Was sind die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft?
In den ersten Wochen oder direkt nach der Befruchtung produziert der Körper noch nicht genügend Schwangerschaftshormone, als dass sie nachgewiesen werden könnten. Möglich ist dies frühestens ab dem 7. bis 10. Tag nach Eisprung und Einnistung der befruchteten Eizelle. Gleichzeitig können Sie ab diesem Zeitpunkt erste Anzeichen spüren. Sie befänden sich dann bereits in der 4. Schwangerschaftswoche, da die Zählung der Wochen mit der letzten Monatsblutung beginnt.
Erste, aber immer noch unsichere Schwangerschaftsanzeichen können schon auftreten, bevor Ihre Menstruation überfällig ist. Doch nicht jede Frau verspürt die gleichen Anzeichen. Je mehr typische Symptome auftreten, desto wahrscheinlicher ist eine Schwangerschaft. Zu den frühen Schwangerschaftsanzeichen gehören z. B.:
Tipp: Welche körperlichen Veränderungen in der Schwangerschaft Ihnen noch bevorstehen, erfahren Sie in unserem Ratgeber.
Ähnlich wie vor der Periode, können die Brüste und Brustwarzen bei einer Schwangerschaft anfangen zu spannen. Dies liegt an den Hormonen, die den Körper schon früh auf das Stillen vorbereiten.
Lassen Sie sich von einer leichten Blutung bei Kinderwunsch nicht entmutigen: Sie mag ein gutes Zeichen sein. Denn die erfolgreiche Einnistung einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter kann ebenfalls eine leichte Blutung mit Unterleibsschmerzen verursachen. Da sich der Stoffwechsel umstellt und Ihr Körper stärker durchblutet wird, kann es in der Scheide zu vermehrter Sekretbildung und zu vaginalem Ausfluss kommen.
Verspüren Sie ein ungewohnt hohes Schlafbedürfnis? Das liegt an der hormonellen Umstellung und plagt viele Frauen. Aber kein Wunder, immerhin ist Ihr Körper bereits mit dem Wachstum eines Babys beschäftigt.
Das wohl bekannteste Schwangerschaftsanzeichen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Manche Frauen bleiben die ganze Schwangerschaft davon verschont, während andere schon früh damit zu kämpfen haben. Doch sorgen Sie sich nicht: Übelkeit an sich ist ein gutes Zeichen, da sie auf eine gute Hormonproduktion hinweist. Unsere Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit helfen durch die unangenehme Phase.
Eben noch das Lieblingsprodukt – und seit Neustem haben manche Lebensmittel, Parfüms oder Putzmittel einen abstoßenden Geruch für Sie? Diese plötzliche Sensibilität ist ein typisches Anzeichen: Sie soll bei einer Schwangerschaft dabei helfen, den Körper vor ungesunden Stoffen zu schützen.
Gurken mit Schokocreme oder unbändige Lust auf Windbeutel: Manche Frauen entwickeln schon in der frühen Schwangerschaft Gelüste und haben plötzlich Appetit auf ungewohnte Nahrungsmittel. Hören Sie auf Ihren Körper und gönnen Sie sich etwas, aber essen Sie nicht für zwei.
Gerade am Anfang einer Schwangerschaft sinkt schnell der Blutdruck. Besonders beim Aufstehen braucht der Körper dann einen Moment länger, um das Blut gleichmäßig zu verteilen. Der Puls kann dann sehr stark und bis in den Fingerspitzen wahrnehmbar sein.
Ständig drückt Ihre Blase? Keine Sorge: Häufiger Harndrang ist ein völlig normales Symptom für eine Schwangerschaft. Verantwortlich ist das Schwangerschaftshormon HCG (Humanes Choriongonadotropin), das der Körper nun produziert. Reduzieren Sie aber auf keinen Fall die Flüssigkeitsaufnahme, um den Gang zur Toilette zu sparen!
Sie könnten lachen, weinen oder beides auf einmal? Stimmungsschwankungen sind in der (frühen) Schwangerschaft nichts Ungewöhnliches. Der Grund sind Hormone, die für die gesunde Entwicklung Ihres Babys benötigt werden.
Auch auf den Magen-Darm-Trakt nehmen die Hormone Einfluss: Sie entspannen die glatte Muskulatur, wodurch der Bereich träger arbeitet. Blähungen, eine langsamere Verdauung und Verstopfung sind die Folge. Mit einer gesunden Ernährung, viel Flüssigkeit und Bewegung können Sie hier gegensteuern.
Da die Nahrung langsamer vorankommt, kann auch der Magen durch die Hormone in Mitleidenschaft gezogen werden. Als Folge können Sie Sodbrennen, Bauch- oder Magenschmerzen verspüren.
Wenn Sie schon über einen längeren Zeitraum regelmäßig morgens nach dem Aufwachen Ihre Basaltemperatur gemessen haben, kann es ein Schwangerschaftsanzeichen sein, wenn sie über einen Zeitraum von mindestens 18 Tagen erhöht ist.