Was sind Naturgefahren?
Zu den Naturgefahren zählen z. B. auch Schäden durch Rückstau infolge von Witterungsniederschlägen. Durch starke Regenfälle kann es zu Überschwemmungen, Erdsenkungen oder zu einem Erdrutsch kommen. Daher ist es wichtig, die bestehenden Absicherungen Ihrer Immobilie dahingehend zu prüfen, ob eine Erweiterung um eine Elementarversicherung notwendig ist.
Auch Schäden durch Erdbeben und Lawinen zählen zu den Naturgefahren.
Erdsenkungen entstehen, wenn die Erdoberfläche durch einen naturbedingten Hohlraum im Erdinneren plötzlich absackt.
Erdrutsche sind vor allem an Erhebungen möglich. Hierbei rutschen Erde und Gestein an einem Hang ruckartig ab.
Vulkanausbrüche sind in Deutschland ebenfalls extrem selten, da es keinen aktiven Vulkan in Deutschland gibt. Dennoch gilt z.B. die Eifel als mögliches Risikogebiet.
Falls zu viel Schnee auf einer Dachfläche lastet, führt dies zu Schäden durch Schneedruck. Letztlich kann ein Dach dadurch einstürzen. Dieses Risiko tritt deutschlandweit auf, in Gebirgsregionen häufiger, aber auch im Flachland kommt es im Winter zu immer stärkeren Niederschlägen.
Überschwemmungen durch Hochwasser kommen zu Stande, wenn Flüsse oder Bäche durch einen zu hohen Wasserzulauf über die Ufer treten. Dieses Risiko tritt in der Nähe von Bächen und Flüssen auf. Hier können Sie bekannte Überflutungsgebiete sehen.
Für den Fall, dass Sie vom Hochwasserrisiko betroffen sind, haben wir für Sie weiterführende Informationen in unserem Ratgeber Hochwasser zusammengestellt.
Eine Überschwemmung durch Rückstau kann entstehen, wenn mehr Regen fällt, als der Boden verarbeiten kann und die Kanalisation mit dem Abtransport des Regenwassers überfordert ist. Dann drückt das Wasser in die Abwasserrohre des Hauses.
Am häufigsten wird die Elementarversicherung gebraucht, wenn Überschwemmungen in Folge von Starkregen entstehen.
Erdbeben sind in Deutschland tatsächlich selten, können aber vor allem in der Region des Rheingrabens vorkommen.