dem Risiko der ausgeübten Tätigkeit richten. Die Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist daher in 3 Kategorien unterteilt.

Die günstigste Kategorie ist die Berufsgruppe 1. Zu dieser gehören Lehrer, Erzieher oder Personen, die in der Verwaltung einer Universität beschäftigt sind. Für sie kostet eine Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung lediglich 9 € im Jahr.

Zur Berufsgruppe 2 gehören Angehörige der Polizei, des Zolls oder der Bundeswehr, aber auch Personen mit reiner Verwaltungstätigkeit, z. B. Angestellte von Sozialversicherungsträgern, Richter, Staatsanwälte, kirchliche Bedienstete und Pfarrer. Sie bezahlen 19 € im Jahr.

In der 3. Berufsgruppe sind alle Berufe mit einem deutlich höheren Risiko – z. B. Gerichtsvollzieher, Vollziehungsbeamte oder Personen, die im Umweltbereich, im Bau-, Vermessungs- und Wasserwirtschaftsamt arbeiten. Die müssen einen Jahresbeitrag von 79 € zahlen.

 

Welches Risiko haben Mitarbeiter auf einem Amt?

Wenn ein Mitarbeiter im Umweltamt etwas fehlerhaft genehmigt und diese Genehmigung für Umweltschäden oder nachweislich zu Gesundheitsschäden in der Bevölkerung führt, kann das mitunter dramatische Auswirkungen haben.

 

In welchen Fällen greift für die einzelnen Berufsgruppen sonst noch eine solche Versicherung?

Bei Lehrern sind die Klassenfahrt oder die Pausenaufsicht klassische Beispiele. Wenn sich während einer solchen Situation ein Kind verletzt oder zu Schaden kommt, weil der Lehrer seinen Pflichten nicht hinreichend nachgekommen ist, dann könnte er in Haftung genommen werden. Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch auf einen sehr wichtigen Aspekt hinweisen. Wenn Schadenersatzansprüche gestellt werden, prüfen wir zu allererst, ob und inwieweit diese berechtigt sind. Neben dem Ersatz berechtigter Forderungen, werden unberechtigte Ansprüche abgelehnt.

Finanzbeamten können bei der Steuerberechnung Fehler unterlaufen. An diese Berufsgruppe denkt man nicht direkt. Durch eine solche Fehlberechnung entsteht für den Bürger ein Schadenanspruch.

 

Wenn jemand keine Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen hat und einer der genannten Fälle eintritt – was droht ihm dann?

Es kann durchaus Schäden geben, die in den Millionenbereich gehen. Nehmen Sie z. B. den Fall des Polizisten, der eine Person während eines Schusswechsels verletzt. Es kann durchaus sein, dass jemand so schwer verletzt wird, dass er vielleicht lebenslang eingeschränkt ist. Die Folgen können sowohl psychisch als auch finanziell gravierend sein.

 

Und der Staat tritt in einem solchen Fall nicht für seine Beamten ein?

Es ist schon so, dass der Dienstherr oder der Arbeitgeber für die Angestellten oder für die Beamten Kosten für einen Rechtsstreit übernimmt. Nichtsdestotrotz kann der Dritte sich aber auch direkt an den Beamten wenden. Der Geschädigte wird sich nämlich in aller Regel an den wenden, der den Schaden verursacht hat.

 

Wird die staatliche Absicherung überschätzt?

Der Dienstherr wird je nach Umstand den Verursacher in Regress nehmen und sich das Geld zurückholen wollen. Aber auch diese Fälle sind über die Amtshaftpflichtversicherung mit abgedeckt.

 

Und die Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung der HUK-COBURG bietet einen Schutz gegen alle diese Szenarien?

Als traditioneller Versicherer für den öffentlichen Dienst blicken wir auf eine langjährige Expertise in diesem Bereich zurück. Der öffentliche Dienst liegt uns deshalb auch ganz besonders am Herzen. Wir bieten einen 100%-Schutz an, den die Kunden schon ab 9 € im Jahr bekommen. Bei so niedrigen Beiträgen sollte nicht gespart werden.

Die Jahresbeiträge zur Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

  Berufsgruppe I Berufsgruppe II Berufsgruppe III
Amts- und Vermögensschaden-haftpflichtversicherung 9,00 € 19,00 € 79,00 €
Erhöhung der Versicherungssumme für Vermögensschäden (je 10.000 €) 1,00 € 2,50 € 7,50 €

Jahresbeiträge je Person (zusätzlich zur Privathaftpflichtversicherung Classic)

Erfüllen Sie die Voraussetzungen für eine Amtshaftpflicht- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung? Hier finden Sie die versicherbaren Berufsgruppen.

Erweitern Sie Ihre Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

Gehen Sie auf Nummer sicher und erweitern Sie Ihren Versicherungsschutz gegen einen geringen zusätzlichen Betrag um folgende Deckungen:

  Jahresbeiträge je Person
Abhandenkommen von Dienstschlüsseln 9,00 € 
Abhandenkommen von fiskalischem Eigentum für Bundeswehr-, Polizei- und Zollangehörige
7,00 €
Dienstfahrzeug- und Regresshaftpflichtversicherung
10,00 €

Das Rundum-Paket gegen Haftungsrisiken im öffentlichen Dienst: Günstige Beiträge bei Top-Absicherung  –  unsere Amts- und Vermögensschadenhaftpflicht!

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