Das HUK-E-Barometer
Innovativer Gradmesser zur Entwicklung, Verbreitung und Akzeptanz der Elektromobilität in Deutschland
Umstiege von Verbrenner- zu Elektroautos von Privatpersonen können erstmals umfassend analysiert werden.
Mit dem innovativen HUK-E-Barometer ist es erstmalig möglich, die Umstiegshäufigkeit der deutschen Privatbevölkerung von Verbrennungsmotoren (Benzin, Diesel, Gas, Hybrid, Sonstige) auf rein elektrisch betriebene Autos zu messen.
Zudem kann der Bestand an reinen Elektroautos in der deutschen Privatbevölkerung sowie die Dynamik der Marktanteilsentwicklung (Quotendynamik) quartalsgenau beobachtet werden. Ergänzend wird das künftige geplante Anschaffungsverhalten der Bevölkerung durch quartalsmäßige bundesweit repräsentative Online-Befragungen ermittelt.
Grundlage sind interne Daten und Berechnungen der HUK-COBURG, die mit insgesamt über 14,5 Millionen versicherten Fahrzeugen und einem Marktanteil von fast einem Viertel an den privat zugelassenen Kraftfahrzeugen in Deutschland über valide Zahlen verfügt.
An den zusätzlichen Online-Umfragen nehmen alle drei Monate jeweils rund 4000 Personen teil (Panel YouGov Deutschland).
Die Daten werden mit den Quotenmerkmalen Alter und Geschlecht innerhalb der einzelnen Bundesländer erhoben.
Die Ergebnisse werden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung in jedem einzelnen Bundesland ab 16 Jahren nach Alter und Geschlecht sowie für die Bevölkerung in Deutschland gesamt ab 16 Jahren nach Alter, Geschlecht und Region.
Private Umstiege auf E-Autos erreichen Rekordwerte
Im zweiten Quartal 2026 hat die Häufigkeit der Umstiege auf Elektroautos bei Privatpersonen in Deutschland erneut stark zugenommen. Bei jedem achten Fahrzeugwechsel (12,0 %) im Bestand der HUK wird inzwischen von einem Auto mit Verbrennermotor auf einen rein elektrischen PKW gewechselt. Ein deutlicher neuer Rekordwert.
Darstellung: Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektroautos; Anteil in Prozent der Fahrzeugwechsel im HUK-Bestand zwischen Anfang 2020 und dem 2. Quartal 2026
hier: Vergleich der Quartalswerte seit Anfang 2020
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Quoten-Analyse der analysierten Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand, Angaben in Prozent
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Quoten-Analyse der analysierten Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand, Angaben in Prozent
Deutlich beschleunigtes Umstiegstempo auf E-Autos seit März 2026
Vor Beginn des Iran-Kriegs und den daraufhin stark steigenden Spritpreisen lag die Quote nur etwa halb so hoch (6,3 % im Januar und Februar 2026). Und tatsächlich gibt es zahlreiche Indizien, die für einen direkten Zusammenhang sprechen.
Darstellung: Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektroautos; Anteil in Prozent der Fahrzeugwechsel im HUK-Bestand
hier: Entwicklung der Umstiegsquote auf reine Elektroautos bei allen Autobesitzern; Vergleich der Werte für das Gesamtjahr 2025, für die Monate Januar und Februar 2026 und das 2. Quartal 2026
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Eindeutige Hinweise auf Zusammenhang mit dem Spritpreisanstieg
Einen Zusammenhang zwischen den stark anziehenden Umstiegsquoten auf Elektroautos und den gestiegenen Spritpreisen in Folge des Iran-Kriegs legen mehrere Entwicklungen nahe: Vermehrte Wechsel zu elektrischen Gebrauchtwagen, deutlich erhöhte Umstiege von Vielfahrern auf E-Autos und Ergebnisse der bundesweit repräsentativen Befragung im Rahmen des HUK-E-Barometers.
Die Umstiegsquote zieht auch im Gebrauchtwagen-Segment an
Im zweiten Quartal 2026 nahm die Umstiegshäufigkeit auf gebrauchte E-Autos stärker zu als die auf vollelektrische Neuwagen.
Darstellung: Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektroautos; Anteil in Prozent der Fahrzeugwechsel im HUK-Bestand zwischen Anfang 2020 und dem 2. Quartal 2026
hier: Vergleich der Quartalswerte seit Anfang 2020 für die Segmente Neu- und Gebrauchtwagen sowie alle Pkw
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Vermutet werden darf, dass mit Gebrauchtwagen schneller auf steigende Kosten für Benzin und Diesel reagiert werden kann, als bei Neuwagen mit Bestell- und Lieferfristen.
