Reinigung des Motorrads
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1Schritt 1: Schmutz entfernen
Wir starten mit der Grundreinigung des Bikes. Dafür sprühen wir es zunächst mit einem handelsüblichen Motorradreiniger ein. Achtung! Der Motor sollte dabei kalt sein. Ebenfalls sprühen wir die Kette mit einem Kettenreiniger ein.
Nach angemessener Einwirkzeit kann der Wasserstrahl oder Dampfstrahler zum Einsatz kommen. Warmes Wasser beschleunigt dabei den Reinigungsvorgang. Wichtig ist, dass mit ausreichendem Abstand gearbeitet wird, da ansonsten Wasser in Lager und Steckverbindungen eindringen kann. Die Kette wird bei der „Wasseraktion“ ebenfalls gründlich abgespült. Insektenreste auf Gabelholmen und Verkleidungsteilen werden mit beseitigt. Gerade die Gabelholme sollten regelmäßig auf Verschmutzungen geprüft werden. Beschädigte Simmerringe und damit undichte Gabelholme können sonst schnell die Folge sein.
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2Schritt 2: Trocknen und Kettenpflege
Nun das Motorrad gründlich abtrocknen. Wer einen Kompressor zur Hand hat, kann damit Wasserreste an schwer zugänglichen Stellen einfach wegpusten. Anschließend den Motor starten und einige Meter warm fahren. Dabei wird das Motorrad zusätzlich getrocknet. Die Kette mindestens 24 Stunden trocknen lassen, damit auch der letzte Tropfen Wasser verdunstet ist.
Erst danach wird bei rotierendem Hinterrad die Innenseite der Kette ausreichend und gleichmäßig mit Kettenspray eingesprüht. Bei diesem Arbeitsgang kann dann auch direkt die Kettenspannung überprüft und – wenn nötig – korrigiert werden. Wer sich dann noch die Mühe macht, die Steckachse herauszunehmen, diese zu reinigen und zu fetten, hat alles richtig gemacht. Das gilt natürlich auch für die Vorderachse. Bei allen Schraubverbindungen beim Festziehen immer auf die vorgeschriebenen Drehmomente achten. Werkzeug: Ein gängiger Drehmoment-Schlüssel mit einem Drehmomentmesswert von 20-120 Nm ist im Motorradbereich völlig ausreichend.
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3Schritt 3: Konservieren
Nachdem das Bike nun blitzsauber vor uns steht, werden alle Teile dünn mit einem Konservierungsspray versehen.
Achtung: Hier auf die unterschiedlichen Materialien am Bike achten. Alu, Metall, Kunststoff und Lack vertragen nicht alle dasselbe Konservierungsspray. Der Fachhandel hält hier den richtigen Korrosionsschutz parat.
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4Schritt 4: Fetten und ölen
Nun werden alle beweglichen Teile am Motorrad (Ständer, Rasten, Schaltgestänge, Umlenkungen usw.) mit ausreichend Öl und Fett versorgt. Auch die Bowdenzüge sollten dabei nicht vergessen werden. Bitte Sprühöl immer mit der Sprühöllanze (kleines Röhrchen am Sprühkopf) aufbringen, damit umliegende Bereiche des zu schmierenden Teiles nicht mit eingeölt werden. Bei dieser Gelegenheit können im Anschluss alle Schrauben auf festen Sitz geprüft werden (nur prüfen, nicht noch weiter festziehen, denn „nach fest kommt ab“).
Wichtig
Bei allen Sprays, Ölen und Fetten gilt: Nicht auf Bremsen und Räder sprühen!