Zwei Reihen weißer Autos von oben.
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HUK-Mobilitätsstudie 2026

HUK-Mobilitätsstudie 2026: Erschüttertes Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit von Bahn und Bus – Neue Konzepte werden dringend gefordert – Das Auto baut den Vorsprung als beliebtestes Verkehrsmittel der Zukunft noch weiter aus

Die zum sechsten Mal in Folge durchgeführte HUK-Mobilitätsstudie als repräsentative Befragung von jeweils mehr als 4.000 Personen ab 16 Jahren bringt wertvolle Erkenntnisse zu Einstellungen und Verhaltensweisen der Bevölkerung beim Thema Mobilitätskonzepte.

Viele Bundesbürger resignieren offenbar beim Thema Mobilität in Deutschland: Mehr als jeder Dritte versucht wegen mangelnder Pünktlichkeit „Bahnfahrten wenn irgend möglich zu vermeiden“. Nur jeder Achte sieht in Bahn, Bus, Straßen- und S-Bahn für sich das beste Verkehrsmittel der Zukunft. Auch die Freude am Fahrrad schwindet. Für mehr Sicherheit auf den Straßen werden härtere Strafen und verstärkte Polizeikontrollen als mit Abstand wirksamste Maßnahme gesehen. Aktuell diskutierte Änderungen beim Führerscheinerwerb lehnen die Deutschen dagegen – auch die jungen Menschen – fast durchgehend ab.

Inhaltsverzeichnis

Die Deutschen reagieren massiv auf die Unzuverlässigkeit der Bahn

Die größte Kritik beim Thema Mobilität gibt es am Schienenverkehr. Jeder Dritte versucht wegen der Pünktlichkeitsprobleme inzwischen, „Bahnfahrten wenn irgend möglich zu vermeiden" (35%). Und mehr als jeder Vierte macht „wichtige Termine grundsätzlich nicht mehr mit der Bahn" (26 %) oder plant Bahnfahrten „nur mit deutlich größerem Zeit-Puffer als noch vor etwa zwei Jahren" (28%).

Frage: „Haben sich Planungen für Bahnfahrten bei Ihnen durch die verbreiteten Pünktlichkeitsprobleme verändert?“ (Mehrfachnennungen möglich)

Umfrage zu Bahnreisen: Vermeidung von Bahnfahrten, größere Zeitpuffer bei Reisen, Terminplanung ohne Bahn, Homeoffice-Nutzung, keine Änderung in Planung, und Unsicherheit.
Umfrage zu Bahnreisen: Vermeidung von Bahnfahrten, größere Zeitpuffer, Terminplanung ohne Bahn, Homeoffice-Nutzung, keine Änderungen, und Unsicherheit.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026

Der ÖPNV kommt nicht voran – obwohl viele Hoffnungen darauf ruhen

Straßen-, S-Bahnen und Bus als Hauptpfeiler des ÖPNV werden seit 2021 konstant von nur maximal 13 % der Bundesbürger als Verkehrsmittel der Zukunft eingestuft. Die Einschätzung des Fahrrads als Verkehrsmittel der Zukunft ist seit den Corona-Jahren sogar um mehr als ein Drittel eingebrochen – auf nicht einmal jeden fünften Befragten (16 %, E-Bike 10%). Gewinner der Entwicklung ist das Auto: Mit einem neuen Spitzenwert von 76 % verschiebt es das Voting der Bundesbürger noch weiter nach vorn und macht es zum mit Abstand beliebtesten Verkehrsmittel der Zukunft.

Frage: Welche Fortbewegungsmittel werden Ihrer Meinung nach Ihre Auswahlkriterien in Zukunft (etwa in den nächsten 5 Jahren) in Summe am besten erfüllen? Bitte wählen Sie bis zu drei aus

Antwort: Darstellung der am häufigsten Genannten im Vergleich der Studien 2021 bis 2026

Umfrageergebnisse zur Verkehrsmittelnutzung von 2021 bis 2026: E-Bike, Bus, Straßenbahn/S-Bahn, Bahn, alternative Autos, Elektro-Autos, Fahrrad, zu Fuß gehen und allgemeine Autonutzung.
Umfrageergebnisse zur Verkehrsmittelnutzung von 2021 bis 2026: E-Bike, Bus, Straßenbahn/S-Bahn, Bahn, alternative Autos, Elektro-Autos, Fahrrad, zu Fuß gehen, und allgemeine Autonutzung.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026; Vergleich zu den Studien 2021 bis 2025 mit repräsentativen Umfragen im YouGov Panel unter jeweils rund 4000 Befragten Anfang des entsprechenden Jahres