Vielfahrer wechseln deutlich häufiger zu reinen Elektroautos
Besonders unter hohen Spritpreisen leiden Vielfahrer. Diese steigen deshalb deutlich häufiger auf Elektroautos um. Bei denjenigen, die hinterm Steuer mehr als 12.000 Kilometer pro Jahr zurücklegen, erfolgt der Umstieg auf reine E-Autos in 14,7 Prozent der Fahrzeugwechsel. Der Abstand zur Umstiegshäufigkeit der Fahrergruppe, die weniger bis zu 6000 Kilometer auf der Straße unterwegs ist, hat damit jetzt ein Rekordniveau erreicht (14,7 % zu 8,0 %).
Darstellung: Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektroautos (neu und gebraucht); Anteile in Prozent der analysierten Fahrzeugwechsel im HUK-Bestand zwischen Anfang 2020 und dem 2. Quartal 2026
Vergleich: Differenzierung nach Fahrleistung: Wenig-, Durchschnitts- und Vielfahrer
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Und dieser Unterschied ist bei Umstiegen auf gebraucht angeschaffte E-Autos in Relation noch weit größer (10,7 % zu 4,5 %).
Darstellung: Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektro-Gebrauchtwagen; Anteile in Prozent der analysierten Fahrzeugwechsel im HUK-Bestand zwischen Anfang 2020 und dem 2. Quartal 2026
Vergleich: Differenzierung nach Fahrleistung; Wenig-, Durchschnitts- und Vielfahrer
Quelle HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Quelle HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Iran-Krieg lässt fast jeden Vierten in Richtung E-Auto nachdenken
Deutlichste Bestätigung für einen Zusammenhang zwischen gestiegenen Spritpreisen und häufigeren Wechseln zu E-Autos liefert die bundesweit repräsentative Befragung von mehr als 4000 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im Rahmen des HUK-E-Barometers. Demnach gibt fast jeder vierte Befragte mit Führerschein (24 %) an, nur "wegen der Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise seit Beginn des Iran-Krieges" erstmals überhaupt über die Anschaffung eines reinen Elektroautos nachgedacht zu haben“ oder das eine geplante Anschaffung dadurch jetzt wahrscheinlich vorgezogen wird.
Frage: „Hat die Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise seit Beginn des Iran-Krieges bei Ihnen dazu geführt, dass Sie über den Umstieg von einem Auto mit Verbrennungsmotor auf ein reines E-Auto nachdenken oder dies planen?
hier: Antworten der Führerscheinbesitzer
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4.121 Personen ab 16 Jahren vom 08.05. bis 31.05.2026
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4.121 Personen ab 16 Jahren vom 08.05. bis 31.05.2026
Positiv-Bewertung von E-Autos steigt über 50 Prozent-Marke
Die gesellschaftliche Zustimmung zum E-Auto hat ebenfalls neue Rekorde erreicht. Erstmals seit Beginn der Quartals-Messungen durch das HUK-E-Barometer in 2024 erklärt jetzt mehr als die Hälfte der Deutschen (52 %), dass sie Elektroautos "gut" oder "sehr gut" finden.
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4.121 Personen ab 16 Jahren vom 08.05. bis 31.05.2026
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4.121 Personen ab 16 Jahren vom 08.05. bis 31.05.2026
Sympathie-Vorsprung für E-Autos der Männer vor den Frauen sinkt
Seit Jahresanfang können Käufer von Plug-in-Hybriden ebenfalls von staatlichen Förderprämien profitieren. Auch bei diesen Fahrzeugen ist ein verstärkter Umstieg auf Plug-in-Hybride mit Ladekabeln zu verzeichnen durch bisherige Fahrer von Benzin- oder Diesel-Antrieben aber auch Mild- und Voll-Hybriden. Das gilt im Vergleich zum Vorjahr vor allem für die Anschaffung gebrauchter Plug-in-Fahrzeuge.
Frage: „Wie stehen Sie grundsätzlich zu reinen Elektroautos (Autos nur mit Elektromotor)?“
Antwort hier: Bewertung von Elektroautos als „Sehr gut“ oder „gut“
Darstellung: Unterscheidung nach Geschlecht
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4121 Personen ab 16 Jahren vom 08.05. bis 31.05.2026; Vergleich zu vorherigen Erhebungen im Rahmen der HUK-Mobilitätsstudien und des quartalsweise veröffentlichten HUK-E-Barometers mit repräsentativen Umfragen im YouGov Panel unter je rund 4.000 Befragten erhoben im genannten Quartal
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: repräsentative Online-Umfrage im YouGov Panel mit 4121 Personen ab 16 Jahren vom 08.05. bis 31.05.2026; Vergleich zu vorherigen Erhebungen im Rahmen der HUK-Mobilitätsstudien und des quartalsweise veröffentlichten HUK-E-Barometers mit repräsentativen Umfragen im YouGov Panel unter je rund 4.000 Befragten erhoben im genannten Quartal
Ausländische Marken bei Umstiegen auf E-Neuwagen vorn
Die Autohersteller profitierten sehr unterschiedlich vom E-Auto-Boom im ersten Halbjahr 2026. Bei den Neuwagen-Anschaffungen stehen vor allem preisgünstigere ausländische Hersteller im Fokus.
