Brustkrebsvorsorge

Brustkrebsvorsorge kann Leben retten

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen: Jedes Jahr erhalten rund 69.000 Frauen die Diagnose „Mammakarzinom“. So erschreckend diese Zahl auch ist – die Wahrscheinlichkeit, den Brustkrebs zu überleben, wird dank moderner Behandlungsmethoden und verbesserter Vorsorge immer höher. 

Im frühen Stadium ruft die Erkrankung in der Regel weder Schmerzen noch andere Beschwerden hervor. Der Tumor wächst oft unbemerkt und kann nur durch eine gezielte Kontrolle entdeckt werden. Je früher der Brustkrebs erkannt und behandelt wird, desto besser stehen die Heilungschancen für die Patientin. Eine regelmäßige Brustkrebsvorsorge ist deshalb besonders wichtig. Bei einer Brustkrebs-Früherkennung können zudem nicht nur Tumore, sondern unter Umständen auch Vorstufen einer Krebserkrankung entdeckt werden. 

Die Teilnahme an der Brustkrebsvorsorge ist freiwillig. Die Kosten für die Untersuchung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Das Abtasten und die Mammographie gehören zu den am häufigsten genutzten Methoden der Brustkrebsprävention. Was das für Sie bedeutet und was bei der Brustkrebs-Früherkennung sonst noch zu beachten ist, erklären wir Ihnen hier.


Inhaltsverzeichnis


Brustkrebsvorsorge – ab wann, wie oft und wo durchführen?

Ab wann die Brustkrebsvorsorge durchgeführt werden sollte, hängt maßgeblich vom Alter ab. Je älter die Frau, desto höher ist grundsätzlich das Risiko einer Brustkrebserkrankung. Hinzu kommt noch die Berücksichtigung eines individuellen Krebsrisikos, das z. B. genetisch bedingt sein kann. Die Vorsorgeuntersuchung ist zwar freiwillig, wird aus medizinischer Sicht jedoch dringend empfohlen.

Erster Ansprechpartner für die Untersuchung ist in der Regel der Frauenarzt oder die Frauenärztin. Je nach Untersuchungsart werden ggf. weitere Mediziner hinzugezogen. 

Brustkrebsvorsorge ab 20 Jahren

Junge Frauen sind nur selten von Brustkrebs betroffen. Das Brustkrebsrisiko ist bis zum 30. Lebensjahr statistisch gesehen sehr gering. Ein geregeltes Früherkennungsprogramm ist deshalb in diesem Alter noch nicht vorgesehen. Die Ausnahme sind Frauen, die z. B. erblich bedingt ein erhöhtes Krebsrisiko haben. In diesem Fall ist eine frühere regelmäßige Vorsorge sinnvoll.

Brustkrebsvorsorge ab 30 Jahren

Für Frauen ab 30 Jahren steigt das Brustkrebsrisiko laut Statistiken leicht an. Ab diesem Alter übernehmen deshalb auch die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Brustkrebsvorsorge. Die Untersuchung erfolgt einmal im Jahr. Dabei tastet der Frauenarzt oder die Frauenärztin die Brust und die Achselhöhlen nach Veränderungen ab. Dazu wird empfohlen, dass Frauen ihre Brust monatlich selbst untersuchen (eine Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust finden Sie weiter unten).

Brustkrebsvorsorge ab 50 Jahren

Ab dem 50. Lebensjahr steigt das Brustkrebsrisiko statistisch etwas stärker an. Zusätzlich zur Tastuntersuchung werden die Vorsorgemaßnahmen deshalb alle zwei Jahre (bis zum 70. Lebensjahr) durch eine Mammographie ergänzt. 

Krebsvorsorge speziell bei Männern

Nicht nur Frauen erkranken an Brustkrebs, in seltenen Fällen entwickelt sich auch bei Männern ein Mammakarzinom in der Brust. Da die Erkrankung bei Männern sehr selten vorkommt, findet keine flächendeckende Vorsorge statt. Für Männer hingegen ist die Prostatakrebsvorsorge besonders wichtig. Versicherte Männer ab 45 Jahren können freiwillig an der Untersuchung teilnehmen.

