Was ist die Mietausfallversicherung?
Mietausfälle sind tatsächlich ein nicht selten auftretendes Problem. In manchen Fällen gibt es dafür eine logische Erklärung wie z. B. Arbeitslosigkeit oder Krankheit.
Häufig ist aber auch die Zahlungsunwilligkeit des Mieters die Ursache. Vor den finanziellen Folgen ausbleibender Zahlungen können sich Vermieter durch den Abschluss einer Mietausfallversicherung schützen.
Diese deckt in der Regel einen Mietausfall von drei bis zu sechs Monaten ab und zwar nicht nur für die Kaltmiete, sondern auch für alle Nebenkosten.
In den meisten Fällen schließt der Vermieter die Mietausfallversicherung vor einem neuem Mietbeginn ab. Bedingung für den Abschluss ist normalerweise eine erfolgreiche Bonitätsprüfung des Mieters.
Oft beläuft sich die Versicherungslaufzeit auf 12 Monate. Zahlt der Mieter nach diesen 12 Monaten plötzlich die Miete nicht mehr, besteht dann meist auch kein weiterer Versicherungsschutz.
Zu den Bedingungen einer solchen Versicherung zählt außerdem meistens, dass der Vermieter zunächst die Mietkaution zur Kostendeckung verwenden muss, bevor die Versicherung greift.
Teilweise leistet die Mietausfallversicherung sogar erst bei Kündigung des Mietverhältnisses und nach der Einleitung rechtlicher Schritte.