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Kfz-Versicherung wechseln

Ratgeber

Kfz-Versicherung wechseln – so einfach geht’s

In vier Schritten zur neuen Police wechseln und sparen

Eine Kfz-Versicherung ist heute in Deutschland für jedes zulassungspflichtige Fahrzeug Pflicht. Entsprechend viele Anbieter lassen sich auf dem Markt finden und auch bei den Preisen gibt es teilweise sehr große Unterschiede. Wer seine Versicherung clever wechselt, kann von erheblichen Einsparpotentialen profitieren.

Wenn Sie dabei die wichtigsten Grundregeln beachten, ist der erfolgreiche Wechsel zu einem neuen Anbieter z.B. für Ihre Autoversicherung ganz einfach.

 

1. Den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel nicht verpassen

A. Zum Ende des Versicherungsjahres (ordentliche Kündigung)

Viele Kfz-Versicherungen können zum Ende des Kalenderjahres gekündigt werden, wobei eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten ist. Da das Versicherungsjahr bei vielen Anbietern dem Kalenderjahr entspricht, ist der Stichtag für die Kündigung also meistens der 30. November. Für den Fall, dass Ihr Vertrag mitten im Kalenderjahr abläuft, gilt die einmonatige Kündigungsfrist. Das heißt, wenn z. B. die Police Ihrer Autoversicherung zum 30. Juni endet, muss Ihre Kündigung spätestens am 31. Mai beim Versicherer vorliegen.

 

Tipp: Das genaue Datum, an dem das Versicherungsjahr für Ihren Vertrag endet, finden Sie in Ihrer Versicherungspolice.

B. Bei einem Fahrzeugwechsel (Sonderkündigungsrecht)

Unabhängig von der Laufzeit einer Kfz-Versicherung, können Sie diese jederzeit kündigen, wenn Sie ein neues Auto kaufen und das alte abmelden. Für das neue Fahrzeug kann der Versicherer frei gewählt werden. Für das alte Fahrzeug gezahlte Jahresbeiträge erhalten Sie anteilsmäßig zurück.

Beispiel: Sie kaufen sich ein neues Auto und kündigen Ihre Kfz-Versicherung zum 30. Juni (bzw. melden das alte Auto zum 30. Juni ab), erstattet Ihnen der Versicherer die für den Zeitraum Juli bis Dezember bereits gezahlten Jahresbeiträge.

 

C. Nach einer Preiserhöhung/Tarifanpassung (Sonderkündigungsrecht)

Ein Sonderkündigungsrecht haben Sie immer dann, wenn Ihr Versicherer die Prämien erhöht oder die Vertragsbedingungen ändert – z.B. AGB-Änderungen oder Änderungen der Typen- bzw. Regionalklasse durch den Versicherer. Dieses außerordentliche Kündigungsrecht müssen Sie innerhalb von 4 Wochen ab Kenntnis der Erhöhung (z.B. durch Erhalt der Rechnung) durch eine schriftliche Kündigung geltend machen.

 

Tipp: Bei der Einhaltung der Kündigungsfristen ist nicht der Poststempel, sondern der Eingang beim Versicherungsunternehmen entscheidend. Senden Sie Ihre Kündigung also rechtzeitig ab.

D. Nach einem Schadenfall (Sonderkündigungsrecht)

Auch im Schadenfall steht Ihnen ein außerordentliches Kündigungsrecht zu. Sobald Ihnen der Versicherer seine Entscheidung zur Schadenregulierung mitteilt, haben Sie auch hier vier Wochen Zeit Ihre Kündigung einzureichen.

 

Tipp: Ihre Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) wird im ersatzpflichtigen Fall hochgestuft – da die einzelnen Anbieter aber unterschiedliche SF-Staffeln verwenden, kann sich ein Wechsel im Schadenfall dennoch lohnen.

2. Den richtigen Tarif finden

Neben dem Preis und der versicherten Leistung lassen sich die Unternehmen nach Kriterien wie Schadenservice, Rabattmöglichkeiten (z. B. Kombi-Bonus) oder zusätzliche Angebote (Schutzbriefe, Rabattschutz etc.) vergleichen.

 

Tipp: Die meisten für einen Versicherungsvergleich nötigen Angaben finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) und auf der letzten Rechnung Ihres aktuellen Versicherers. Halten Sie diese beiden Dokumente nach Möglichkeit bereit.

3. Den neuen Vertrag abschließen

Wenn Sie sich für einen Tarif entschieden haben, schließen Sie gleich den neuen Vertrag zum gewünschten Stichtag ab. Ihr neuer Versicherer meldet den Wechsel dann automatisch der Zulassungsbehörde.

 

Tipp: Der neue Versicherungsschutz greift erst dann, wenn auch der Beitrag beglichen ist. Sorgen Sie also dafür, dass die Prämie rechtzeitig zum Vertragsbeginn bezahlt ist.

4. Den bisherigen Vertrag fristgerecht kündigen

Um einen lückenlosen Versicherungsschutz zu gewährleisten, kündigen Sie die alte Police erst, wenn Sie die Bestätigung des neuen Versicherers vorliegen haben. Denn auch wenn ein Versicherer verpflichtet ist, jedem Kunden eine Haftpflichtversicherung anzubieten, kann er Ihren Antrag bei der Teilkasko und Vollkasko ablehnen und Sie müssen gegebenenfalls noch einmal nach einem neuen Tarif suchen.

Für die Kündigung selbst reicht ein formloses Schreiben, in dem Sie dem Versicherer mitteilen, welche Versicherung (Nummer des Versicherungsscheines) Sie zu welchem Stichtag kündigen. Bei außerordentlichen Kündigungen müssen Sie zudem den Grund für die Kündigung (Fahrzeugverkauf/-wechsel, Schadenfall oder Änderungen der Vertragsstruktur, wie z. B. eine Beitragserhöhung durch den Versicherer) angeben.

 

Tipp: Bitten Sie um eine zeitnahe Kündigungsbestätigung und versenden Sie Ihre Kündigung am besten als Einschreiben.

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