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Saisonkennzeichen

Ratgeber

Saisonkennzeichen für Zweiräder

Seit 1997 erleichtert das Saisonkennzeichen den Alltag von Motorradfahrern und anderen Zweiradbesitzern. Wer sein Fahrzeug nicht das ganze Jahr über nutzen möchte, spart damit nicht nur jede Menge Geld, sondern auch Zeit und Nerven. Das Saisonkennzeichen wird, wie jedes andere Kennzeichen auch, bei der örtlichen Zulassungsstelle beantragt und ist für Motorräder und Leichtkrafträder geeignet, die lediglich saisonal zum Einsatz kommen.

 

Was sind die Vorteile des Saisonkennzeichens?

Motorräder und andere Krafträder können auch mit regulärem Kennzeichen über einen bestimmten Zeitraum stillgelegt werden. Der Vorteil des Saisonkennzeichens ist allerdings, dass es lediglich einmal beantragt werden muss. Anschließend ist es nicht mehr nötig, das Zweirad jedes Jahr aufs Neue an- und wieder abzumelden und Sie sparen somit jede Menge Geld für die entsprechenden Gebühren. Aber auch das lästige Warten auf dem Amt gehört endlich der Vergangenheit an.

Auch die Kosten für Kfz-Versicherung und Steuern sinken deutlich, da diese nur für den Zeitraum der Nutzung gezahlt werden müssen. Da das Kraftrad die restliche Zeit „ruht“, läuft die Versicherung außerhalb des Nutzungszeitraums als sogenannte Ruheversicherung weiter. Je nach Kaskopolice deckt die Versicherung aber auch innerhalb der Ruhemonate Diebstahl oder Schäden durch Unwetter ab.

 

Oftmals wird zudem die Schadensfreiheitsklasse des Fahrers verbessert, wenn das Saisonkennzeichen für mindestens sechs Monate im Einsatz ist und keine Unfälle registriert werden. Zulassungen von mehr als sechs Monaten lohnen sich deshalb, um bei der Kfz-Versicherung längerfristig zu sparen.

Was gibt es beim Saisonkennzeichen zu beachten?

Viele Biker nutzen das Saisonkennzeichen von März bis Oktober. Von mindestens zwei bis maximal elf Monaten ist die genaue Länge der Saison allerdings frei wählbar – es muss sich lediglich um volle Monate handeln. Die Dauer der Zulassung wird auf dem Kennzeichen, im Fahrzeugschein und in der Versicherungspolice vermerkt. Das Saisonkennzeichen kann Jahr für Jahr wiederverwendet werden, solange der Versicherungsvertrag besteht.

Unbedingt zu beachten ist aber, dass das Zweirad während der Ruhemonate zu keinem Zeitpunkt im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden darf. Dazu gehört nicht nur das Fahren, sondern auch das Stehen – denn Parken auf öffentlichen Straßen gilt als Teilnahme am Straßenverkehr. Vorschriftsmäßig abgestellt ist das Kraftrad nur in einer Garage oder auf einem umfriedeten Gelände.

Bei einem Verstoß können die Konsequenzen weitreichend sein. Je nach Schwere drohen happige Geldbußen, Abschleppen und sogar Punkte in Flensburg. Das gilt besonders für wiederholte Verstöße, die im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe zur Folge haben können. Dazu kommt, dass der Versicherungsschutz für Saisonkennzeichen ausschließlich im festgelegten Zeitraum gegeben ist. Im Falle eines Unfalls würden die Kosten somit vollständig zu Ihren Lasten gehen. 

 

Das gilt auch für Folgen gegenüber Dritten: Diese würde die Kfz-Haftpflichtversicherung in der Regel zunächst übernehmen – danach allerdings wegen einer Regressforderung auf Sie zukommen. Auch wenn die Sonne noch so verlockend scheint, sollten Sie sich deshalb unbedingt an die gesetzlichen Vorgaben halten.

Warum lohnt sich ein regelmäßiger Kfz-Versicherungsvergleich?

Je nach Versicherung birgt das Saisonkennzeichen jede Menge Sparpotenzial. Deshalb ist es besonders wichtig, nicht nur beim Erstabschluss die verschiedenen Angebote zu vergleichen. Da immer neue Versicherungstarife auf den Markt kommen und die Konditionen aufgrund der ständig wachsenden Konkurrenz kontinuierlich verbessert werden, können Sie mit einem Wechsel unter Umständen viel Geld sparen.

 

Wie sind die Kündigungsfristen beim Saisonkennzeichen?

Für Versicherungen mit Saisonkennzeichen gilt in der Regel eine ordentliche Kündigungsfrist von einem Monat zum Ablauf. Das Ablaufdatum ist in den meisten Fällen mit dem Beginn der neuen Laufzeit identisch. Beginnt diese beispielsweise am ersten März, muss die Kündigung bis Ende Januar beim Versicherer eingegangen sein.

Beachten Sie aber, dass nicht alle Kündigungsfristen einheitlich geregelt sind. Insbesondere beim Saisonkennzeichen legen einige Versicherer das Vertragsende und damit den Stichtag für die Kündigung unterschiedlich fest. Werfen Sie deshalb vor der Kündigung einen Blick in Ihre Vertragsunterlagen oder fragen Sie beim Kundenservice Ihres Versicherers nach. Der Kfz-Versicherungsvertrag verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn der Stichtag verstreicht. 

 

Bedenken Sie auch, dass für die Kündigung das Eingangsdatum beim Versicherer zählt und nicht der Tag, an dem Sie den Brief bei der Post aufgegeben haben.

Wie kann die Versicherung gekündigt werden?

Ist der neue Anbieter gefunden, erfolgt der Wechsel in der Regel schnell und unbürokratisch. Vor der Kündigung sollten Sie allerdings bereits über ein neues, verbindliches Versicherungsangebot verfügen. Denn theoretisch kann ein Versicherungsantrag – zumindest für den Kaskoschutz – von der Gesellschaft auch abgelehnt werden.

Die alte Motorradversicherung sollte schriftlich gekündigt werden. Eine Angabe von Gründen ist nicht notwendig. Verschicken Sie Ihre Kündigung per Einschreiben mit Rückschein, wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten. Auf diese Weise erhalten Sie einen eindeutigen Kündigungsnachweis und beugen eventuellen Unstimmigkeiten vor.

 

Fazit: Für wen lohnt sich das Saisonkennzeichen?

Das Saisonkennzeichen ist eine gute und günstige Alternative für alle Zweiradbesitzer, die ihr Fahrzeug während der Wintermonate nicht nutzen möchten. Vor dem Abschluss sollten Sie allerdings durchrechnen lassen, ob der Versicherungstarif des Saisonkennzeichens in Ihrem Fall tatsächlich der günstigste ist. Beziehen Sie in Ihre Berechnung auch eventuelle Garagen- oder Stellplatzmieten ein, die außerhalb der Saison zwangsläufig anfallen.

 

Nützliche Links für weitere Informationen: