Mini versichern

Die feine englische Art. Ihre Versicherung für Ihren MINI.

Man muss nicht vom Fach sein, um innerhalb von Sekunden das Auto von Mr. Bean nennen zu können. Der quietschgelbe MINI der britischen Kunstfigur hat mittlerweile den gleichen Kultstatus wie sein Besitzer. Doch der MINI ist viel mehr als nur das Gefährt eines Tollpatschs, der England in den 90ern unsicher machte. 

1959 erblickte der erste MINI, der seinem Namen alle Ehre machte, in Oxford das Licht der Welt. 41 Jahre lang wurden 5 Millionen Fahrzeuge der ersten Generation des MINI gebaut (MK I bis VII) und in der Zeit technisch kaum verändert. 

Nachdem die Marke zeitweise zur Rover Group gehört hatte, fährt sie seit Anfang des neuen Jahrtausends unter der Flagge des deutschen Autobauers BMW

Das Äußere des heutigen MINI folgt weiterhin dem klassischen Vorbild von vor über 60 Jahren. Allerdings wird er von Generation zu Generation etwas größer. Konnte der Original MINI noch als Kleinwagen gelten, kann man bei einigen Fahrzeugen, wie dem Clubman und dem Countryman mittlerweile schon von einem Kompaktwagen sprechen. 

Wer sich ein Stück britische Geschichte zulegen möchte, benötigt die passende Versicherung. Wir sagen Ihnen, worauf es ankommt und wie sich die Autoversicherung für einen MINI zusammensetzt.


Inhaltsverzeichnis


Ein kleines Stück englische Geschichte – die Evolution des MINI

Der erste MINI wurde im Sommer 1959 vorgestellt – von der British Motor Corporation. Das Konzept war damals revolutionär. Viel Platz im Inneren bei möglichst geringem Außenmaß.

Mit der Neueinführung des MINI One läutete BMW die Neuzeit des kleinen Flitzers ein, der bis heute in über 100 Ländern verkauft wird. 

Modell Bauzeit Zyklus
MK I bis VII 1959 - 2000 41 Jahre
R50, R52, R53 2001 - 2006 5 Jahre
R56, R57 2006 - 2014 8 Jahre
F55, F56, F57 seit 2014  

Im Lauf der Zeit fanden auch immer wieder besondere Ausführungen ihren Weg auf die Straße. So wurde nach dem Clubman der Countryman erfunden, und so kam letztendlich 1993 das erste MINI Cabrio auf den Markt. 

Weit mehr als nur Brite – die Produktionsstandorte des MINI

Der Original-MINI wurde damals in Oxford, genauer gesagt in Cowley gebaut, wo er auch heute noch vom Band geht.

Die erste Version des Countryman hat BMW von Magna Steyr im österreichischen Graz fertigen lassen, die Neuauflage kommt nun aus den Niederlanden.

Der aktuelle MINI – für jeden etwas dabei

Die F-Modelle sind die aktuelle Baureihe des MINI. Genauso wie bei den Generationen davor existieren bei den derzeitigen Fahrzeugen verschiedene Modelle. 

  • MINI (Hatch) F55 als Fünftürer seit 2014
  • MINI F56 als Dreitürer seit 2014
  • MINI F54 „Clubman“ seit 2015
  • MINI F57 Cabrio seit 2016
  • MINI F60 „Countryman“ seit 2017

Die kleinen bis mittelgroßen Flitzer kommen, je nach Modell, mit verschiedenen Motoren daher. Sowohl Otto- als auch Dieselmotoren mit 1.5 bis 2 Liter Hubraum sind Standard.

Wer es vollelektrisch mag, sollte sich die Modelle MINI COOPER SE und MINI COOPER SE COUNTRYMAN genauer anschauen. Der Countryman wird auch als Plug-in-Hybrid angeboten.

Wir bieten übrigens 10% Ermäßigung auf die Versicherungsbeiträge für Elektro- und Hybridautos in der Elektroauto-Versicherung.

Und wenn man ordentlich Power unter der Haube möchte, findet man sein Glück mit Sicherheit beim MINI JOHN COOPER WORKS.

Alle Modelle haben standardgemäß Vorderradantrieb. Jedoch sind sowohl der Cooper S als auch der Cooper SD mit einem Allradantrieb kombinierbar. Der Countryman kommt sogar serienmäßig mit einem Allradantrieb, genauso wie einige John Cooper Works-Modelle

Wo liegen die Unterschiede zur Vorversion?

