VW Polo versichern

VW Polo – ein echter Klassiker: Modell-Infos und Versicherung

Bei der Suche nach dem ersten eigenen Auto stoßen viele Fahranfänger auch mal auf den VW Polo. Kein Wunder – er ist klein, günstig in der Kfz-Versicherung sowie bei den Steuern und genießt seit Jahrzehnten größtes Vertrauen seiner Fahrer. 

Als der Polo 1975 als kleinster Volkswagen das Licht der Welt erblickte, besiegelte er, ohne es zu wissen, das Ende von gleich zwei anderen Fahrzeugen. Zum einen machte er den Abschied vom Käfer möglich und zum anderen löste er den baugleichen und besser ausgestatteten Audi 50 ab. 


Inhaltsverzeichnis


VW Polo – ein Modell mit langer Historie

Seitdem der erste Polo übers Band gelaufen ist, sind viele weitere Modelle des beliebten Kleinwagens entwickelt worden. Bisher haben 10 verschiedene Generationsmodelle ihren Teil zur Polo-Historie beigetragen. 

Modell Bauzeit Zyklus
Polo I (Typ 86) 1975-1981 6 Jahre
Polo II (Typ 86C) 1981-1990 9 Jahre
Polo II (Typ 86C 2F) 1990-1994 4 Jahre
Polo III (Typ 6N) 1994-1999 5 Jahre
Polo III (Typ 6N2) 1999-2001 2 Jahre
Polo IV (Typ 9N) 2001-2005 4 Jahre
Polo IV (Typ 9N3) 2005-2009 4 Jahre
Polo V (Typ 6R) 2009-2014 5 Jahre
Polo V (Typ 6C) 2014-2017 3 Jahre
Polo VI (Typ AW) seit 2017  

Andere Länder, andere Modelle

Der VW Polo VI wird an verschiedenen Orten der Welt gefertigt. In Europa ist es insbesondere die spanische Stadt Pamplona. Blickt man über unseren Kontinent hinaus, läuft der Polo unter anderem auch im südafrikanischen Uitenhage vom Band, während in Brasilien ausschließlich die Stufenheckversion des Polo VI (VW Virtus) gebaut und verkauft wird. 

VW Polo VI – der „Sub-Kompakte“

Der aktuelle Polo VI ist seit Juli 2017 in Serienproduktion. Das Modell ist im Gesamten länger und hat auch einen längeren Radstand als der Polo III. Trotzdem gilt er weiterhin als Kleinwagen. Volkswagen hingegen bezeichnet seinen Polo liebevoll als „Sub-Kompakten“.

Erstmals in der Geschichte des VW Polos wird der Wagen auch als Fünftürer ausgeliefert. Für das Modelljahr 2021 wurde die Optik überarbeitet sowie ein technisches Update in Form des „Modularen Infotainment-Baukastens 3“ (MIB3) hinzugefügt. 

Alles vertraut – die Modellvarianten des Polo VI

Aufgrund seiner Bekanntheit sind den meisten Menschen in Deutschland die verschiedenen Modellvarianten des VW Polos bereits bekannt. Neben einem Ottomotor (1.0 bis 2.0 Liter) sind auch ein Dieselmotor (1.6 Liter) und das Sport-Sondermodell GTI erhältlich. Alle Modelle kommen direkt vom Werk mit einem Vorderradantrieb.  

Bereits in Planung ist der E-Polo ID.2 als Einsteigermodell für das untere Preissegment. Die Versicherung für den VW Polo VI gestaltet sich, je nach Modellart, unterschiedlich. Für den Polo GTI ist die Versicherung aufgrund des stärkeren Motors teurer als für das Fahrzeug mit der 1.0 Liter Maschine. 

Neuer Polo – neue Technik

Mit jeder neuen Generation werden auch optische sowie technische Neuerungen eingeführt. So wurden dem aktuellen VW Polo sowohl ein sportliches Design als auch einige Updates verpasst. Je nach Ausstattungslinie bekommt der Besitzer unterschiedliche Features serienmäßig oder optional dazu.

