Was ist Herdenimmunität?
Das Prinzip der Herdenimmunität ist einfach: Je mehr Menschen sich gegen eine Krankheit impfen lassen, desto schwieriger ist es für die Erreger, sich weiter auszubreiten. Im Umkehrschluss schützen wir uns mit einer Impfung also nicht nur selbst, sondern auch unser Umfeld.
Es gibt nämlich einige Bevölkerungsgruppen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können.
- Neugeborene sind beispielsweise noch zu jung für bestimmte Impfungen. Allerdings können die Eltern sich impfen lassen und somit die Chance einer Ansteckung für ihr Kind erheblich verringern.
- Auch krebskranke Menschen oder Schwangere können sich nicht gegen alle Krankheiten impfen lassen. Je mehr Menschen in deren Umfeld aber geimpft sind, desto kleiner die Möglichkeit einer Ansteckung für sie.
Ist das Verhältnis von geimpften Personen zu ungeimpften Personen so groß, dass die Erreger sich nicht weiter ausbreiten können, ist die Herdenimmunität erreicht.
Das Robert Koch Institut (RKI) hat Schätzungen veröffentlicht, nach denen in den 10 Jahren zwischen 2007 bis 2017 ca. 190.000 Menschen in Deutschland an den Folgen von Krankheiten gestorben sind, vor denen eine Impfung sie hätte schützen können.
Auf der Website des RKI finden Sie seriöse Antworten auf die 20 meistgenannten Argumente gegen eine Impfung.