4. August 2014
Kategorie: Ihr Fahrzeug

Versicherung über Tuning informieren

Breite Schlappen und Kotflügel, mehr Bumms unter der Haube, Spoiler… Viele machen aus ihrem Auto ein individuelles Schmuckstück. Doch Vorsicht beim Tuning: Schon breitere Reifen können bewirken, dass die Betriebserlaubnis erlischt. Tuning-Maßnahmen müssen in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden, sonst drohen bei der nächsten Verkehrskontrolle ein Punkt und eine Geldbuße. Was man unter Tuning versteht, hat der Gesetzgeber in der Straßen-Verkehrs-Zulassungsordnung (StVZO §19 Abs.2 und 3) geregelt. Was muss man noch beachten?

Tunen lässt sich ein Fahrzeug auf unterschiedliche Weise: Zum einen kann die Leistungsfähigkeit des Motors gesteigert werden, zum anderen sind optische oder akustische Veränderungen möglich. Welche Maßnahmen betreffen die Betriebserlaubnis? Ein Blick in das Gutachten, das für die meisten Teile mitgeliefert wird, bringt Klarheit. Hier wird erläutert, ob ein Auto nach dem Umbau zum Sachverständigen muss und ob die Veränderungen in den Fahrzeugpapieren einzutragen sind.

Versicherung nicht vergessen

Im Übrigen genügt es nicht, nur der Zulassungsstelle Bescheid zu geben. Auch die Kfz-Versicherung darf man nicht vergessen. Unabhängig davon, ob die Betriebserlaubnis erlischt oder nicht, muss sie über jede nachträgliche Veränderung des Fahrzeugs informiert werden. Hat sich die Risikolage verschoben, kann die Prämie angepasst werden. Um unangenehme Neuigkeiten zu vermeiden, rät die HUK-COBURG, den Versicherer schon im Vorfeld zu kontaktieren. So weiß man, ob und wie sich der Beitrag verändert. Außerdem lassen sich in der Kasko-Versicherung nur Tuning-Teile miteinschließen, die straßenverkehrsrechtlich zugelassen sind, und auch nur die werden im Schadenfall ersetzt.

Konsequenzen drohen

Wer seiner Versicherung nichts vom Tuning erzählt, muss bei einem Unfall mit Konsequenzen rechnen. Natürlich reguliert die Kfz-Haftpflichtversicherung immer den Schaden eines unschuldigen Dritten. Allerdings kann sie prüfen, ob sie den Fahrer wegen der Gefahrerhöhung im Nachhinein in Regress nimmt – vorausgesetzt das Tuning war ursächlich für den Unfall. In der Kasko-Versicherung kann die unterlassene Information über das Tunen dazu führen, dass der Versicherungsnehmer seinen Schaden komplett aus der eigenen Tasche bezahlen muss.

HUK-Infobox:

Hier können Sie bequem Kontakt zu uns aufnehmen, wenn Sie uns über Tuningmaßnahmen für Ihr Fahrzeug informieren möchten.

Autorin: Karin Benning

Unternehmenskommunikation

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