Das HUK-E-Barometer

Innovativer Gradmesser zur Entwicklung, Verbreitung und Akzeptanz der Elektromobilität in Deutschland

Umstiege von Verbrenner- zu Elektroautos von Privatpersonen können erstmals umfassend analysiert werden.

Mit dem innovativen HUK-E-Barometer ist es erstmalig möglich, die Umstiegshäufigkeit der deutschen Privatbevölkerung von Verbrennungsmotoren (Benzin, Diesel, Gas, Hybrid, Sonstige) auf rein elektrisch betriebene Autos zu messen.

Zudem kann der Bestand an reinen Elektroautos in der deutschen Privatbevölkerung sowie die Dynamik der Marktanteilsentwicklung (Quotendynamik) quartalsgenau beobachtet werden. Ergänzend wird das künftige geplante Anschaffungsverhalten der Bevölkerung durch quartalsmäßige bundesweit repräsentative Online-Befragungen ermittelt.

Grundlage sind interne Daten und Berechnungen der HUK-COBURG, die mit insgesamt über 14 Millionen versicherten Fahrzeugen und einem Marktanteil von fast einem Viertel an den privat zugelassenen Kraftfahrzeugen in Deutschland über valide Zahlen verfügt.

An den zusätzlichen Online-Umfragen nehmen alle drei Monate jeweils rund 4000 Personen teil (Panel YouGov Deutschland).

Die Daten werden mit den Quotenmerkmalen Alter und Geschlecht innerhalb der einzelnen Bundesländer erhoben.

Die Ergebnisse werden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung in jedem einzelnen Bundesland ab 16 Jahren nach Alter und Geschlecht sowie für die Bevölkerung in Deutschland gesamt ab 16 Jahren nach Alter, Geschlecht und Region.

Porträt Dr. Jörg Rheinländer Anführungszeichen Icon

„Wir wollen mit diesem Instrument die Akzeptanz und den Umstieg auf Elektroautos in der deutschen Privatbevölkerung umfassend messbar machen und Entwicklungen darstellen. So können etwa Umsteigequoten auf E-Autos und die Dynamik dieser Umstiege in der Privatbevölkerung gezeigt werden – statt etwa die pure Anzahl von neu zugelassenen E-Autos auf deutschen Straßen, unter denen sich auch zahlreiche Geschäftsfahrzeuge befinden. Angesichts der Bedeutung der privaten Autobesitzer ist dies der entscheidende Bereich um zu prüfen, wie sich die Elektromobilität in Deutschland durchsetzt.“

Dr. Jörg Rheinländer
Vorstand der HUK-COBURG
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„Wir wollen mit diesem Instrument die Akzeptanz und den Umstieg auf Elektroautos in der deutschen Privatbevölkerung umfassend messbar machen und Entwicklungen darstellen. So können etwa Umsteigequoten auf E-Autos und die Dynamik dieser Umstiege in der Privatbevölkerung gezeigt werden – statt etwa die pure Anzahl von neu zugelassenen E-Autos auf deutschen Straßen, unter denen sich auch zahlreiche Geschäftsfahrzeuge befinden. Angesichts der Bedeutung der privaten Autobesitzer ist dies der entscheidende Bereich um zu prüfen, wie sich die Elektromobilität in Deutschland durchsetzt.“

Porträt Dr. Jörg Rheinländer
Dr. Jörg Rheinländer
Vorstand der HUK-COBURG

Ende 2025 erreichte die Umstiegsquote von Verbrenner- auf reine Elektroautos den höchsten Wert seit drei Jahren

Im vierten Quartal 2025 stiegen in Deutschland so viele Privatpersonen von Verbrenner- auf reine Elektroautos um wie seit Ende 2022 nicht mehr. Laut HUK-E-Barometer war dies bei 6,3 % aller privaten Fahrzeugwechsel der Fall. Damit ist die Umstiegsquote in allen Quartalen 2025 immer weiter gestiegen.

Darstellung: Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektroautos; Anteil in Prozent der Fahrzeugwechsel im HUK-Bestand zwischen Anfang 2020 und Ende 2025

Hier: Vergleich der Quartalswerte seit Anfang 2020

Eine Linie zeigt die prozentuale Entwicklung von 0,7 % im ersten Quartal 2020 bis zu 6,3 % im vierten Quartal 2025. Der höchste Wert ist 6,9 % im vierten Quartal 2022.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der analysierten Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand

Eine Linie zeigt die prozentuale Entwicklung von 0,7 % im ersten Quartal 2020 bis zu 6,3 % im vierten Quartal 2025. Der höchste Wert ist 6,9 % im vierten Quartal 2022.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der analysierten Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand

Bezogen auf das Gesamtjahr 2025 stiegen sogar so viele Privatleute auf E-Autos um wie noch nie gemessen.

Für das Gesamtjahr 2025 ergibt sich eine Umstiegsquote von 5,5 %. Das ist der höchste bislang gemessene jährliche Wert.

Darstellung: Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektroautos; Anteil in Prozent der Fahrzeugwechsel im HUK-Bestand zwischen 2020 und 2025

Hier: Vergleich der Jahreswerte seit 2020

Ein Balkendiagramm zeigt die prozentuale Entwicklung von 1,6 % im Jahr 2020 bis zu 5,5 % im Jahr 2025. Der höchste Wert ist 5,5 % im Jahr 2025.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der analysierten Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand

Ein Liniendiagramm zeigt die prozentuale Entwicklung von 1,6 % im Jahr 2020 bis zu 5,5 % im Jahr 2025. Der höchste Wert ist 5,5 % im Jahr 2025.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der analysierten Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand

Und auch die weiteren Planungen der Privathaushalte gehen in die gleiche Richtung: 15 % derjenigen, die in den kommenden zwei Jahren einen privaten Fahrzeugwechsel vornehmen wollen, fassen aktuell einen Umstieg auf einen rein elektrischen Antrieb ins Auge.

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„Die Ankündigung einer neuen staatlichen Förderung bei der Anschaffung von E-Autos hat 2025 offenbar nicht zu einem breiten Abwarten bei privaten Käufern geführt. Augenscheinlich scheint die Attraktivität der E-Mobilität inzwischen also auf einem deutlich stabileren Fundament zu stehen."

Dr. Jörg Rheinländer
Vorstand der HUK-COBURG
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„Die Ankündigung einer neuen staatlichen Förderung bei der Anschaffung von E-Autos hat 2025 offenbar nicht zu einem breiten Abwarten bei privaten Käufern geführt. Augenscheinlich scheint die Attraktivität der E-Mobilität inzwischen also auf einem deutlich stabileren Fundament zu stehen."

Porträt Dr. Jörg Rheinländer
Dr. Jörg Rheinländer
Vorstand der HUK-COBURG

Umstiege auf reine Elektroautos sind in Großstädten seltener als im Bundesdurchschnitt

Das neue HUK-E-Barometer offenbart interessante Unterschiede. So steigen Bewohner in den 15 größten Städten Deutschlands deutlich seltener auf E-Autos um als dies im Bundesschnitt der Fall ist (4,6 % gegenüber 5,5 % im Gesamtjahr 2025).

Darstellung: Im Rahmen von Fahrzeugwechseln erfolgte Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektroautos; Anteil in Prozent der Fahrzeugwechsel im HUK-Bestand 2025

Hier: Vergleich der Städte bis bzw. ab 500.000 Einwohner mit dem Bundesschnitt

Balkendiagramm: Städtebewohner 4,6 %, Bundesschnitt 5,5 %, außerhalb der Städte 5,6 %. Höchster Wert außerhalb der Städte.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand

Horizontales Balkendiagramm: Städtebewohner 4,6 %, Bundesschnitt 5,5 %, außerhalb der Städte 5,6 %. Höchster Wert außerhalb der Städte.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand

In allen Großstädten mit Ausnahme von Düsseldorf weniger Wechsel zu Elektroautos als im bundesweiten Durchschnitt

Im Ergebnis erreicht damit selbst etwa Düsseldorf als Großstadt mit den meisten Umstiegen in 2025 aktuell beim Gesamtbestand an privaten E-Fahrzeugen nur erst die Hälfte dessen, was der Spitzenreiter bei den Landkreisen Starnberg (3,3 % zu 6,6 %) schon aufweisen kann. Auch der Spitzenreiter unter den Großstädten mit dem höchsten Bestand an privaten E-Autos, die Landeshauptstadt Stuttgart, liegt deutlich dahinter (4,8 %).

Darstellung: Im Rahmen von Fahrzeugwechseln im Gesamtjahr 2025 erfolgte Umstiege von Verbrennern auf reine Elektroautos in den 15 größten deutschen Städten ab 500.000 Einwohner sowie im Bundesschnitt

Horizontales Balkendiagramm zeigt Prozentsätze für Städte. Höchste Werte: Düsseldorf und Bundesschnitt mit 5,5 %. Niedrigster Wert: Dresden mit 3,3 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

Tabelle mit Arbeitslosenquoten in verschiedenen deutschen Städten. Düsseldorf hat die höchste Quote mit 5,5 %, gefolgt vom Bundesdurchschnitt ebenfalls mit 5,5 %. Dresden hat die niedrigste Quote mit 3,3 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

Darstellung: Im Rahmen von Fahrzeugwechseln in Landkreisen am häufigsten erfolgte Umstiege von Verbrennern auf reine Elektroautos im Gesamtjahr 2025

Horizontales Balkendiagramm: Starnberg, Bayern, führt mit 10,0 %. Erlangen-Höchstadt und Ebersberg folgen mit 9,6 %. Bundesschnitt liegt bei 5,5 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

Liste mit Prozentsätzen: Starnberg, Bayern, hat den höchsten Wert mit 10,0 %. Bundesschnitt liegt bei 5,5 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

Stuttgart hat unter den größten Städten den höchsten Bestand an E-Autos – und liegt damit als einzige dieser Städte über dem Bundesschnitt

Darstellung: Anteil reiner E-Autos am privaten Autobestand in den 15 größten deutschen Städten zum 31.12.2025

Horizontales Balkendiagramm: Stuttgart führt mit 4,8 %. Bundesschnitt liegt bei 3,5 %. Leipzig hat den niedrigsten Wert mit 2,0 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Anteil der reinen Elektroautos in Prozent der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

Liste mit Prozentsätzen: Stuttgart hat den höchsten Wert mit 4,8 %. Bundesschnitt ist 3,5 %. Leipzig hat den niedrigsten Wert mit 2,0 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Anteil der reinen Elektroautos in Prozent der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

Darstellung: Die 15 Landkreise mit dem höchsten Anteil reiner E-Autos im Privatbestand zum 31.12.2025

Horizontales Balkendiagramm: Starnberg, Bayern, hat den höchsten Wert mit 6,6 %. Bundesschnitt liegt bei 3,5 %

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Anteil der reinen Elektroautos in Prozent der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

Liste mit Prozentsätzen: Starnberg, Bayern, hat den höchsten Wert mit 6,6 %. Bundesschnitt ist 3,5 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Anteil der reinen Elektroautos in Prozent der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

Großstädter bewerten Elektroautos positiver

Auf den ersten Blick ist das erstaunlich. So halten laut HUK-E-Barometer Bewohner in Städten ab 500.000 Einwohnern Elektroautos viel häufiger für „gut“ oder „sehr gut“ als die übrige Bevölkerung (59 % zu 45 %).

