Was sind Weisheitszähne?
Die Weisheitszähne sind hinter den letzten Backenzähnen in unserem Gebiss angelegt.
Evolutionär gesehen stammen sie aus einer Zeit, in der Menschen überwiegend rohe Nahrung zu sich genommen haben. Damals waren ein paar zusätzliche Backenzähne also durchaus nützlich. Heutzutage ist unser Essen allerdings verarbeitet und von der Konsistenz her leichter zu kauen.
Die immer geringer werdende Beanspruchung führte im Laufe der Evolution des Menschen zu einer Verkleinerung unseres Kiefers.
Die Folge: Es bleibt weniger Platz für die Weisheitszähne.
Unser Gebiss besteht aus vier Quadranten mit jeweils sieben Zähnen. Insgesamt kommen wir also auf 28 Zähne.
Zahnärzte nennen die zusätzlichen Weisheitszähne darum auch „Achter“ bzw. „dritte Molaren“ („dritte Backenzähne“).
Wie viele Weisheitszähne hat man?
In der Regel werden bereits im Mutterleib vier Weisheitszähne angelegt. Somit kommt man im Laufe seines Lebens auf insgesamt 32 Zähne.
Es kann allerdings auch vorkommen, dass man mehr oder weniger Weisheitszähne kriegt. Manche Menschen bekommen sogar gar keine.
Bei etwa 20 % der jungen Erwachsenen bleiben alle oder ein Teil auch im Kiefer und treten nie hervor.
Sind mehr als vier Weisheitszähne vorhanden, sind die überzähligen Zähne in der Regel um einiges kleiner.