Darstellung: Anteil einzelner Marken an der Gesamtheit der im Rahmen von Fahrzeugwechseln erfolgten Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektro-Neuwagen; Vergleich der Werte im 1. Halbjahr 2026 zum Jahreswert 2025; in Prozent
hier: Darstellung von Marken mit im 1. Halbjahr 2026 steigenden Anteilen bei den Umstiegen von Verbrennern auf reine Elektro-Neuwagen (Auswahlkriterium: Positive Veränderung dieses Anteils um mehr als 0,1 Prozentpunkte und eine Quote im 1. Halbjahr 2026 von mindestens 0,5 %)
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Der chinesische Hersteller BYD kann seinen Anteil an der Gruppe der Umsteiger von Verbrennern zu reinen E-Neuwagen relativ am stärksten steigern – wenn auch von einem in 2025 noch niedrigen Niveau aus (0,8 auf 3,3 %). Ähnlich ist die Situation bei der ebenfalls in China beheimateten Marke Leapmotor (1,8 auf 3,4 %). Ein Comeback gelang zudem Tesla. Nachdem der Anteil der reinen E-Auto-Marke im vergangenen Jahr noch von 15,5 auf 5,6 Prozent abgestürzt war, schoss er im ersten Halbjahr nun fast im gleichen Umfang wieder nach oben auf 12,2 Prozent.
Marken des VW-Konzerns sowie BMW, Ford und Mini mit Einbußen
Ausnahmslos alle deutschen Marken (außer Opel / Stellantis) büßten dagegen bei Umstiegen von Verbrenner- auf neue E-Autos Anteile ein.
Darstellung: Anteil einzelner Marken an der Gesamtheit der im Rahmen von Fahrzeugwechseln erfolgten Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektro-Neuwagen; in Prozent
hier: Darstellung von Marken mit im 1. Halbjahr 2026 sinkenden Anteilen bei den Umstiegen von Verbrennern auf reine Elektro-Neuwagen; (Auswahlkriterium: Negative Veränderung dieses Anteils um mehr als 0,1 Prozentpunkte und ein Wert in 2025 von mindestens 0,5%)
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Bei Umstiegen auf E-Gebrauchtwagen legen VW-Marken zu – Ausnahme Porsche
Werden im Rahmen der Umstiege aber gebrauchte E-Autos angeschafft, sieht es anders aus. So ist bei diesen Wechseln jedes sechste Fahrzeug ein VW. Der Anteil stieg im ersten Halbjahr sogar etwas an auf jetzt 17,1 Prozent. Auch bei weiteren Marken des VW-Konzerns gab es Zuwächse beim Anteil gebrauchter E-Autos (Audi von 5,4 auf 6,8 %, Skoda 2,7 auf 5,0 % und Cupra 2,2 auf 3,0 %).
Darstellung: Anteil einzelner Marken an der Gesamtheit der im Rahmen von Fahrzeugwechseln erfolgten Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotor zu reinen Elektro-Gebrauchtwagen; Vergleich der Werte im 1. Halbjahr 2026 zum Jahreswert 2025; in Prozent
hier: Darstellung von Marken des VW-Konzerns bei den Umstiegen von Verbrennern auf reine Elektro-Gebrauchtwagen
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Quoten-Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Fahrzeuge im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
In Schleswig-Holstein und Niedersachsen ist die Markt-Dynamik am höchsten
Beim Regionalvergleich zeigen im bisherigen Jahresverlauf 2026 Schleswig-Holstein und Niedersachsen die größte Dynamik bei der Zunahme des Bestands an privaten E-Autos vor Bayern auf Rang drei. Bei den Schlusslichtern Sachsen und Berlin erreicht dagegen diese Markt-Dynamik nur etwa die Hälfte dortiger Spitzenwerte.
