20. Mai 2016
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Kategorie: Unterwegs

Mallorca: Zumindest kein Ärger mit dem Mietwagen

Den Urlaub in vollen Zügen genießen. Das wollen die Bundesbürger in ihren Ferientagen. Ein beliebtes Urlaubsziel ist Mallorca. Wer dort einige Vorsichtsmaßnahmen beherzigt, muss kaum mit Ärger rechnen.

Mehr Golfer als Gröler

Die größte Insel der Balearen will ihr Billig-Image ablegen. Deshalb renovieren viele Hoteliers ihre Häuser mit einigem baulichen Aufwand. Denn sie wollen künftig mehr Golfer als Gröler als Gäste haben.

Doch die Renovierungen erfolgen nicht lautlos. Baulärm gehört deshalb zu den häufigsten Reklamationsursachen bei ruhebedürftigen Urlaubern. Wer über den Lärm genau Buch führt, hat vor Gericht Chancen auf eine Minderung seines Reisepreises.

Kundenkommentare lesen

Allerdings ist es besser, sich vor der Buchung einer Reise über Bauvorhaben zu erkundigen. Denn durch Vorsichtsmaßnahmen kann man einigen Urlaubsärger vermeiden.

So gibt es in Portalen die Möglichkeit, einschlägige Kundenkommentare zu studieren. Ist die Unterkunft sauber? Gibt es Ungeziefer. Wie ist der Service? Schmeckt das Essen? Droht Montezumas Rache?

Gefahren für Individualreisende

Mallorca ist nicht nur bei Radprofis und Wanderern beliebt. Seine Sehenswürdigkeiten locken auch Kulturinteressierte und Naturfreunde an. Wer die häufig angebotenen Busreisen scheut, ist auf Mietwagen angewiesen. Doch dort drohen für Individualreisende auch Gefahren.

Denn Mietwagen sind nach Aussage der HUK-Coburg im Ausland oft mit wesentlich niedrigeren Versicherungssummen haftpflichtversichert als in Deutschland. Im Schadensfall kann die Deckungssumme deshalb zu klein sein. Bei einem höheren Schaden muss der Mietwagenkunde den Rest aus eigener Tasche bezahlen. Und das kann teuer werden.

Warentester empfehlen Prüfung

Deshalb lobt die Stiftung Warentest die sogenannte Mallorca-Police. Denn sie gewährt zusätzlichen Haftpflichtschutz für Mietwagen im europäischen Ausland. Wer in Deutschland einen Pkw versichert, hat diesen Schutz häufig schon in seinem Tarif. Doch das sollte er, wie die Warentester warnen, zuvor sorgfältig prüfen.

Denn die Konditionen variieren je nach Tarif. Viele Gesellschaften bieten nur gesetzliche Mindestdeckung. Manche Versicherer gewähren nach den Untersuchungen der Warentester den Schutz auch nur für Reisen bis zu sechs Wochen. Bei anderen sind es drei Monate oder länger.

Ohne Mehrbeitrag eingeschlossen

Die Mallorca-Police ist beispielsweise in der Kfz-Haftpflichtversicherung für Pkw – ausgenommen im Basis-Tarif - enthalten. Aber nicht nur da: In der Kfz-Haftpflichtversicherung für ein Kraftrad oder Campingfahrzeug ist sie ebenfalls ohne gesonderten Mehrbeitrag drin. Versicherungsschutz besteht in den Ländern, in denen Versicherungsschutz in der Kfz-Haftpflichtversicherung des Vertragss besteht, ausgenommen Deutschland. Auch sind die Versicherungssummen der Mallorca-Police so hoch wie die vertraglich vereinbarten Kfz-Haftpflichtversicherungssummen. Gemietet werden darf im Ausland ein Pkw, der vom Versicherungsnehmer oder dessen Ehe-/Lebenspartner gefahren wird. Da die Mallorca-Police für maximal drei Monate ab Anmietung des Pkw gilt, ist für die Urlauber zumindest in diesem Bereich kein Ärger in Sicht.

Autor:

Stefan Eichhorn

Unternehmenskommunikation

 

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