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E-Auto im Winter: So bleibt Ihre Reichweite auch bei Kälte erhalten 

Was Sie jetzt wissen müssen:

  • Vorklimatisierung spart Akkuenergie: Heiz- oder Kühlsysteme sollten bereits während des Ladevorgangs genutzt werden, um die Reichweite im Winter zu verlängern.
  • Langsames Fahren erhöht die Effizienz: Gleichmäßiges Beschleunigen und moderates Tempo verringern den Energieverbrauch spürbar.
  • Häufiges Nachladen schützt den Akku: Regelmäßiges Laden bei kalten Temperaturen verhindert eine Tiefenentladung und stabilisiert die Batterieleistung.

Weniger Reichweite mit dem E-Auto im Winter? Warum das nicht sein muss

Der Winter ist da, und mit ihm kommen eisige Temperaturen – für E-Autofahrer oft eine Herausforderung. Spürbar kürzere Reichweiten sind für viele ein bekanntes Problem. Doch mit ein paar einfachen Tricks können Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Elektroautos im Winter auch bei Kälte optimal nutzen und entspannt durch die kalte Jahreszeit kommen.

Warum leidet die Reichweite eines E-Autos im Winter?

Ist es kalt, beeinflusst das die Batterie eines Elektroautos. Die chemischen Prozesse laufen bei niedrigen Temperaturen langsamer ab, wodurch der Energiefluss und die Speicherleistung sinken. Hinzu kommt der höhere Energiebedarf für Heizung und andere Funktionen, was die Reichweite zusätzlich verringern kann.

Mit diesen Tricks bleibt Ihr Elektroauto im Winter leistungsfähig

  1. Akku vor dem Start vorheizen
    Viele Elektroautos verfügen über eine Akku-Vorheizfunktion. Nutzen Sie diese, um den Akku schon während des Ladens auf Betriebstemperatur zu bringen. Ein warmer Akku liefert nicht nur mehr Leistung, sondern spart auch Energie während der Fahrt.
  2. Vorklimatisierung nutzen
    Die Heizung braucht im Winter besonders viel Strom. Stellen Sie die Innenraumtemperatur daher bereits während des Ladevorgangs ein – vorzugsweise, solange das Auto an der Steckdose hängt und vorausgesetzt, Sie möchten im Anschluss an das Laden direkt losfahren. So bleibt die Energie aus dem Akku für die Reichweite erhalten. Laden Sie Ihr Auto hingegen über Nacht, kann es sinnvoll sein, das Vorheizen im Menü oder über die entsprechende App zu planen.
  3. Die richtige Temperatur wählen
    Stellen Sie die Klimaanlage oder Heizung auf eine moderate Temperatur ein und nutzen Sie Sitz- oder Lenkradheizungen, die weniger Energie verbrauchen. So bleibt die Reichweite Ihres E-Autos im Winter länger erhalten.
  4. Langsam fahren und gleichmäßig beschleunigen
    Aggressives Beschleunigen und hohe Geschwindigkeiten verbrauchen deutlich mehr Energie. Fahren Sie im Winter besonders gleichmäßig und reduzieren Sie unnötige Beschleunigungs- und Bremsvorgänge. Hier erfahren Sie mehr zum Fahren bei Regen und Nebel.
  5. Reifen auf Winter umstellen
    Zwar haben Winterreifen oft einen etwas höheren Rollwiderstand, doch spezielle E-Auto-Winterreifen sind auf Effizienz optimiert und verhindern durch besseren Grip unnötiges Durchdrehen der Räder, was Energie spart. Achten Sie außerdem auf den korrekten Reifendruck – dieser beeinflusst den Energieverbrauch stark. Erfahren Sie hier mehr dazu, wie Sie Reifen richtig einlagern.
  6. Regelmäßiges Laden einplanen und Ladekabel griffbereit halten
    Laden Sie Ihren Akku bei schwankenden Temperaturen lieber häufiger nach, um Tiefenentladungen zu vermeiden. Bewahren Sie das Ladekabel bei Pendlertouren leicht zugänglich auf, um spontan nachladen zu können.

Gut zu wissen: Ein kalter Akku lädt langsamer und weniger effizient. Daher lohnt es sich, das E-Auto direkt nach einer Fahrt zu laden, wenn der Akku noch warm ist – so wird die Ladezeit verkürzt und die Reichweite optimiert.

Reichweitenangst im Winter? Nicht nötig!

Ein E-Auto im Winter muss keine Herausforderung sein. Mit der richtigen Vorbereitung – wie Vorklimatisierung, moderatem Fahrverhalten und regelmäßiger Ladung – lässt sich die Reichweite spürbar optimieren. Hier finden Sie weitere Tipps, wie Sie Ihr Auto winterfest machen.

Und wenn die Reichweite doch nicht reicht?

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