Kompaktwissen Naturgefahren
Ihr Auto macht Sie mobil, bringt Sie von A nach B, rund um die Uhr, an jedem Tag im Jahr. Sie genießen volle Flexibilität. Es ist aber nicht nur Mittel zur Fortbewegung, sondern vielmehr auch ein teures Gut oder sogar Liebhaberstück.
Daher sollte Ihr Auto sehr gut geschützt sein. Eben auch gegen Schäden durch Naturgewalten.
Lesen Sie hier, welche Naturereignisse Ihr Auto treffen können.
Immer öfter stürmt es. In Deutschland beginnt die Sturmsaison gewöhnlich im Oktober und endet meist erst im Frühjahr. In dieser Zeit treten vermehrt Sturmschäden auf. Die starken Winde können Bäume umstürzen lassen oder wirbeln Gegenstände durch die Luft. Dadurch kann es zu Schäden an Ihrem Fahrzeug kommen. Aber auch kräftige Hagelschauer nehmen zu und sind noch dazu über das ganze Jahr verteilt. Die Eiskörner prasseln auf die Fahrzeuge und hinterlassen Dellen und Beschädigungen.
Welche Schäden die Teilkaskoversicherung übernimmt und wie Sie im Schadenfall handeln sollten, fasst unser Ratgeber Hagelschaden im Frühjahr: Was zahlt die Kasko? für Sie zusammen.
Heute kommen Hochwasser durch sehr starke Niederschläge etwa doppelt so häufig vor wie noch vor 100 Jahren. Welche Zerstörungskraft extreme Wassermengen haben können, zeigte uns das Jahrhundertereignis im Ahrtal. Doch auch kleinere Überschwemmungen können große Schäden verursachen. Zum Beispiel können stehende Fahrzeuge unter Wasser gesetzt werden oder von der Fahrbahn weggespült werden.
Starke Niederschläge können vor allem an Hanglagen einen Erdrutsch (z. B. Mure) auslösen. Der aufgeweichte Boden wird gelöst und stürzt oder rutscht den Hang hinab. Die Lawinen aus Gesteins- oder Erdmassen können Fahrzeuge unter sich begraben. Oder so treffen, dass sie nicht mehr fahrbereit sind.
Niederschlag, Wind, Temperatur, Schneedecken und Gelände. Die Kombination dieser Faktoren wirkt sich in verschiedener Art und Weise auf die Lawinengefahr aus. Durch die an Berghängen niedergehenden Schnee- oder Eismassen können Fahrzeuge verschüttet werden. Oder werden so getroffen, dass sie nicht mehr fahrbereit sind.
Die Gefahr für Blitzeinschläge steigt vor allem in den Sommer-Monaten. Wenn kalte und warme Luftmassen aufeinandertreffen, kommt es zu einer elektrostatischen Aufladung, die sich in einem Blitz entlädt.
Nicht nur direkte Blitzeinschläge, sondern auch Überspannungsschäden durch einen Blitzschlag können hohe Schäden verursachen. Zum Beispiel wenn der Blitz in ein Gebäude einschlägt und einen Schaden am Elektrofahrzeug, das während des Ladevorgangs an das Stromnetz des Gebäudes angeschlossen ist, verursacht.