Das Digital Cockpit ist serienmäßig im Polo, Polo Life und Polo R-Line verbaut. Das Digital Cockpit Pro gibt es serienmäßig im Polo Style – für den Life und den R-Line ist dieses aber optional ebenfalls erhältlich. Hinzu kommen noch zahlreiche integrierbare Assistenzsysteme, wie etwa die optionale Sprachbedienung

LED-Hauptscheinwerfer sind in allen Ausstattungsvarianten verbaut. Die IQ-Light – LED-Matrixscheinwerfer mit ihrer dynamischen Fernlichtregulierung werden einzig für den Polo Style und den Polo R-Line serienmäßig verbaut – bei allen anderen Varianten können die Scheinwerfer optional dazugebucht werden.

Hinzu kommt der optionale IQ.DRIVE Travel Assist, der die folgenden Features bietet:

  • Halten der Spur und des Abstandes auf der Autobahn sowie auf gut ausgebauten Landstraßen
  • Eine Distanzregelung für automatisches Abbremsen und wieder Anfahren im Stau
  • Park- und Spurwechselassistenz

Wenn’s schnell gehen muss – der VW Polo R WRC Street

Dass der VW Polo nicht nur gut als Einstiegsmodell für Fahranfänger taugt, beweist VW schon mit dem GTI. Auf Basis der fünften Polo-Generation baute der Hersteller allerdings noch ein anderes Auto, das sogar den GTI wie ein Fahrschulauto wirken lässt: den VW Polo R WRC Street

Zwischen 2013 und 2014 wurde er als Straßenversion des Polo R WRC in limitierter Auflage von 2.500 Fahrzeugen gefertigt. Wie sich seine Beliebtheit im Laufe der Jahre weiterentwickelt, wird sich zeigen. Doch hat der Polo R auf lange Sicht allemal das Potenzial zum Sammlermodell zu werden. 

Die technischen Eckdaten des kleinen Rennflitzers:

  • 2.0 Liter Turbobenziner
  • 162kW/220 PS
  • Max. Drehmoment 350 Nm bei 2.500 U/min
  • Höchstgeschwindigkeit 243 km/h
  • Von null auf 100 km/h in 6,4 Sekunden
  • 6-Gang Schaltgetriebe und Vorderradantrieb

Als Neuwagen verkaufte VW den stärksten Polo aller Zeiten im Jahr 2013 für 33.900 €. Heutzutage kann man ihn bei geringer Laufleistung auch schon für 25.000 € erhalten – je nach Zustand und Sammlerwert.

Ein Ort für Gleichgesinnte – das Polo Treffen

Sechs Generationen Polos bringen auch viele Generationen an Polo-Liebhabern hervor. Für alle Fans des kleinen Volkswagens werden seit vielen Jahren regelmäßig Polo Treffen organisiert, bei denen sie das gemeinsame Hobby zelebrieren. Besonders beliebt ist unter anderem das ALLES POLO Treffen in Melle, wo sich schon seit 2009 die größten Polo-Enthusiasten zusammenfinden. 

Zeit für ein paar Polo-Klassiker

Einige VW Polo Modelle haben aufgrund ihrer Beliebtheit längst Kultstatus erreicht.

VW Polo I GT

Zu den absoluten Klassikern gehört zweifellos der VW Polo I GT in der Facelift-Version, der von Ende 1979 bis Mitte 1981 gebaut wurde. Schaut man sich den Motor des Ur-GT mit seinen 60 PS an, wird man sich fragen, wie er sich die Bezeichnung GT überhaupt verdienen konnte. 

Doch sein Retro-Look aus Front-Spoiler, dem GT-Emblem, den Dekorstreifen in Rot, den speziell gestalteten Rädern in rot-schwarz sowie den roten Polstern im Innenraum machen ihn zum absoluten Klassiker in der Polo-Szene. 

VW Polo GT G40

1985 brachte VW den GT G40 auf den Markt. Dieser kleine Flitzer wurde die schnellste Variante des damaligen Polo II-Modells

Die Erstauflage des GT G40 umfasste nur 500 Fahrzeuge. Erst nach seinem Facelift im Jahr 1989 ging er in Serie. 24.000 Stück wurden von ihm daraufhin hergestellt. Heute ist er ein echtes Sammlerstück. 