Die neueren Fahrzeuge sind im Vergleich zu den vorherigen Modellen nicht nur etwas länger, sie unterscheiden sich auch hinsichtlich ihrer technischen Ausstattung im Innenraum.

Das aktuelle Modell verfügt über ein modernisiertes Navigations- und Infotainment-System, eine integrierte SIM-Karte zur Verbindung mit dem Internet und ermöglicht unter anderem das Absetzen automatisierter Notrufe bei einem Verkehrsunfall. Gegen einen Aufpreis kann ein digitales Display im Cockpit verbaut werden. 

Das äußere Erscheinungsbild zeichnet sich besonders durch den markanteren Kühlergrill aus. Dazu kommen adaptive LED-Scheinwerfer, die es ermöglichen ständig mit Fernlicht zu fahren, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Wer also gerne mal vergisst, von Fern- auf Abblendlicht umzuschalten, kann sich über ausbleibende Lichthupen freuen. 

Für das gewisse britische Extra sorgen auf Wunsch die LED-Rückleuchten im Union-Jack-Design.

Welches ist der schnellste Mini aller Zeiten?

Manche MINIs haben auch etwas für all diejenigen zu bieten, die es gerne mal etwas schneller mögen. 

Der MINI John Cooper Works GP hat nicht nur den längsten Namen aller Modelle, sondern ist dazu auch noch der schnellste MINI, der es serienmäßig auf die Straße geschafft hat. 

Seine technischen Daten lesen sich besonders eindrucksvoll:

  • 2.0 Liter Turbobenziner 
  • 225 kW/306 PS
  • Drehmoment von max. 450 nM zwischen 1.750 und 4.500 U/Min
  • Höchstgeschwindigkeit 265 km/h (keine elektronische Abriegelung) 
  • Von null auf 100 km/h in 5,2 Sekunden

Dazu kommen eine Spurverbreiterung, Vorderradantrieb, Hochleistungsbremsen und ein versteiftes, tiefergelegtes Fahrwerk mit speziellen Federn, Dämpfern und Bremsen. Ein Kleinwagen auf die feine englische Art.

Der Preis liegt ab Werk bei 45.000 € aufwärts. Besser gesagt: Lag. Aufgrund seiner limitierten Stückzahl von 3.000 Fahrzeugen ist der MINI JCW GP leider nicht mehr beim Hersteller verfügbar. Falls Sie sich also gerade in den kleinen Rennflitzer verliebt haben, müssen Sie darauf hoffen, ihn günstig auf dem freien Markt zu bekommen.

MINIs aus aller Welt – internationales Mini-Meeting

Nicht nur die Briten mögen ihren kleinen Flitzer. Der MINI hat überall auf der Welt Fans, die sich seit 1976 jedes Jahr zu Pfingsten zum größten Treffen von MINI-Fahrern zusammenfinden.

Über 1.000 Fahrzeuge kommen jedes Mal zum internationalen Mini-Meeting, das immer von einem Fanclub aus dem jeweiligen Heimatland veranstaltet wird. Alle fünf Jahre findet das Treffen im August als Geburtstagsfeier auf der Insel statt.

Was ist besser? Der klassische MINI oder der Neue?

Hier gibt es mittlerweile eine Annäherung zwischen beiden Lagern, sodass auf der IMM bereits 10% der Teilnehmer einen neuen MINI ihr eigen nennen – Tendenz steigend. 

Für viele noch immer der einzig Wahre – der Classic MINI

Trotz der Zusammenkunft von Fans beider Lager – für viele Fans auf der Welt gelten die alten Generationen des Kleinwagens als die einzig wahren. Der MINI ist eines der Autos, das über viele Jahrzehnte fast unverändert gebaut wurde. Die Modelle der frühen Baujahre sind in der heutigen Zeit, ohne den einen oder anderen Umbau, wenig alltagstauglich.

Das Attribut gilt erst für die Baureihen MK VI und MK VII, die in den Jahren 1992 bis 2000 hergestellt wurden. Diese Traditionsmodelle findet man heutzutage noch häufiger auf den Straßen. Zur damaligen Zeit wurden die Fahrzeuge von 0.85 bis 1.3 Liter Motoren gebaut. Besonders die 1.3 Liter Maschinen ließen die Kleinwagen mit Frontantrieb ordentlich über den Asphalt düsen: Denn der klassische MINI wog, je nach Ausstattung, nur zwischen 600 und 750 kg; somit musste nicht allzu viel Gewicht beschleunigt werden. 

