Was wird als Sturm definiert?
Als Sturm gelten Winde mit Geschwindigkeiten von 74,9 km/h oder 9 Beaufort.
Von einem Orkan spricht man übrigens ab einer Windgeschwindigkeit von mindestens 117,7 km/h oder 12 Beaufort.
Meistens gehen mit Stürmen auch starke Regenfälle einher, weshalb umgangssprachlich auch gerne die Bezeichnung Schauer oder Gewitter verwendet wird. Stürme entstehen, wenn hohe Unterschiede im Luftdruck auf geringer Distanz auftreten, die Sprecher des Wetterdienstes verwenden dann gerne den Ausdruck „Tiefdruckgebiet“.
Die Stürme ziehen, begleitet von Niederschlag, meist über weite Teile Europas hinweg und hinterlassen eine deutliche Schadenspur. Sie wüten in der Regel 2 bis 5 Tage und können sich bis zu 24 Stunden an einem Ort halten.
Die maximalen Windgeschwindigkeiten liegen bei 140 bis 200 km/h, in ungeschützten Küstenregionen und auf hohen Bergen können sie auch weit über 250 km/h erreichen. Dabei erstrecken sich Winterstürme auf bis zu 2.000 km.