Unter dem Zustand der Mobilität in Deutschland leiden vor allem Ältere

Rund doppelt so viele der über 55-Jährigen beklagen im Vergleich zu Befragten unter 25 Jahren, dass sie auf der Straße oder Schiene heute langsamer ihre Ziele erreichen als vor fünf Jahren. Fast ebenso groß ist der Unterschied bei der Beurteilung, ob Mobilität schwieriger zu organisieren geworden ist. Auch die abnehmende Verlässlichkeit der Zeitplanung monieren die älteren Befragten zu fast einem Drittel häufiger als junge Menschen unter 25 Jahren.

Frage: „Und wie hat sich die Mobilität in Deutschland im Hinblick auf die eben aufgeführten Ziele in den vergangenen fünf Jahren Ihrer Meinung nach bisher entwickelt?“.

Antwort: Eine negative Entwicklung gibt es bei …

Umfrageergebnisse zu Mobilitätspräferenzen nach Altersgruppen: schnelleres Fortbewegen, einfachere Organisation der Mobilität, und Verlässlichkeit der Zeitplanung.
Umfrageergebnisse zu Mobilitätspräferenzen nach Altersgruppen: schnelleres Fortbewegen, einfachere Organisation der Mobilität, und Verlässlichkeit der Zeitplanung.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026

Rund zwei Drittel der Bundesbürger plädieren für kostenfreien Nahverkehr, höhere Taktung und Deutschland-Ticket

Wie stark die Deutschen der Zustand der Mobilität bedrückt, zeigen hohe Zustimmungswerte für Verbesserungsvorschläge: Rund sieben von zehn Bundesbürgern plädieren für einen grundsätzlich kostenfreien öffentlichen Personennahverkehr (67 %), für eine deutlich erhöhte Taktung im Bus- und Bahnverkehr (66 %) sowie das bundesweit einsetzbare Deutschland-Ticket (71 %). Die meisten Befragten lehnen zwar ein Verbot von Autoverkehr in den Innenstädten ab – stehen aber dem Parken ausschließlich in zentralen, sogenannten Quartiersgaragen eher positiv gegenüber.

Frage: „Wie sollte der 'Verkehr der Zukunft' aus Ihrer Sicht organisiert sein? (Bitte bewerten Sie die folgenden Vorschläge)“

Antwort hier: „Begrüße ich“

Umfrage zu Verkehrskonzepten: Deutschland-Ticket, kostenfreier Nahverkehr, höhere Taktung, Parken in zentralen Parkhäusern, autonome Sammeltaxis, autofreie Innenstädte, eingeschränkte Autonutzung, autonome Steuerung.
Umfrage zu Verkehrskonzepten: Deutschland-Ticket, kostenfreier Nahverkehr, höhere Taktung, Parken in zentralen Parkhäusern, autonome Sammeltaxis, autofreie Innenstädte, eingeschränkte Autonutzung, autonome Steuerung.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026

Erstmals befürwortet die Mehrheit eine staatliche Förderung für Elektroautos

Auch das Votum für eine staatliche E-Auto-Förderung nimmt deutlich zu. Waren 39 % in 2024 dafür und im vergangenen Jahr 45 %, sind es nun mehr als die Hälfte (52 %).

Frage: „Befürworten Sie eine staatliche Förderung fürElektrofahrzeuge?“, Antwort: „Ja“ oder „Eher ja“

Antwort hier: „Ja“ oder „Eher ja“

Diagramm zeigt prozentuale Werte für die Jahre 2024 (39%), 2025 (45%) und 2026 (52%).
Diagramm zeigt prozentuale Werte für die Jahre 2024 (39%), 2025 (45%) und 2026 (52%).

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026; Vergleich zu den Studien 2024 und 2025 mit repräsentativen Umfragen im YouGov Panel unter jeweils rund 4000 Befragten Anfang des entsprechenden Jahres

Ältere legen die Zurückhaltung gegenüber einer E-Auto-Förderung in Relation am stärksten ab

Zwar sprechen sich die Jüngeren unter 40 Jahren noch immer stärker für die staatliche Förderung von Elektroautos aus (60 %). Aber am stärksten nimmt die Zustimmung bei den Älteren ab 40 Jahren zu – von im Vorjahr erst 31 % auf jetzt 47 %.

