Warum geht ein Marder ins Auto?
Die kleinen Raubtiere lieben den engen Platz unter der Motorhaube des Autos: Eine kuschelige Höhle zum Wohlfühlen. Allein der Geruch eines vermeintlichen Konkurrenten, der seine Duftmarke hinterlässt, kann ihr Wohlgefühl trüben. In diesem Moment sind wilde Beißattacken vorprogrammiert.
Zunächst ist so ein tierischer Bewohner kein Problem, er wird Ihrem Auto nichts tun und wenn Sie am Morgen zur Arbeit fahren, ist er längst unterwegs.
Schwierigkeiten können Reviermarkierungen Ihres Untermieters machen, wenn Sie Ihren Wagen in fremdem Marder-Revier parken. Der hier sesshafte Marder, der nun eventuell dem gemütlichen Motorraum einen Besuch abstattet, riecht die Markierungen Ihres tierischen Untermieters und sieht rot: Ein Feind in seinem Refugium – zumindest geruchstechnisch.
Da der Rivale jedoch gerade nicht in Reichweite ist, macht sich der fremde Marder in seiner Wut nun daran, das Heim seines Kontrahenten zu zerstören und fällt über Schläuche, Kabel und Dämmmaterial her. Dabei ist es ihm völlig egal, ob er dabei den so wichtigen Bremsschlauch zernagt oder nur eine Lenkmanschette.
Marderschaden – wann ist das Risiko am höchsten?
Gut zu wissen
Im April ist nicht nur das Risiko für einen Marderschaden hoch. Das Aprilwetter kann Autofahrer innerhalb weniger Minuten überraschen. In unserem Ratgeber Aprilwetter: Diese gefahren drohen beim Autofahren erfahren Sie, welche Risiken besonders häufig unterschätzt werden und wie Sie auch bei plötzlichen Wetterwechsel sicher unterwegs sind.