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Zeitumstellung: Warum das Unfallrisiko für Autofahrer steigt

Was Sie jetzt wissen müssen: 

  • Die Zeitumstellung auf Sommerzeit erhöht das Risiko für Verkehrsunfälle durch Müdigkeit und Konzentrationsmangel.
  • Besonders gefährlich sind die ersten Tage nach der Umstellung.
  • Autofahrer sollten auf ausreichend Schlaf und eine angepasste Fahrweise achten.

Warum die Zeitumstellung das Unfallrisiko erhöht

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit (jedes Jahr am letzten Sonntag im März) „verlieren“ wir eine Stunde Schlaf. Dieser Eingriff in den Biorhythmus kann zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und längeren Reaktionszeiten führen – alles Faktoren, die das Unfallrisiko im Straßenverkehr erhöhen. Die Zeitumstellung verschiebt den Berufsverkehr zudem in die Dämmerung, was die Sichtverhältnisse verschlechtert – und die Gefahr für Wildunfälle erhöht.

„Die ersten Tage nach der Zeitumstellung sind besonders kritisch“, erklärt Karl Kräußlich, Experte der HUK-COBURG. „Viele Autofahrer unterschätzen, wie stark sich der Schlafmangel auf ihre Reaktionsfähigkeit auswirkt.“

Gut zu wissen: Laut Studien steigt die Zahl der Verkehrsunfälle nach der Zeitumstellung um bis zu 30 %, wie das Goslar Institut (Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern e. V.) berichtet.

Wie Autofahrer das Unfallrisiko minimieren können

Um möglichst unfallfrei durch die Zeitumstellung zu kommen, sollten Autofahrer folgende Tipps zugunsten der Verkehrssicherheit beachten:

  • Ausreichend Schlaf: Planen Sie vor der Umstellung längere Ruhezeiten ein.
    Fahrten bei Müdigkeit vermeiden: Legen Sie Pausen ein, wenn Sie sich schläfrig fühlen.
  • Angepasste Fahrweise: Reduzieren Sie die Geschwindigkeit und halten Sie größere Abstände ein.
  • Sonnenbrille bereithalten: Die tiefstehende Sonne kann in den Morgenstunden blenden.
HUK-COBURG-Experte Karl Anführungszeichen Icon

„Schon kleine Maßnahmen wie regelmäßige Pausen oder eine angepasste Geschwindigkeit können das Unfallrisiko deutlich senken.”

Mehr zu unserem Experten

Karl Kräußlich
Marketing, HUK-COBURG
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„Schon kleine Maßnahmen wie regelmäßige Pausen oder eine angepasste Geschwindigkeit können das Unfallrisiko deutlich senken.”

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Karl Kräußlich
Marketing, HUK-COBURG

Wie wirkt sich die Sommerzeit auf den Biorhythmus aus?

Die Umstellung auf die Sommerzeit bringt den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander. Das führt zu:

  • Schlafmangel: Besonders bei Frühaufstehern.
  • Konzentrationsproblemen: Die Reaktionszeit verlängert sich.
  • Erschöpfung: Müdigkeit am Steuer erhöht das Unfallrisiko erheblich.

So sind Sie auch nach der Zeitumstellung sicher unterwegs

Die Zeitumstellung auf Sommerzeit erfordert von Autofahrern besondere Vorsicht. Planen Sie längere Ruhezeiten ein, passen Sie Ihre Fahrweise an und vermeiden Sie Fahrten bei Müdigkeit. So schützen Sie sich und andere Verkehrsteilnehmer.

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