Frage: „Befürworten Sie eine staatliche Förderung für Elektrofahrzeuge?“

Antwort hier: „Ja“ oder „Eher ja“

Diagramm zeigt prozentuale Werte für die Jahre 2024, 2025 und 2026, unterteilt in Altersgruppen: unter 40 Jahre, alle Befragten und ab 40 Jahre.
Diagramm zeigt prozentuale Werte für die Jahre 2024, 2025 und 2026, unterteilt in Altersgruppen: unter 40 Jahre, alle Befragten und ab 40 Jahre.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026; Vergleich zu den Studien 2024 und 2025 mit repräsentativen Umfragen im YouGov Panel unter jeweils rund 4000 Befragten Anfang des entsprechenden Jahres

Beim Votum fürs Auto gibt es kaum noch Generationen-Unterschiede

Wie stark sich die Jüngeren dem Auto zuwenden, zeigt vor allem der Langfrist-Vergleich. So stieg die Wahl des Autos als Verkehrsmittel der Zukunft bei den unter 40-Jährigen in den vergangenen vier Jahren viermal so stark an wie bei den Befragten ab 40 Jahren. In der Folge liegen die Werte heute fast gleichauf, es gibt beim Voting für das Auto als Top-Verkehrsmittel der Zukunft also fast keinen Generationen-Unterschied mehr (75 % zu 76 %). Das Verhältnis sah im Jahr 2022 anders aus, damals waren es 64 % zu 73 %.

Frage: „Und welche Fortbewegungsmittel werden Ihrer Meinung nach Ihre Auswahlkriterien in Zukunft (etwa in den nächsten 5 Jahren) in Summe am besten erfüllen?“

Antwort: Nennung des Autos im Vergleich der Altersgruppen in den Jahren 2022 und 2026

Umfrageergebnisse zur Altersverteilung: Vergleich der Jahre 2022 und 2026 für die Altersgruppen 16–39 Jahre und ab 40 Jahre.
Umfrageergebnisse zur Altersverteilung: Vergleich der Jahre 2022 und 2026 für die Altersgruppen 16–39 Jahre und ab 40 Jahre.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026

Härtere Strafen und mehr Polizeikontrollen für mehr Sicherheit auf den Straßen

Trotz der generationsübergreifenden Auto-Präferenz wünschen sich die Deutschen für mehr Sicherheit auf den Straßen schärfere Maßnahmen der Politik. „Härtere Strafen bei Verkehrsvergehen" werden mit 40 % am stärksten präferiert. Interessant: Besonders stark wird das in der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen gefordert (45 %). An zweiter Stelle wollen 37 % aller Bundesbürger, dass „verstärkte Polizeikontrollen Fahrten etwa mit überhöhter Geschwindigkeit oder unter Alkohol – sowie Drogeneinfluss besser verhindern". An dritter Stelle liegt eine pflichtmäßige Führerschein-Nachprüfung für alle ab 75 Jahre. Maßnahmen jenseits einer härten staatlichen Hand werden dagegen nur geringere Effekte für erhöhte Verkehrssicherheit zugetraut. Etwa längere Probezeiten für Fahranfänger oder regelmäßige Nachschulungen für alle Autofahrer und Sehtests.

Frage: „Welche Maßnahmen sollten umgesetzt werden, um die Sicherheit auf deutschen Straßen zu verbessern? (Bitte wählen Sie alles Zutreffende aus.)“

Diagramm zeigt Meinungen zu Verkehrssicherheitsmaßnahmen: härtere Strafen, mehr Polizeikontrollen, Führerscheinnachprüfungen, längere Probezeiten, regelmäßige Nachschulungen, verpflichtende Sehtests, und Führerscheinentzug.
Diagramm zeigt Meinungen zu Verkehrssicherheitsmaßnahmen: härtere Strafen, mehr Polizeikontrollen, Führerscheinnachprüfungen, längere Probezeiten, regelmäßige Nachschulungen, verpflichtende Sehtests, und Führerscheinentzug.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026

Die Jüngeren fordern Führerschein-Nachprüfungen ab 75 Jahren

Bemerkenswert ist: Mehr als die Hälfte (52 %) der Befragten unter 40 Jahren fordert pflichtmäßige Führerschein-Nachprüfung für alle ab 75 Jahren. Und nicht nur das: In dieser Altersgruppe wird diese Maßnahme sogar als die mit Abstand wichtigste überhaupt für mehr Verkehrssicherheit angesehen.

