Ausrüstung und Zubehör fürs Wintercamping
Wer im Winter campen möchte, benötigt eine umfangreichere Ausrüstung als in den warmen Monaten. Vor allem diejenigen, die mit dem Zelt und ohne Auto unterwegs sind, sollten darum schon beim Packen das Gewicht ihres Rucksacks im Auge behalten.
Folgende Wintercamping-Tipps zeigen Ihnen, was auf gar keinen Fall fehlen darf.
Welche Ausrüstung braucht man fürs Winterzelten?
- Ein Zelt, das fürs Campen im Winter geeignet ist und Wind, Nässe sowie kalte Temperaturen übersteht. Es sollte aus robustem Zellstoff sein, ein stabiles Gestänge haben und mit verschließbaren Belüftungsschlitzen ausgestattet sein.
- Eine Gas- oder Elektroheizung für den Innenraum des Zeltes ist zwar kein Muss, kann aber besonders bei sehr kalten Temperaturen von Vorteil sein.
- Isomatten, die den Körper gegen die Bodenkälte schützen. Modelle mit beispielsweise einer Alubeschichtung sind besonders effektiv.
- Warme Schlafsäcke sind ebenfalls ein Muss. Empfehlenswert sind Schlafsäcke, die Kunstfasern als Füllmaterial haben. Die isolieren gut, sind leicht und trocknen schnell, falls der Regen doch mal ins Zelt kommt.
Wählen Sie möglichst ein Modell, das eng am Körper anliegt, und informieren Sie sich vorab über die Temperaturen am Reisezielort. - Auch Funktionswäsche, eine Mütze und dicke Socken helfen dabei, in der Nacht weniger Körperwärme zu verlieren.
- Ein kompakter Benzinkocher ist besonders praktikabel für die Zubereitung einfacher Speisen. Nutzen Sie beim Kochen am besten das Vorzelt bzw. die Apsis.
Welche Ausrüstung braucht man fürs Wintercamping mit Wohnmobil und Wohnwagen?
- Winterreifen sind für Caravans zwar nicht Pflicht, aber durchaus empfehlenswert.
- Warme (Bett-)Decken sollten ebenfalls mitgenommen werden.
- Isomatten oder Teppiche sind eine gute Möglichkeit, die Füße vor dem kalten Fußboden zu schützen.
- Auch ein Gasvorrat zum Heizen und Kochen muss an Bord sein. Die benötigte Menge hängt vor allem von der Außentemperatur und der Isolierung des Fahrzeuges ab. Planen Sie fürs Wintercampen ca. drei bis fünf Kilogramm pro Tag ein und wählen Sie ein Gas mit hohem Propananteil.
- Ihr Stromkabel sollte frostsicher sein und einen Durchmesser von mindestens 2,5 mm haben.
- Frostschutzmittel für Toilette und Abwasser muss ausreichend vorhanden sein.
Achtung: Geben Sie kein Frostschutzmittel in den Frischwassertank. Verwenden Sie zum Kochen und Zähneputzen lieber Wasser aus Flaschen. - Mit Thermomatten oder -folien für Fenster- und Türscheiben und einem Thermovorhang verhindern Sie, dass Kälte von draußen oder aus der Fahrerkabine in den Wohnbereich gelangt.
- Ein Vorzelt dient als Kälteschleuse und bietet zusätzlichen Stauraum. Denken Sie daran, dass der Aufbau komplizierter sein und beim Wechsel des Campingplatzes mehr Zeit in Anspruch nehmen kann.
- Weiterhin sind folgende Dinge sinnvoll:
- Haartrockner zum Auftauen oder Trocknen.
- Klappspaten zum Schneeschippen.
- Besen und Leiter, um Eis und Schnee vom Dach zu beseitigen.
- Achten Sie zudem darauf, Wohnmobil und Wohnwagen richtig zu beladen.
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