Trotz seines Alters und dem scheinbar kleinen Motor können sich die technischen Daten des 1.300er MK VII Standard sehen lassen: 

  • 1.3 Liter Einspritzer
  • 71 kW/97 PS
  • Max. Drehmoment 115 nM bei 2.650 U/Min.
  • Von null auf 100 km/h in 8,1 Sekunden 
  • Höchstgeschwindigkeit 216 km/h

Natürlich finden SIe bei der HUK-COBURG auch die richtige Oldtimer-Versicherung für Ihren MINI-Klassiker.

Mein MINI. Meine Versicherung.

Aufgrund ihres Kultstatus sind die letzten klassischen Baureihen des MINI sehr beliebte Youngtimer und entsprechend kostspielig in der Anschaffung. Besonders hoch im Kurs stehen die Sportversionen MINI Cooper und MINI Cooper S. Noch ältere Modelle gehören schon seit langer Zeit zu den Oldtimern. 

Die Oldtimer (Ü30) haben den Vorteil, dass sie aufgrund ihres Alters günstiger in der Kfz-Versicherung sind als ihre jüngeren Nachfolger. Wenn sich die Anschaffung eines alten Schmuckstücks als etwas komplizierter erweisen sollte, dann wird es die Versicherung des MINI zumindest nicht sein.

Wie setzt sich die Auto­versicherung generell zusammen?

Für die Prämie Ihrer Kfz-Versicherung sind unterschiedliche Gesichtspunkte entscheidend. In erster Linie setzt sie sich aus Ihrer persönlichen Schadenfreiheitsklasse, der Typklasse Ihres Pkw, dem gewählten Tarif und einem möglicherweise vereinbarten Selbstbehalt zusammen.

Schadenfreiheitsklasse

Wie der Name schon sagt, sind Schadenfreiheitsklassen Zuordnungen, die der Fahrer selbst beeinflusst. Die persönliche Schadenfreiheitsklasse hängt davon ab, wie viele Schäden die Versicherung regulieren muss. Mit jedem Kalenderjahr ohne Schadenfall, erhalten Sie eine Schadenfreiheitsklasse dazu. Je höher die Schadenfreiheitsklasse, desto niedriger ist Ihr Beitrag für die Kfz-Versicherung. 

SF-Klassen gibt es sowohl bei der Kfz-Haftpflichtversicherung als auch bei der Vollkasko. Wann welche Versicherung einspringt, lesen Sie in unserem Ratgeber Unterschiede in der Kfz-Versicherung.

Sprich: Bei einem Schadenfall, der von der Versicherung reguliert wird, wird in der Regel die SF-Klasse zurückgestuft und der zu zahlende Versicherungsbeitrag steigt entsprechend. Es sei denn, man hat gegen Mehrbetrag einen Rabattschutz vereinbart.
Fahranfänger zahlen also in der Regel mehr, da sie noch keine Möglichkeit hatten, in eine günstige Klasse zu gelangen.

Typklasse

Die Typklasse hat im Gegensatz zur Schadenfreiheitsklasse nichts mit dem Fahrer oder der Fahrerin zu tun, sondern mit dem Kfz, das versichert wird. Typklassen in der Autoversicherung sind einer von vielen Faktoren, die Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie haben. Sie beruhen auf den Schaden- und Unfallbilanzen aller in Deutschland angemeldeten Modelle in Relation zur Schadenhäufigkeit, der durchschnittlichen Schadenhöhe und der Entwicklung in den letzten 3 Jahren. 

Das bedeutet, dass Fahrzeuge mit einer höheren Schadenhäufigkeit in eine höhere Typklasse eingeordnet werden.

Es kann also vorkommen, dass ein MINI Cooper einer höheren Typklasse angehört als etwa ein MINI Cabrio. 

Auf der Website des GDV können Sie für Ihren MINI die Typklasse abfragen.

Weitere Kostenfaktoren für die Versicherung Ihres MINI

Zu den oben genannten Faktoren sind aber noch einige weitere Aspekte für die Zusammensetzung der Versicherungsbeiträge entscheidend. Man nennt sie Tarifierungsmerkmale.

Dazu zählen insbesondere: 

  • Alter des Fahrers
  • Fahrleistung des Kfz 
  • Fahrerkreis 
  • Nächtlicher Abstellort des Fahrzeugs (Auf der Straße oder auf einem Stellplatz in der Garage)

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Auto­versicherung

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