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Die wichtigsten Änderungen für Autofahrer 2026

Was jetzt auf Sie zukommt

Was Sie jetzt wissen müssen 

  • Kraftstoffpreise steigen: Zum 1. Januar 2026 wurde die CO₂-Steuer auf 55 bis 65 € pro Tonne erhöht. Das bedeutet für Verbraucher spürbare Mehrkosten – ein Liter Benzin oder Diesel dürfte dadurch etwa 3 Cent teurer werden.
  • Änderungen bei der Kfz-Versicherung: Viele Autofahrer sind von neuen Regional- und Typklassen betroffen.
  • Neue Führerscheine: Führerscheine, die zwischen den Jahren 1999 bis 2001 ausgestellt wurden, müssen bis zum 19. Januar 2026 in einen neuen Scheckkartenführerschein umgetauscht werden, um ein Verwarngeld zu vermeiden. Eine Ausnahme gilt für Menschen, die vor 1953 geboren wurden.

Sicherer und umweltfreundlicher unterwegs – neue gesetzliche Regelungen für Autofahrer ab 2026

Das Jahr 2026 bringt wichtige Neuerungen für Autofahrer in Deutschland. Von neuen gesetzlichen Regelungen bis hin zu technischen Vorschriften – die Änderungen betreffen nicht nur den Alltag auf der Straße, sondern auch die Autoversicherung.

Was ändert sich für Autofahrer 2026?

Damit Sie bestens vorbereitet sind, haben wir die wichtigsten Neuerungen für Autofahrer ab 2026 für Sie zusammengefasst:

  • Anstieg der Kraftstoffpreise: Zum 1. Januar 2026 wurde die CO₂-Steuer auf 55 bis 65 € pro Tonne angehoben, die Mehrwertsteuer ist noch nicht enthalten. Dadurch haben sich auch die Spritpreise erhöht. Bei den Verbrauchern könnte das deutliche Spuren im Portemonnaie hinterlassen: Ein Liter Benzin oder Diesel wurde dadurch etwa 3 Cent teurer. Für viele Fahrerinnen und Fahrer bedeutet das: Sprit sparen, um die laufenden Kosten einzudämmen.
  • Änderungen bei der Kfz-Versicherung: 2026 ändern sich die Typklassen- und Regionalklasseneinstufungen. Die Änderungen wirken sich auf die Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherungen aus. Die Prämie, die Sie für Ihre Kfz-Versicherung bezahlen, setzt sich allerdings aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen, die Typklassen und Regionalklassen der Kfz-Versicherung sind nur zwei davon.
  • Rund 10 Millionen Autofahrer könnten betroffen sein: Viele Autofahrer müssen nach aktuellen Berechnungen mit höheren Beiträgen rechnen, während manche auch von günstigeren Einstufungen profitieren sollten. Auch die Regionalklassen ändern sich. Die Änderungen wirken sich auf Haftpflicht- und Kaskoversicherungen aus.
  • Neue Führerscheine: Alte Scheckkartenführerscheine, die in den Jahren 1999 bis 2001 ausgestellt wurden, müssen bis zum 19. Januar 2026 in einen fälschungssicheren Scheckkartenführerschein umgetauscht werden. Der neue Führerschein kostet 25 € und ist 15 Jahre gültig. Bei Verstoß droht ein Verwarngeld von 10 €, bei fehlender Vorlage des neuen Führerscheins bei der Polizei eine weitere Strafe. Eine Ausnahme gilt für Personen, die vor 1953 geboren wurden: Sie müssen ihren Führerschein, egal ob Papier- oder Scheckkartenführerschein und unabhängig davon, wann der Führerschein ausgestellt wurde, erst bis zum 19. Januar 2033 umtauschen. Wer den Umtausch noch nicht beantragt hat, sollte dies umgehend tun – die Fahrerlaubnis selbst bleibt jedoch gültig, lediglich das Dokument verliert seine Gültigkeit. Lesen Sie in unserem Ratgeber mehr zum geplanten digitalen Führerschein.
  • Haltbarkeitsvorgaben für Antriebsbatterien: Für Elektroautos und Plug-in-Hybride gelten erstmals Batterievorgaben: Nach fünf Jahren oder 100.000 Kilometern müssen 80 %, nach acht Jahren oder 160.000 Kilometern mindestens 72 % der Kapazität erhalten bleiben. Ab 2026 ist außerdem eine neue Förderung für E-Autos geplant. Darüber hinaus sind neu zugelassene Elektroautos, die bis zum 31. Dezember 2030 angemeldet werden, für maximal zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit; die Steuerbefreiung endet spätestens am 31. Dezember 2035.
  • Neue Abgasnorm Euro 7: Ab dem 29. November 2026 gilt EU-weit die Abgasnorm Euro 7 für neue Pkw und leichte Transporter. Sie sieht die Erfassung ultrafeiner Partikel und Abrieb von Reifen und Bremsen vor, für die ab 2035 Grenzwerte gelten. Abgasreinigungssysteme müssen mindestens 160.000 Kilometer oder acht Jahre wirksam bleiben. Zudem werden Manipulationsschutz und digitale Datenkontrolle strenger, um die Einhaltung der Grenzwerte zu gewährleisten. In der Übergangsphase gilt ab dem 1. Januar 2026 für alle neu zugelassenen Autos in der EU die zweite Stufe der Abgasnorm Euro 6e (Euro 6e-bis).

Gut zu wissen: Fahrzeuge mit blauer „TÜV”-Plakette müssen 2026 zur Hauptuntersuchung. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten sie die braune Plakette, die bis 2028 gültig ist. Neufahrzeuge bis 3,5 Tonnen erhalten eine rosafarbene Plakette mit einer Drei-Jahres-Frist.

Technische Neuerungen: Das ist neu für Autofahrer im Jahr 2026

Die EU hat neue Vorschriften für die Sicherheit von Fahrzeugen beschlossen. Ab 2026 gelten für neu entwickelte Fahrzeugtypen strengere Vorschriften: Neue Fahrzeugtypen der Klasse Pkw und leichte Transporter (bis 3,5 Tonnen) in der EU müssen mit dem digitalen und modernisierten Notrufsystem „Next Generation eCall”, kurz eCall, ausgestattet sein.

eCall ist ein europaweit vorgeschriebenes Notrufsystem im Auto, das bei einem schweren Unfall automatisch den Notruf 112 samt Standort- und Fahrzeuginformationen an die Rettungsleitstelle übermittelt, damit Hilfe schneller am Unfallort ankommt.

Änderungen 2026 in Deutschland – das erwartet Autofahrer

Die neuen gesetzlichen Regelungen für Autofahrer 2026 bringen viele Neuerungen mit sich, die sowohl den Alltag als auch die Versicherungen betreffen.

Von verpflichtenden Notrufsystemen bis hin zu Haltbarkeitsvorgaben von Antriebsbatterien – die Änderungen zielen auf mehr Sicherheit und die Reduktion von Umweltgiften im Straßenverkehr ab.

Informieren Sie sich rechtzeitig, um optimal vorbereitet zu sein.

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: Januar 2026

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