Leider lässt sich gar nicht genau sagen, wie teuer eine private Krankenversicherung im Alter werden wird. Die genauen Kosten sind abhängig vom Leistungsumfang des Vertrags und der Struktur des Tarifs. Zudem spielt das Eintrittsalter und die bisher gesammelten Alterungsrückstellungen eine Rolle.
Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass die Beiträge im Alter zwar steigen können, aber nicht übermäßig.
Beim Übergang in die Rente wird die private Krankenversicherung im Regelfall sogar zunächst günstiger. Zum einen fallen die 10% gesetzlicher Zuschlag für die Alterungsrückstellungen weg und zum anderen kann der Tarif für Krankentagegeld beendet werden.
Wenn Sie eine gesetzliche Rente erhalten, fällt dann allerdings der Arbeitgeberzuschuss weg. Sie dürfen aber beim Rentenversicherungsträger einen steuerfreien Zuschuss zur privaten Krankenversicherung beantragen. Er liegt derzeit bei 7,3% Ihres Rentenbezugs, darf aber die Hälfte der Beiträge zu Ihrer PKV nicht überschreiten.
Das bedeutet, dass Sie bei einer Rentenhöhe von 1.400 €, einen Zuschuss von etwas mehr als 100 € zur PKV im Alter bekommen.