Welche Methoden zur Früherkennung gibt es?

Wie umfangreich und häufig die regelmäßige Brustkrebsvorsorge stattfindet, hängt in der Regel vom Alter einer Frau ab. Je nach Einzelfall können zudem weitere Untersuchungen erfolgen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, welche Methoden für Ihre individuelle Situation in Frage kommen.

Brust abtasten beim Frauenarzt

Das Abtasten der Brust sollte zusammen mit der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge für Frauen ab dem 30. Lebensjahr zur jährlichen Routine gehören.

Dabei tastet der Arzt oder die Ärztin die Brust, Brustdrüsen und die Lymphknoten in den Achselhöhlen genau ab, um mögliche Veränderungen im Gewebe finden zu können. Auch die Haut kann Hinweise auf eine Erkrankung geben und wird deshalb z. B. auf ungewöhnliche Rötungen und Dellen untersucht. Veränderungen bei der Form und Größe von Brust und Brustwarzen werden ebenfalls genau unter die Lupe genommen.

Für die Untersuchung stellt sich die Frau mit freiem Oberkörper vor den Arzt oder die Ärztin. Die Brüste werden dann mit beiden Händen in vier Zonen nacheinander und mit unterschiedlichem Druck abgetastet.

Während der Untersuchung wird zudem abgeklärt, ob die Frau selbst Beschwerden hat oder Veränderungen an der Brust bemerkt hat. Zusätzlich erhalten Sie Tipps zur Selbstuntersuchung der Brust, die Sie zuhause im besten Fall monatlich durchführen sollten. Diese Selbstuntersuchung ist besonders wichtig, denn je früher der Brustkrebs erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen.

Brustkrebs-Screening mit Mammographie

Ab dem 50. Lebensjahr werden die Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs noch präziser. Bis zum Alter von 69 Jahren haben Frauen alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammographie-Untersuchung. Beim Abtasten werden Knoten erst ab einer Größe von ungefähr einem Zentimeter gefunden. Über die spezielle Röntgenuntersuchung lassen sich auch kleinere Knoten in der Brust finden, die über eine Tastuntersuchung nicht festgestellt werden können. 

Eine Überweisung der Arztpraxis für das Brustkrebs-Screening benötigen Sie nicht, den Termin erhalten Sie automatisch alle zwei Jahre über eine schriftliche Einladung der Zentralen Stelle. Die Mammographie findet in speziell qualifizierten Einrichtungen statt, die besonders hohe Qualitätsansprüche erfüllen müssen. 

Beim Screening werden von jeder Brust zwei Röntgenaufnahmen gemacht. Das kann für einen kurzen Moment unangenehm sein, da die Brust während des Vorgangs zusammengedrückt wird. Die Aufnahmen werden von zwei besonders geschulten Ärzten unabhängig voneinander beurteilt. Das Ergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von sieben Werktagen. Bei etwa 3% der Untersuchungen ist der Befund „verdächtig“ und eine weitere Untersuchung notwendig.

Brustkrebsvorsorge mit Ultraschall

Die Mammasonographie ist eine Ultraschalluntersuchung der Brust und eine ergänzende Untersuchung zur Routine-Früherkennung. Eine Sonographie allein ist als Vorsorgemaßnahme nicht ausreichend. Die Ultraschalluntersuchung wird in der Regel nur bei unklaren Tast- oder Mammographie-Ergebnissen zur zusätzlichen Abklärung angewendet und ist vor den Wechseljahren (wenn die Brust besonders viel Bindegewebe aufweist) besonders aussagekräftig. 

Brustkrebsvorsorge mit MRT

Die Kernspintomografie ist ein wichtiges Zusatzverfahren in der Brustkrebs-Diagnostik. Neben der Mammographie und dem Abtasten gehört die Magnetresonanztomographie (MRT) zu den häufigsten Methoden der Brustkrebs-Früherkennung. Das Verfahren basiert auf Magnetismus und verursacht keine Strahlenbelastung für die Patientin. In der Vorsorge wird die Untersuchung insbesondere bei jungen Frauen mit einem erblich stark erhöhten Krebsrisiko angewendet.