Optisch ist das Auto eher unauffällig, man erkennt es in erster Linie durch das G40 Emblem auf dem Kühlergrill. Unter der Haube hat es dagegen einiges zu bieten. Mit seinem 1.3 Liter G-Lader und den 115 PS brachte der GT G40 während eines Tests bei „auto, motor und sport“ eine Höchstgeschwindigkeit von 199 km/h auf den Asphalt. Gar nicht schlecht für sein Alter.  

VW Polo III Harlekin

Während das Aussehen des GT G40 eher unscheinbar wirkt, ist die Harlekin-Variante des Polo III genau das Gegenteil. Bis heute streiten Experten darüber, ob dieser Wagen aufgrund seines Aussehens zum Klassiker taugt oder nicht. 

1994 kam das Polo III Sondermodell mit der ungewöhnlichen Lackierung auf den Markt. Beim Kauf konnte man nicht wissen, wie die Farbzusammenstellung des Fahrzeugs sein wird, da die Karosserien zuerst in den vier Basisfarben lackiert, daraufhin per Hand demontiert und dann neu zusammengestellt wurden. So kam das außergewöhnliche Design zustande. 

Kurios kam teilweise auch die Innenausstattung daher. So gab es teilweise verrückte Details, wie ein mohnblaues Lenkrad oder auf die Karosseriefarben abgestimmte Sitzbezüge. 3806 Fahrzeuge wurden von diesem Modell hergestellt. 

Versicherung für die Polo-Klassiker

Die oben aufgeführten Modelle und viele weitere sind unter den Polo-Fans heiß begehrt und mit der Zeit zu echten Klassikern gereift. Die ersten Baureihen haben mittlerweile den Oldtimer-Status. Aber auch einige Youngtimer finden sich unter den begehrtesten Baureihen des VW Polo.

Falls auch Sie sich eines dieser Schmuckstücke besitzen oder noch zulegen wollen, können Sie sich hier über unsere Kfz-Versicherung für Oldtimer und Youngtimer informieren.

Versicherung für einen Polo

Seit vielen Jahren gehört der VW Polo zu den beliebtesten und entsprechend meistverkauften Kleinwagen. Diese sind unter anderem dafür verantwortlich, ob die Versicherung für ein Auto teuer oder günstig wird. 

Neben der Typklasse setzt sich die Prämie für die Versicherung durch die Schadenfreiheitsklasse, einem möglicherweise vereinbarten Selbstbehalt, dem gewählten Tarif und weiteren Faktoren zusammen. 

Die Typklasse des Kfz

Typklassen in der Autoversicherung sind einer von vielen Faktoren, die Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie haben. Sie beruhen auf den Schaden- und Unfallbilanzen aller in Deutschland angemeldeten Modelle in Relation zur Schadenhäufigkeit, der durchschnittlichen Schadenhöhe und der Entwicklung in den letzten 3 Jahren. Fahrzeuge mit höherer Schadenhäufigkeit kommen auch in höhere Typklassen.

Sie können die Typklasse Ihres VW Polo auf der Website des GDV einsehen. 

Die Schadenfreiheitsklasse

Die Schadenfreiheitsklasse orientiert sich am Autobesitzer. Je nachdem, in wie viele Unfälle er verwickelt wurde, die von der Versicherung bearbeitet werden müssen, steigt oder fällt er in seiner Einstufung.

In der Regel wird bei einem Schadenfall, den die Versicherung reguliert, die Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft und infolgedessen steigt auch der zu zahlende Versicherungsbeitrag. Einzig, wenn man sich vorab einen Rabattschutz gesichert hat, bleibt man vor einer Rückstufung im Schadenfall geschützt. Den HUK-Rabattschutz können Sie gegen einen Mehrbetrag vereinbaren.

Schadenfreiheitsklassen wirken sich sowohl in der Kfz-Haftpflicht als auch in der Vollkasko auf den Versicherungsbeitrag aus – nicht aber in der Teilkasko. Weitere Informationen zu den Unterschieden in der Kfz-Versicherung finden Sie in unserem Ratgeber.

Nicht zu vergessen – die weiteren Tarifierungsmerkmale

Es gibt noch weitere Parameter, die den Versicherungsbeitrag beeinflussen, und die sich auf die Kosten auswirken. Dazu zählen:

  • Fahrleistung des Pkws
  • Alter des Fahrers
  • Fahrerkreis
  • Nächtlicher Abstellort des Pkw 

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