22. März 2016
Kommentare: 3
Kategorie: Ihr Fahrzeug

Im Regen auf dem Motorrad

Frühling, die Temperaturen klettern wieder in freundliche Bereiche und die Hausrunde lockt auf einen Kurvenswing mit dem Motorrad. Aber was ist das: Es regnet gerade jetzt. Viele lassen die Maschine jetzt in der Garage – und verpassen damit vielleicht eine tolle Ausfahrt. Fahren im Regen hat durchaus auch seine Reize. Aber man sollte einige Dinge beachten, damit der Ritt im Regen wirklich ein Spaß wird.

Die richtige Ausrüstung

Nass werden und frieren ist nicht nur gefährlich, sondern auch ein Spaßkiller erster Klasse. Ein guter wasserdichter ein- oder zweiteiliger Motorradanzug, Handschuhe und Stiefel sorgen dafür, dass man nicht durchnässt wird. Kombiniert man mehrere Lagen Bekleidung, wärmt das außerdem. Wird es zu warm, kann man sich schichtenweise entkleiden.

Der Helm muss so ausgestattet sein, dass das Visier nicht beschlägt. Das erreicht man am besten über eine gute Belüftung oder sogenannte Pinlock-Innenvisiere, die sich nachrüsten lassen. Von getönten Visieren sollte man bei Schlechtwetter die Finger lassen.

Wichtig ist bei allem Schutz vor Wasser, dass man beim Fahren nicht in der Beweglichkeit einschränkt oder allgemein gestört wird. Zum Beispiel dürfen die Handschuhe nicht zu dick sein, um die Armaturen zu bedienen.

Geschmeidig fahren

Bei ungünstigen Bedingungen muss man seinen Fahrstil und die Bedienung der Maschine ändern. Das Gas wird bedächtig bedient, ruppige Lastwechsel vermeidet man besser. Der Bremsdruck wird ansteigend erhöht und sanft wieder entlastet. Der Bremsvorgang muss früher eingeleitet werden, damit man nicht erst in letzter Sekunde mit großer Kraft bremsen muss.

Schräglagen sollten im Regen gemäßigter ausfallen. Das verkleinert das Risiko, dass die Reifen die Haftung verlieren. Das erreicht man durch geringere Kurvengeschwindigkeit.

Generell empfiehlt es sich, bei schlechten Wetterverhältnissen noch vorausschauender unterwegs zu sein, als man es ohnehin sein sollte. Allein der verlängerte Bremsweg erfordert das.

Achtung Kreuzung

Wo Fahrzeuge anhalten, bleibt oft etwas Öl auf der Straße. Der Regen macht das noch schlimmer und das Öl ist auf nassem Belag kaum auszumachen. Daher empfiehlt es sich, langsam an Kreuzungen heranzufahren. Muss man hier scharf bremsen, hat man möglicherweise ein Traktionsproblem. Lassen Sie auch ausreichend Abstand zu Autos vor ihnen. Vier Räder bremsen auch auf nasser Fahrbahn deutlich effektiver als zwei.

Fahrbahnmarkierungen und Gullideckel

Diese beiden Dinge können bei Regen wie Schmierseife sein und erhöhen die Sturzgefahr erheblich. Wenn man sie sieht, wählt man am besten eine Linie um sie herum. Lassen sie sich nicht umfahren, vermeiden sie starkes Bremsen, Beschleunigen oder sonstige aggressive Manöver.

Bleiben Sie bei allen Aktionen auf dem Motorrad im Regen mit den Händen am Lenker so entspannt wie möglich. Eine verkrampfte Haltung verhindert eine geschmeidige Reaktion, wenn sie nötig ist. Und auch wenn es offensichtlich scheint: Auf dem Fahrbahnstreifen mit viel Verkehr ist es oft trockener als auf wenig befahrenen Spuren. Nutzen Sie immer die trockensten Bereiche. 

Haben Sie auch Praxistipps für sicheres Fahren im Regen? Kommentare sind willkommen.

Tipps auf einen Blick
  • Wasserfeste Regenbekleidung, die die Beweglichkeit nicht einschränkt

  • Beschlagfreies Visier

  • Sanfter Fahren durch bedächtiges Gas geben und Bremsen

  • Weniger schräg in der Kurve

  • Lenker nicht verkrampft umklammern

  • Langsam an Kreuzungen heranfahren

  • Kanaldeckel und Fahrbahnmarkierungen meiden

Autor:

Stefan Eichhorn

Unternehmenskommunikation

 

3 Kommentare
Stefan Franzl schrieb:
29. März 2016 um 19:26 Uhr

Guter Artikel, hilfreiche Tipps.

Allen eine unfallfreie Saison
Gruß zur Linken

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Stefan Eichhorn schrieb:
24. März 2016 um 15:04 Uhr

Danke, das freut mich!
Gruß aus Coburg

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CarN schrieb:
24. März 2016 um 14:56 Uhr

Sehr Interessanter Artikel! Auch vor allem das Aussehen des neuen Blogs gefällt mir sehr gut! Daumen hoch dafür!

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