Frage: „Wie stehen Sie grundsätzlich zu reinen Elektroautos (Autos nur mit Elektromotor)?“

Antwort: Bewertung der Elektroautos als „sehr gut“ oder „gut“

Frage: „Grundsätzlich kommen für mich bei künftiger Anschaffung eines Autos nur noch reine Elektroautos (Autos nur mit Elektromotor) in Frage.“

Hier: Ja-Antworten nach Wohnortgröße

Balkendiagramm: Großstädte ab 500.000 Einwohnern haben 59 %, Kommunen bis 500.000 Einwohnern haben 45 %.
Balkendiagramm: Großstädte ab 500.000 Einwohnern bei 30 %, Kommunen bis 500.000 Einwohnern bei 15 %.

Frage: „Wie stehen Sie grundsätzlich zu reinen Elektroautos (Autos nur mit Elektromotor)?“

Antwort: Bewertung der Elektroautos als „sehr gut“ oder „gut“

Horizontales Balkendiagramm: Großstädte ab 500.000 Einwohnern bei 59 %, Kommunen bis 500.000 Einwohnern bei 45 %.

Frage: „Grundsätzlich kommen für mich bei künftiger Anschaffung eines Autos nur noch reine Elektroautos (Autos nur mit Elektromotor) in Frage.“

Hier: Ja-Antworten nach Wohnortgröße

Horizontales Balkendiagramm: Großstädte ab 500.000 Einwohnern bei 30 %, Kommunen bis 500.000 Einwohnern bei 15 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4.083 Personen ab 16 Jahren vom 29.10. bis 01.12.2025

Wer im eigenen Haus- oder der eigenen Wohnung lebt, hat dreimal so häufig ein reines E-Auto wie Mieter

Dass sie dennoch in der Praxis aber seltener auf E-Fahrzeuge wechseln, lässt sich mit einem viel geringeren Anteil von eigenen selbstgenutzten Häusern und Wohnungen in den Großstädten erklären. So zeigt das HUK-E-Barometer: Besitzer eines eigenen Hauses oder einer eigenen Wohnung haben exakt dreimal so häufig ein privates E-Auto wie diejenigen ohne Wohneigentum (4,8 % zu 1,6 %).

Darstellung: Anteil von reinen E-Autos im privaten Autobestand zum 31.12.2025

Hier: Unterscheidung nach Wohneigentum

Balkendiagramm: Selbstgenutzte Immobilien bei 4,8 %, Mieter bei 1,6 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Anteil reiner Elektroautos in Prozent der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand

Horizontales Balkendiagramm: Selbstgenutzte Immobilien bei 4,8 %, Mieter bei 1,6 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Anteil reiner Elektroautos in Prozent der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand

81 % aller E-Autos werden von Immobilienbesitzern gefahren, wovon die große Mehrheit Hauseigentümer sind

Noch eindrucksvoller ist dabei folgende Zahl: 81 % aller privaten E-Autos in Deutschland werden von Immobilienbesitzern gefahren.

Darstellung: Wohnverhältnisse der Besitzer von reinen Elektroautos; Stichtag 31.12.2025

Hier: Verteilung des E-Auto-Besitzes auf Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter

Kreisdiagramm: 75 % selbstgenutztes Haus, 6,3 % selbstgenutzte Wohnung, 18,7 % Mieter.

Quelle: HUK-E-Barometer Stichtag 31.12.2025; Anteil reiner Elektroautos in Prozent der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand

Kreisdiagramm: 75 % selbstgenutztes Haus, 6,3 % selbstgenutzte Wohnung, 18,7 % Mieter.

Quelle: HUK-E-Barometer Stichtag 31.12.2025; Anteil reiner Elektroautos in Prozent der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand

Nutzer eines Carports oder Garagen-Stellplatzes besitzen drei Viertel häufiger ein privates E-Auto als andere

Deutlich wird der Unterschied zwischen Stadt und Land auch, wenn nach der Unterbringung von Fahrzeugen gefragt wird. Wer demnach einen Carport oder einen Garagen-Stellplatz besitzt, hat im Bundesschnitt fast drei Viertel häufiger ein privates E-Auto als derjenige, der sein Auto auf der Straße abstellen muss (4,1 % Besitzquote zu 2,4 %).