Darstellung: Bestands-Dynamik bei der Verbreitung reiner E-Autos im privaten Bestand – Absolute Veränderungen der Bestandsquoten in 2026 in den Bundesländern; durchschnittlicher Quartalswert
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Entwicklung der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent; Ranking erfolgt bei identischen, Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Entwicklung der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent; Ranking erfolgt bei identischen, Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen
Stuttgart mit höchstem E-Auto-Bestand unter den 15 größten Städten
Unterdurchschnittlich im Deutschland-Vergleich schneidet inzwischen bei der Markt-Dynamik auch das Autoland Baden-Württemberg ab – ausgenommen aber die Landeshauptstadt Stuttgart. Unter den 15 größten Städten Deutschlands über 500.000 Einwohner gibt es 2026 in Stuttgart bisher die größte Veränderungsdynamik bei E-Autos. Und mit 5,3 Prozent ist der Bestand reiner Elektroautos im Privatbesitz innerhalb der Metropolen mit Abstand am höchsten.
Darstellung: Anteil reiner E-Autos am privaten Autobestand in den 15 größten deutschen Städten zum 30.06.2026
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Entwicklung der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent; Ranking erfolgt bei identischen, Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Entwicklung der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent; Ranking erfolgt bei identischen, Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen
Vor allem Landkreise in Bayern mit hohen E-Auto-Bestandsquoten
Aber selbst Stuttgart ist damit weit entfernt von E-Auto-Entwicklungen in einigen ländlicheren Kommunen. So liegt der private E-Auto-Bestand beim deutschen Spitzenreiter – dem Landkreis Starnberg – mit 7,4 Prozent weit höher. Die Ranking-Schlusslichter unter den Kreisen und kreisfreien Städten sind Frankfurt/Oder (1,4 %) sowie die Landkreise Görlitz und Vogtlandkreis (je 1,5 %).
Darstellung: Die 20 Landkreise mit dem höchsten Anteil reiner E-Autos im Privatbestand zum 30.06.2026
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Entwicklung der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent; Ranking erfolgt bei identischen, Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Entwicklung der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent; Ranking erfolgt bei identischen, Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen
Gelsenkirchen mit niedrigster Wachstumsrate des E-Auto-Bestands
Auch in Westdeutschland finden sich E-Auto-Nachzügler. So gibt es aktuell bundesweit die geringste Markt-Dynamik in der Stadt Gelsenkirchen. 2026 beträgt sie hier weniger als ein Sechstel der Spitzenreiter-Steigerungen bei den Bestandsquoten in den Landkreisen Cloppenburg (Niedersachsen) und Schweinfurt (Bayern).
Darstellung: Bestands-Dynamik bei der Verbreitung reiner E-Autos im privaten Bestand – Absolute Veränderungen der Bestandsquoten im Quartalsschnitt im 1. Halbjahr 2026
hier: 15 Landkreise mit der höchsten Marktdynamik im Vergleich mit dem Bundesschnitt und dem Vergleichswert des niedrigsten Werts aller Städte und Landkreise
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Entwicklung der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent; Ranking erfolgt bei identischen, Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Entwicklung der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent; Ranking erfolgt bei identischen, Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen
Die Umstiege zu Plug-in-Hybriden nehmen zu
Seit Jahresanfang und Einbezug in die staatliche E-Kaufprämie ist ein verstärkter Umstieg auch auf Plug-in-Hybride mit Ladekabeln zu verzeichnen durch bisherige Fahrer von Benzin- oder Diesel-Antrieben aber auch Mild- und Voll-Hybriden. Das gilt im Vergleich zum Vorjahr vor allem für die Anschaffung gebrauchter Plug-in-Fahrzeuge.
Darstellung: Umstiege von Autos mit Benzin-, Diesel- sowie Voll- und Mild-Hybrid-Antrieben zu Plug-in-Hybriden; Anteil in Prozent bei Analyse der Fahrzeugwechsel im HUK-Bestand zwischen Anfang 2023 und 2026 (Quartale)
hier: Vergleich der Quartalswerte seit Anfang 2023 für die Segmente Neu- und Gebrauchtwagen sowie alle Pkw
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Quelle: HUK-E-Barometer 2. Quartal 2026; hier: Analyse der Fahrzeugwechsel der versicherten Kfz im HUK-Bestand; Angaben in Prozent
Die Umstiege sind zwar weniger häufig als auf reine E-Autos. Aber die HUK-Zahlen zeigen: Im Gegensatz zu den beliebter gewordenen Plug-in-Hybriden gehen Umstiege auf Mild- und Voll-Hybride, also ohne externe Lademöglichkeit, in 2026 zurück. Zudem deutet einiges darauf hin, dass die Rolle der Plug-ins als Brücken-Technologie sich verstärkt: 39,4 Prozent der bisherigen Plug-In-Hybrid-Fahrer wechselten bei der Neuwagen-Anschaffung im 2. Quartal 2026 auf ein reines E-Auto. Das sind sogar mehr als bei den Plug-In-Hybriden geblieben sind (38,1 %).