Frage: „Welche Maßnahmen sollten umgesetzt werden, um die Sicherheit auf deutschen Straßen zu verbessern? (Bitte wählen Sie alles Zutreffende aus.)“

Meinungen zu Verkehrssicherheitsmaßnahmen nach Altersgruppen: Führerscheinnachprüfung, härtere Strafen, Polizeikontrollen, Sehtests, Probezeiten, Nachschulungen.
Meinungen zu Verkehrssicherheitsmaßnahmen nach Altersgruppen: Führerscheinnachprüfung, härtere Strafen, Polizeikontrollen, Sehtests, Probezeiten, Nachschulungen.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026

Skepsis bei Vorschlägen zur Führerscheinreform

Überraschendes bringt der Generationen-Vergleich zu aktuell diskutierten Änderungen beim Führerscheinerwerb zu Tage. Nur zwei der sieben hauptsächlich diskutierten Führerschein-Neuerungen werden insgesamt positiv bewertet: Dass Theoriestunden überwiegend digital erfolgen können sowie Kosten und Durchfallquoten von Fahrschulen online einsehbar werden.

Frage: „Führerscheine sollen erschwinglicher werden. Wie bewerten Sie die folgenden Vorschläge?“

Antwort: Bewertung durch die Gesamtbevölkerung

Diagramm zeigt Meinungen zu Fahrprüfungsänderungen: weniger Pflichtfahrten, kürzere Prüfungszeit, weniger Prüfungsfragen, Simulatorfahrten, Fahrstunden mit Familie, digitaler Theorieunterricht, und Online-Transparenz von Kosten.
Diagramm zeigt Meinungen zu Fahrprüfungsänderungen: weniger Pflichtfahrten, kürzere Prüfungszeit, weniger Prüfungsfragen, Simulatorfahrten, Fahrstunden mit Familie, digitaler Theorieunterricht, und Online-Transparenz von Kosten.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026; Die Sortierung der Maßnahmen erfolgt bei identischen gerundeten Prozentzahlen laut Nachkommastellen; an 100% fehlende Werte: „Weiß nicht / keine Angabe“

Auch Jüngere sehen die meisten geplanten Neuregelungen negativ

Zudem sehen gerade die jungen Leute, deren Portemonnaie die vorgeschlagenen Maßnahmen eigentlich entlasten sollen, die meisten Maßnahmen negativ. Mehr als die Hälfte der 16- bis 24-Jährigen stuft etwa reduzierte pflichtmäßige Übungsfahrten als „gar nicht gut" und „weniger gut" ein (54 %, Gesamtbevölkerung 59 %). Und gegenüber der geplanten Anrechnung eines Fahrtrainings mit Familienmitgliedern auf Übungsplätzen ist die Ablehnung in dieser Altersgruppe sogar noch höher als in der Gesamtbevölkerung (51 %, gesamt 47 %).

Frage: „Führerscheine sollen erschwinglicher werden. Wie bewerten Sie die folgenden Vorschläge?“

Antwort: Negative Bewertung (Gar nicht gut / nicht gut) durch 16- bis 24-Jährige und die Gesamtbevölkerung

Diagramm zeigt Ablehnung von Fahrprüfungsänderungen bei 16- bis 24-Jährigen und der Gesamtbevölkerung: weniger Pflichtfahrten, kürzere Prüfungszeit, weniger Prüfungsfragen, Simulatorfahrten, Fahrstunden mit Familie, digitaler Theorieunterricht, und Online-Transparenz von Kosten.
Diagramm zeigt Ablehnung von Fahrprüfungsänderungen bei 16- bis 24-Jährigen und der Gesamtbevölkerung: weniger Pflichtfahrten, kürzere Prüfungszeit, weniger Prüfungsfragen, Simulatorfahrten, Fahrstunden mit Familie, digitaler Theorieunterricht, und Online-Transparenz von Kosten.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026; Die Sortierung der Maßnahmen erfolgt bei identischen gerundeten Prozentzahlen laut der Nachkommastellen

Die Forderung nach härteren Strafen für Verkehrsvergehen ist in den Stadtstaaten am stärksten

Auffällige Differenzen zeigen auch Vergleiche zwischen den 16 Bundesländern. So werden etwa „Härtere Strafen bei Verkehrsverstößen" von den Bewohnern der drei Stadtstaaten deutlich stärker als in allen anderen Bundesländern gefordert (Berlin 48 %, Hamburg und Bremen 45 %).