Darstellung: Anteil von reinen E-Autos im privaten Autobestand zum 31.12.2025;

Hier: Unterscheidung nach Unterbringung von Fahrzeugen

Balkendiagramm: Besitzer von Carport oder Garagen-Stellplatz bei 4,1 %, Freiluftparker bei 2,4 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Analyse der Struktur versicherter Fahrzeuge im HUK-Bestand

Horizontales Balkendiagramm: Besitzer von Carport oder Garagen-Stellplatz bei 4,1 %, Freiluftparker bei 2,4 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Analyse der Struktur versicherter Fahrzeuge im HUK-Bestand

Porträt Dr. Jörg Rheinländer Anführungszeichen Icon

„Wenn sich in den Großstädten Deutschlands die Lademöglichkeiten auch für Freiluftparker verbessern, könnte das also nochmal deutliche Zuwächse beim Hochlauf der Elektromobilität bringen – denn hier besteht noch erhebliches Potential."

Dr. Jörg Rheinländer
Vorstand der HUK-COBURG
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„Wenn sich in den Großstädten Deutschlands die Lademöglichkeiten auch für Freiluftparker verbessern, könnte das also nochmal deutliche Zuwächse beim Hochlauf der Elektromobilität bringen – denn hier besteht noch erhebliches Potential."

Porträt Dr. Jörg Rheinländer
Dr. Jörg Rheinländer
Vorstand der HUK-COBURG

Vor allem Gutverdiener, Familien und Vielfahrer wünschen sich Elektroautos nur von ihrer Lieblingsmarke

Interessante Unterschiede lassen sich auch bei den Marken-Präferenzen von Interessenten für Elektroautos erkennen. Für mehr als jeden vierten Führerscheininhaber (27 %) kommen so nur Elektroautos einer ganz bestimmten Automarke in Frage. Unter Vielfahrern, die jährlich mehr als 10.000 Kilometer zurücklegen, ist es sogar mehr als jeder Dritte (36 %) ebenso wie bei Familien mit Kindern (37 %). Und wer im Monat über 5.000 € netto verdient, ist sogar zu 52 % auf eine bestimmte Automarke fixiert.

Frage: „Spielt es bei Ihren Überlegungen zur Anschaffung eines reinen Elektroautos eine Rolle, um welche Marke es sich handelt? Bzw. würde die Marke in solch einem Fall eine Rolle spielen?“

Hier: „Ja. Für mich kämen bzw. kommen nur ganz bestimmte Marken für reine Elektroautos in Frage“

Auswertung: Vergleich bestimmter Nutzergruppen mit Führerschein

Horizontales Balkendiagramm: Über 5.000 € Einkommen bei 52 %, Eltern minderjähriger Kinder bei 37 %, Bundesschnitt bei 27 %, Wenigfahrer bei 21 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4.083 Personen ab 16 Jahren vom 29.10. bis 01.12.2025

Horizontales Balkendiagramm: Über 5.000 € Einkommen bei 52 %, Eltern minderjähriger Kinder bei 37 %, Bundesschnitt bei 27 %, Wenigfahrer bei 21 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4.083 Personen ab 16 Jahren vom 29.10. bis 01.12.2025

Die Führerscheinbesitzer warten auch auf ihnen besser gefallende Modelle reiner Elektroautos

Für einen grundsätzlichen Wechsel zur Elektromobilität müsste laut HUK-E-Barometer bei 10 % der Führerscheinbesitzer noch die Voraussetzung erfüllt sein, dass ihre bevorzugte Automarke ein ihnen gefallendes Elektroauto im Angebot hat. Und 17 % nennen als weiteren Beweggrund, um den Schritt zu gehen, dass es für ihre Bedürfnisse besser passende Modelle reiner E-Autos geben müsse.

