Warum Pendeln?
Die Gründe für diese „Massenbewegung“ sind häufig
- befristete oder unsichere Arbeitsverhältnisse,
- zu hohe Mieten am Arbeitsort
- oder einfach nur der Wunsch, die Familie bei einem Jobwechsel nicht aus intakten sozialen Strukturen reißen zu wollen.
Dafür nehmen viele Arbeitnehmer ein Pendler-Dasein auf sich – und den damit verbundenen Stress.
Denn Mediziner und Psychologen sind sich einig, dass Pendeln eine Gefahr für die Gesundheit der Betroffenen darstellt. Dafür sorgen unter anderem überfüllte Autostraßen und volle, oft auch unzuverlässige öffentliche Verkehrsmittel während des Berufsverkehrs.
Das bedingt hohe Anspannung bei den Pendlern, und zwar in Bahn, Bus oder Zug. Aber besonders auch im Auto, denn hier sind Verspätungen auf dem Arbeitsweg absehbar und schwerer zu kalkulieren. Das führt zu Zeitdruck, möglicherweise zu platzenden Terminen und damit verbundenem Ärger am Arbeitsplatz. So etwas passiert Pendlern aber leider nicht nur hin und wieder, sondern gehört oft genug zu ihrem Arbeitsalltag.