Frage: „Welche Maßnahmen sollten umgesetzt werden, um die Sicherheit auf deutschen Straßen zu verbessern? (Bitte wählen Sie alles Zutreffende aus.)“

Antwort hier: „Härtere Strafen bei Verkehrsvergehen“

Diagramm zeigt Prozentwerte für verschiedene Bundesländer im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (40%). Berlin liegt mit 48% an der Spitze.
Liste zeigt Prozentwerte für Bundesländer im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (40%). Berlin hat den höchsten Wert mit 48%.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026. Das Ranking erfolgt bei identischen gerundeten Prozentzahlen laut der Nachkommastellen

Mehr Polizeikontrollen werden besonders in Berlin befürwortet

Auch der Anteil von Befürwortern schärferer Kontrollen ist in Berlin am höchsten (45%). Vor das drittplatzierte Hamburg (43 %) schiebt sich hier noch Sachsen-Anhalt (44 %).

Frage: „Welche Maßnahmen sollten umgesetzt werden, um die Sicherheit auf deutschen Straßen zu verbessern? (Bitte wählen Sie alles Zutreffende aus.)“

Antwort hier: „Mehr Polizeikontrollen (Geschwindigkeit, Alkohol, Drogen etc.)“

Diagramm zeigt Prozentwerte für Bundesländer im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (37%). Berlin führt mit 45%
Liste zeigt Prozentwerte für Bundesländer im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (37%). Berlin hat den höchsten Wert mit 45%.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026. Das Ranking erfolgt bei identischen gerundeten Prozentzahlen laut der Nachkommastellen

Besonders starke Kritik an Mobilität gibt es in NRW

Den größten Frust über fehlende Zeitverlässlichkeit bei der Mobilitätsplanung gibt es in Nordrhein-Westfalen: Deutlich mehr als die Hälfte (57 %) monieren das im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Frage: „Und wie hat sich die Mobilität in Deutschland im Hinblick auf die eben aufgeführten Ziele in den vergangenen fünf Jahren Ihrer Meinung nach bisher entwickelt?“

Antwort: Die Verlässlichkeit der Zeitplanung für Fahrten ist gesunken

Diagramm zeigt Prozentwerte für Bundesländer im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (49%). Nordrhein-Westfalen hat den höchsten Wert mit 57%.
Liste zeigt Prozentwerte für Bundesländer im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (49%). Nordrhein-Westfalen hat den höchsten Wert mit 57%.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026. Das Ranking erfolgt bei identischen gerundeten Prozentzahlen laut der Nachkommastellen

In Hamburg und Niedersachsen wird die staatliche Förderung für E-Autos am stärksten befürwortet

Frage: „Befürworten Sie einestaatliche Förderung für Elektrofahrzeuge?“

Antwort hier: „Ja“ oder „Eher ja“

Diagramm zeigt Prozentwerte für Bundesländer im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (52%). Hamburg hat den höchsten Wert mit 62%.
Liste zeigt Prozentwerte für Bundesländer im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (52%). Hamburg hat den höchsten Wert mit 62%.

Quelle: HUK-Mobilitätsstudie 2026 mit repräsentativer Online-Umfrage im YouGov Panel unter 4114 Personen ab 16 Jahren vom 21.01. bis 18.02.2026. Das Ranking erfolgt bei identischen gerundeten Prozentzahlen laut der Nachkommastellen

Studiensteckbrief

  • Bundesweit repräsentative Online-Befragung nach Alter und Geschlecht im YouGov Panel
  • Thema: Mobilität heute und in der Zukunft
  • Befragungszeitraum: Vom 21.01. bis 18.02.2026
  • Demografische Daten
    • Anzahl: 4.114 Personen
    • Alter: Ab 16 Jahren
  • Teilweise Vergleiche zu den vorherigen Mobilitätsstudien 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025; alle ebenfalls durchgeführt mit repräsentativen Umfragen im YouGov Panel unter jeweils rund 4000 Befragten Anfang des entsprechenden Jahres

Die wichtigsten Ergebnisse haben wir in unserer Pressemitteilung zur HUK-Mobilitätsstudie 2026 veröffentlicht.

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