Die Führerscheinbesitzer warten auch auf ihnen besser gefallende Modelle reiner Elektroautos

Für einen grundsätzlichen Wechsel zur Elektromobilität müsste laut HUK-E-Barometer bei 10 % der Führerscheinbesitzer noch die Voraussetzung erfüllt sein, dass ihre bevorzugte Automarke ein ihnen gefallendes Elektroauto im Angebot hat. Und 17 % nennen als weiteren Beweggrund, um den Schritt zu gehen, dass es für ihre Bedürfnisse besser passende Modelle reiner E-Autos geben müsse.

Frage: „Was könnte Sie veranlassen, bei künftiger Anschaffung eines Autos nur noch reine Elektroautos (Autos nur mit Elektromotor) zu wählen?“ (Mehrfachnennung möglich)

Auswertung: Angaben der Führerscheininhaber, Auswahl aus Antworten

Balkendiagramm zeigt Anforderungen: 62 % wünschen günstigere Anschaffung als Verbrennungsmotor, 47 % günstigeren Unterhalt, 43 % bessere Lade-Infrastruktur, 34 % gleiche Reichweite bei Voll-Ladung.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4.083 Personen ab 16 Jahren vom 29.10. bis 01.12.2025

VW und BMW sind eindeutig erste Wahl der Bundesbürger bei der Anschaffung eines reinen Elektroautos

Wenn es nach den Wünschen aller Autofahrer in Deutschland geht, würden sie persönlich am ehesten einen VW oder BMW fahren, wenn die Anschaffung eines vollelektrischen Fahrzeugs anstünde.

Frage: „Und welcher Hersteller wäre Ihre erste Wahl, wenn alle Umstände so wären, dass Sie sich jetzt ein Elektroauto anschaffen wollten (Auto nur mit Elektromotor, kein Hybridmodell)?“

Darstellung: Die 15 Marken, die bei einer potenziellen Elektroauto-Anschaffung durch Führerscheininhaber als Favoriten genannt werden

Horizontales Balkendiagramm: VW führt mit 9,3 %, gefolgt von BMW mit 8,3 % und Audi mit 6,9 %. KIA hat den niedrigsten Wert mit 1,4 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4.083 Personen ab 16 Jahren vom 29.10. bis 01.12.2025; Hinweis: Ranking erfolgt bei identischen gerundeten Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

Liste mit Prozentsätzen: VW hat den höchsten Wert mit 9,3 %, gefolgt von BMW mit 8,3 %. KIA hat den niedrigsten Wert mit 1,4 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4.083 Personen ab 16 Jahren vom 29.10. bis 01.12.2025; Hinweis: Ranking erfolgt bei identischen gerundeten Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

In der Umstiegs-Praxis schiebt sich Skoda in 2025 auf den zweiten Platz vor BMW

Tatsächlich stiegen im vergangenen Jahr auch die meisten HUK-Versicherten auf diese Hersteller privat um. Allerdings zwängte sich in der Umstiegsbilanz Skoda noch zwischen die beiden Marken auf das Siegertreppchen – durch den besonderen Verkaufserfolg des Modells Elroq. VW wurde 2025 demnach in 13,4 % aller Fälle gewählt, wenn privat von einem Verbrenner auf ein reines Elektroauto gewechselt wurde, Skoda kam auf 8,2 % und BMW auf 7,9 %.

Darstellung: Anteil einzelner Marken an der Gesamtheit der im Rahmen von Fahrzeugwechseln erfolgten Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektroautos

Hier: Die 15 bei Fahrzeugwechseln zu Neu- oder Gebrauchtwagen in 2025 am häufigsten angeschafften Automarken

Horizontales Balkendiagramm: VW führt mit 13,4 %, gefolgt von Skoda mit 8,2 % und BMW mit 7,9 %. Fiat hat den niedrigsten Wert mit 2,6 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand; Hinweis: Ranking erfolgt bei identischen gerundeten Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

Liste mit Prozentsätzen: VW hat den höchsten Wert mit 13,4 %, gefolgt von Skoda mit 8,2 %. Fiat hat den niedrigsten Wert mit 2,6 %.

Quelle: HUK-E-Barometer 4. Quartal 2025; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand; Hinweis: Ranking erfolgt bei identischen gerundeten Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

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