Brustkrebsvorsorge mit Gentest

Frauen, die familiär vorbelastet sind, können über einen Gentest feststellen lassen, ob ein erhöhtes, vererbtes Brustkrebsrisiko besteht. Zuvor findet eine ausführliche Beratung in einem spezialisierten Zentrum statt. Der Gentest selbst ist unkompliziert: Sie müssen nur eine Blutprobe abgeben. Das Blut wird dann in einem spezialisierten Labor auf Mutationen untersucht. 

Alter Untersuchung Zeitpunkt/Häufigkeit
ab dem 30. Lebensjahr Selbstuntersuchung der Brust monatlich
ärztliche klinische Untersuchung jährlich
ab dem 40. Lebensjahr Mammographie (eventuell zusätzlich Brust-Ultraschall) individuell
50.-70. Lebensjahr Mammographie individuell / mind. alle 2 Jahre

Kosten der Untersuchungen

In Deutschland gibt es ein gesetzlich geregeltes Mammographie-Screening-Programm, das sich bevölkerungsweit an alle Frauen ab einem bestimmten Lebensalter richtet. Die Teilnahme am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist für gesetzlich versicherte Frauen kostenlos, für privat Versicherte können je nach Versicherung individuelle Regelungen gelten.

Das Alter und das persönliche Krebsrisiko sind maßgebend für den Umfang und die Häufigkeit der Untersuchungen. Wenn Sie kein erhöhtes Risiko haben und trotzdem zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen wie einen Ultraschall der Brust durchführen lassen möchten, können Sie IGeL-Leistungen in Anspruch nehmen und die Kosten selbst übernehmen.

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) zahlen Patienten grundsätzlich selbst: Eine Mammasonographie kostet je nach Arzt und Region zwischen 26 und 60 €.

Intensivierte Brustkrebsvorsorge bei (familiärer) Vorbelastung

Es gibt verschiedene Gründe für eine engmaschigere Kontrolle der Brust:

  • Fälle von Brust- oder Eierstockkrebs in der Familie: Die familiäre Vorbelastung ist besonders hoch, wenn Verwandte ersten Grades (Mutter, Schwester, Tochter) bereits an Brustkrebs erkrankt sind.
  • Gutartige Veränderungen: Häufig sind Veränderungen in der Brust gutartig und verursachen keine Krankheit. Dennoch sollten regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden, um eine mögliche Entartung zum Brustkrebs rechtzeitig zu erkennen.
  • Bestrahlung aufgrund anderer Erkrankungen: Wenn der Oberkörper wegen einer anderen Erkrankung bestrahlt wurde, sollten ebenfalls zusätzliche Kontrollen der Brust durchgeführt werden.
  • Erhöhtes Krebsrisiko: Besteht ein allgemein erhöhtes Krebsrisiko, kann es sinnvoll sein, früher als vorgegeben mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen zu beginnen.
  • Nach einer erfolgreichen Behandlung von Brustkrebs: Die verstärkte Kontrolle ist ein wichtiger Teil der Nachsorge, da bei einmal erkrankten Frauen ein erhöhtes Risiko besteht, erneut zu erkranken. 

Sollte es einen Grund geben, weshalb Sie eine engmaschige Vorsorge für notwendig halten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. 

Gelingt Brustkrebsvorsorge mit Implantaten?

Brustimplantate erschweren die Krebsfrüherkennung. Die Silikonimplantate können Fachleuten das Abtasten erheblich erschweren und die Aussagekraft verringern. Nicht nur das Brust abtasten mit Implantaten ist schwieriger: Auch die Mammographie muss speziell auf die Situation angepasst werden. Die Röntgenassistenten sollten daher unbedingt informiert werden, bevor die Untersuchung beginnt. Der Implantatausweis kann dabei sehr nützliche Informationen über das Material und die Lage geben.

