Autocheck vor dem Urlaubsstart
Die erste Sicherheitsregel vor Fahrtantritt sollte eigentlich schon gar nicht mehr erwähnt werden müssen: ein eingehender technischer Check des Reisefahrzeugs mit Kontrollen von Reifen, Bremsen und Flüssigkeitsständen.
Aber auch das Sicherheitszubehör, also Warndreieck, Warnwesten und Verbandskasten, haben vorschriftsgemäß zu sein.
Speziell ein Nichtbeachten der Warnwestenpflicht kann im Ausland aktuell je nach Land Geldstrafen von bis zu 1.375 € nach sich ziehen.
Der Sicherheitscheck vor der Urlaubsfahrt ist besonders wichtig, wenn Sie ein älteres Auto besitzen, dass schon die ersten Mängel und Probleme hat.
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Inspektion
Falls eine Inspektion in die Urlaubszeit fällt, schnell den Termin anpassen und die Inspektion vor den Urlaub durchführen. Das verhindert eine böse Überraschung während er Fahrt, wenn man schon hunderte Kilometer unterwegs ist.
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Bremsbeläge
Bremsen nach Verschleißerscheinungen überprüfen. Beläge der Scheibenbremsen sollten mindestens eine Reststärke von 5 mm haben.
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Öl, Kühlflüssigkeit und Scheibenwischwasser
Flüssigkeitsmenge überprüfen und bei Mängeln selbst nachfüllen. Der Ölstand, sowie die Kühl- und Bremsflüssigkeit sollten jeweils zwischen den Mindest- und Maximalgrenzen liegen.
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Reifen
Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 mm Restprofil. Während der Fahrt wird das Profil des Reifens weiter abnutzen, daher empfehlen wir ein Restprofil von 3 mm.
Der ADAC empfiehlt folgenden Tipp: Wenn Sie eine 1 € Münze in die Reifenrille stecken und der goldene Rand der Münze verschwindet, dann ist das Reifenprofil mindestens 3 mm tief. Denn der goldene Rand ist exakt 3 mm breit.
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Reifendruck
Reifendruck kann kostenlos an Tankstellen überprüft werden. Prüfen Sie mit vollbepacktem Auto den Luftdruck, da das Urlaubsgepäck den Druck auf die Reifen erhöht. In der Bedienungsanleitung des Fahrzeugherstellers, aber auch in der Innentür des Fahrzeugs und am Tankdeckel, finden Sie die genauen Angaben für den idealen Reifendruck.
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Scheibenwischer
Kaputte Scheibenwischer austauschen, um mögliche Sichtbeschränkung durch schlieren der Wischerblätter zu verhindern.
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Beleuchtung
Überprüfen aller Beleuchtungsanlagen am Auto wie Vorder- und Rücklicht. Kaputte Birnen austauschen und Licht richtig einstellen, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden und ein Bußgeld zu riskieren.
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Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten
Seit dem 1. Juli 2014 gehört eine Warnweste in Deutschland in jedes Fahrzeug als Sicherheit durch Sichtbarkeit bei Unfall oder einer Panne.Einen vorgeschriebenen Platz gibt es nicht, aber damit man die Weste im Ernstfall schnell zur Hand hat, steckt man sie am besten ins Handschuh-, Türfach oder unter den Sitz. Der Kofferraum ist dagegen kein guter Platz. Wenn sich ein Unfall ereignet, kann man sie vor Verlassen des Fahrzeugs schnell anziehen. Fehlt die Weste bei Verkehrskontrollen, droht ein Verwarnungsgeld. Die Warnweste muss man nicht nur im Inland mitführen. Auch viele unserer europäischen Nachbarn (Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Montenegro, Norwegen, Österreich, Portugal, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn) verlangen das. Wer ohne erwischt wird, muss dort meist ebenfalls zahlen.
Achtung: Manche Staaten, wie z. B. Österreich, verlangen eine Weste für jeden Fahrzeuginsassen. In jedes Auto gehört ein Warndreieck, ein Erste-Hilfe-Koffer, und ein kleiner Werkzeugkoffer, um für jede Situation gewappnet zu sein.
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Autobatterie
Startet das Fahrzeug schlecht sind das Anzeichen für eine schwache Batterie. Da viele Pannen durch eine defekte Autobatterie entstehen, ist es ratsam diese von einem Fachmann auszutauschen.
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AdBlue
Besitzen Sie ein modernes Dieselfahrzeug mit AdBlue, so stellen Sie sicher, dass Sie genügend AdBlue zum Nachfüllen mitführen. Damit verhindern Sie, dass bei leerem AdBlue, der Motor nicht mehr startet.