Brust abtasten während Stillzeit, Schwangerschaft oder Periode

Ob jung, alt, schwanger oder stillend – das Abtasten der Brust ist in jeder Lebensphase einer Frau sinnvoll. 

Für die meisten Frauen ist der ideale Zeitpunkt, die Brust nach Veränderungen abzusuchen, kurz nach der Periode. Zu dieser Zeit ist das Gewebe sehr weich. Das gilt auch für Frauen, die aufgrund der Einnahme von Hormonen (gegen Wechseljahresbeschwerden oder zur Verhütung mit der Pille) ein dichteres Brustgewebe haben. Auch bei ihnen ist das Gewebe nach der Abbruchblutung einfacher zu untersuchen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fest, angespannt, schmerzhaft: Während der Schwangerschaft und Stillzeit verändert sich die Brust von Natur aus stetig. Dennoch ist es auch in dieser Zeit wichtig, die Brust regelmäßig abzutasten. Veränderungen, die sich auf beiden Seiten zeigen, sind dabei in der Regel harmlos.

In der Stillzeit sollte die Vorsorge besonders gründlich erfolgen: Bei einer Erkrankung werden kleine Knoten schnell fälschlicherweise aufs Stillen zurückgeführt, wodurch sich eine Diagnose verzögern würde. Aufs Stillen verzichtet werden sollte aus Vorsorgesicht jedoch keinesfalls: Frauen, die ihre Babys lange stillen, haben im späteren Leben ein geringeres Brustkrebsrisiko.

Vorsorge in den Wechseljahren

Auch Frauen in den Wechseljahren sollten ihre Brust weiter sorgfältig abtasten. Da die Periode als Anhaltspunkt fehlt, ist es empfehlenswert, feste Termine in den Kalender einzutragen. 

Brust abtasten – Eine Anleitung für zu Hause

Brustkrebs verursacht bei den meisten Betroffenen über lange Zeit keine Beschwerden. Indem Sie Ihre Brust regelmäßig selbst abtasten, leisten Sie einen sehr wichtigen Beitrag für Ihre Gesundheitsvorsorge.

Die Brust richtig selbst abzutasten, ist nicht besonders schwierig. Je häufiger Sie Ihre Brust selbst abtasten, desto schneller bekommen Sie ein Gefühl dafür, was normal ist und was ein möglicher Knoten sein könnte. Nehmen Sie sich jeden Monat bewusst Zeit für eine gründliche Untersuchung nach folgendem Schema:

  1. Äußere Veränderungen der Brust erkennen
    Stellen Sie sich vor einen großen Spiegel. Schauen Sie sich Ihre Brüste von allen Seiten an. Bewegen Sie die Arme und drehen Sie Ihren Oberkörper in unterschiedliche Positionen, um mögliche Unregelmäßigkeiten zu finden.

  2. Innere Veränderungen der Brust ertasten 
    Sie können die Brust im Stehen oder Liegen abtasten. Im Liegen ist die Brust etwas entspannter und weicher. Heben Sie dann Ihren linken Arm und tasten Sie die linke Brust mit der rechten Hand ab. Auf der anderen Brustseite wiederholen Sie den Vorgang umgekehrt. Alternativ können Sie die Brust auch unter der Dusche abtasten: Das warme Wasser macht die Brüste ebenfalls weich und die Seife erleichtert das Gleiten über die Haut. Stützen Sie Ihre Brust im Stand ggf. von unten ab.

    Egal welche Körperhaltung Sie beim Abtasten bevorzugen: Jede Brust sollte immer von außen nach innen abgetastet werden. Streichen Sie mit der flachen Hand über die Brust und drücken Sie die Finger immer wieder tief in das Bindegewebe. Indem Sie den Druck leicht variieren, können Sie die verschiedenen Tiefen des Brustgewebes erreichen. Der obere äußere Bereich in Richtung Achsel und die Achselhöhle selbst sollten dabei ebenfalls gründlich abgetastet werden. 

  3. Die Brustwarze untersuchen
    Die Brustwarze sollten Sie zudem nicht nur abtasten, sondern auch vorsichtig zusammendrücken. Falls durch das Zusammendrücken eine Flüssigkeit austritt, sollten Sie sich die Konsistenz und die Farbe merken und mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin sprechen.

Wie fühlt sich ein Knoten an?

Sie haben Ihre Brust abgetastet und eine feste Stelle gefunden? Grundsätzlich ist das erstmal kein Grund zur Panik! Viele Auffälligkeiten sind unbedenklich:

  • Festes, knotiges Brustgewebe: Gerade bei den ersten Selbstuntersuchungen erschrecken sich junge Frauen beim Abtasten darüber, dass sich das Brustgewebe knotiger anfühlt, als erwartet. Wer seine Brust regelmäßig abtastet, bekommt schnell die notwendige Routine um Veränderungen und Auffälligkeiten im Brustgewebe einordnen zu können.
  • Lymphknoten: Infekte können die Lymphknoten anschwellen lassen. Dadurch sind sie zwar deutlicher fühlbar, aber kein Grund zur Sorge.
  • Zysten: Die kleinen mit Flüssigkeit gefüllten Verhärtungen kommen sehr häufig vor und zählen zu den gutartigen Veränderungen in der Brust. 

Hart, weich, rund, kantig, fest oder verschiebbar – ein Knoten kann viele Formen annehmen. In den wenigsten Fällen handelt es sich dabei um Krebs. Ihr Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin kann Ihnen bei einer auffälligen Veränderung am besten weiterhelfen. Veränderungen an und in der Brust sollten immer medizinisch abgeklärt werden. 

Suchen Sie zudem unbedingt ärztlich Hilfe auf, wenn Ihre Brust

  • verhärtete oder gerötete Stellen aufweist,
  • Dellen in der Haut oder an der Brustwarze sichtbar sind, 
  • die Brust nässt 
  • oder wenn Sie unerklärliche Schmerzen haben.

Kann man Brustkrebs „vorbeugen“?

Brustkrebs lässt sich leider nur begrenzt vorbeugen. Die eigentliche Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt, es gibt jedoch einige Faktoren, die eine Brustkrebserkrankung begünstigen können. Dazu zählen Risikofaktoren, auf die Betroffene keinen Einfluss haben, wie z. B. das Alter und die erbliche Veranlagung.

Es gibt aber auch Faktoren, die Sie beeinflussen können: Übergewicht, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, häufiger Alkoholkonsum und hormonelle Einflüsse begünstigen die Entstehung von Brustkrebs. 

Grundsätzlich gilt – wie bei vielen anderen Erkrankungen auch – ein gesunder Lebensstil als beste Prävention. Achten Sie auf eine abwechslungsreiche Ernährung, viel Bewegung und vermeiden Sie ungesunde Einflüsse wie Alkohol, Zigaretten oder die häufige Einnahme von Medikamenten. 

Fazit: Kontrolle ist das beste Mittel

Die regelmäßige Vorsorge ist ein probates Mittel, um eine schwere Brustkrebserkrankung zu minimieren – je früher der Brustkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. 

In Deutschland haben Frauen dank festgelegter Screening-Vorgaben die Möglichkeit, je nach Alter und Brustkrebsrisiko, regelmäßig kostenlos untersucht zu werden. Die Methoden und die Anzahl der Untersuchungen hängen vom Alter und der familiären Vorgeschichte ab. Nehmen Sie die kostenlose Brustkrebs-Früherkennung durch Abtastung oder Mammographie auf jeden Fall wahr.

Auch die Selbstabtastung ist ein wichtiger Bestandteil der Früherkennung und sollte regelmäßig und sorgsam durchgeführt werden – der Aufwand ist gering und der Nutzen enorm. Auch bei vielen anderen Krankheiten sind Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll: Ein Gesundheitscheck kann auch hier helfen, die Erkrankung zu identifizieren, solange sie sich noch im Vor- oder Frühstadium befindet.

Welche Untersuchungen vorgenommen werden können, wo Sie durchgeführt werden und welche Kosten damit verbunden sind, erfahren Sie auf unserer Infoseite zum Gesundheitscheck.

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