Sonnenschein und Pulverschnee

Vorbereitung auf die Skisaison

Langlauf und alpines Skifahren – Tipps für Einsteiger und Profis

Der Winter naht mit großen Schritten. Der erste Schnee lässt nicht lange auf sich warten. Alle alpinen Skiabfahrtsläufer und nordischen Langläufer stehen in den Startlöchern. Die Sportler können es kaum noch erwarten. Skier oder Snowboard ins Auto packen und raus auf die Piste. Bevor es mit dem Skifahren so richtig losgeht, sollte man ein paar Gedanken auf die Vorbereitung verwenden. 

Hier einige Gedankenanstöße und Tipps von unseren Gesundheitsexperten für eine gelungene Skisaison.

Unter gesundheitlichen Aspekten nimmt der Skilanglauf die Pole-Position ein. Dieser Sport beansprucht und kräftigt Beine, Arme und die gesamte Rumpfmuskulatur und fördert die Entwicklung der Ausdauer. Somit profitiert das Muskel- und das Herzkreislaufsystem gleichermaßen vom Skifahren. Er ist gelenkschonend und die Verletzungsgefahr ist sehr gering.

Das alpine Skifahren hingegen beansprucht und kräftigt in erster Linie die Beine und in geringerem Maße die Rumpfmuskulatur. Beide Disziplinen bieten die Möglichkeit, dem Alltag in die Winterlandschaft zu entfliehen und die Natur zu erleben. Mit Freunden oder in einer Gruppe ausgeübt, können soziale Kontakte gepflegt und gemeinschaftlich etwas erlebt werden. So leisten beide Sportarten einen Beitrag zur physischen und psychosozialen Gesundheitsförderung.


Inhaltsverzeichnis


Rechtzeitig mit Vorbereitung beginnen

Je nach persönlicher „(Un-)Fitness“ kann der Körper ganz schön eingerostet sein. Mangelnde Kondition, Unsicherheit oder Fehlbelastungen führen beim Wintersport schnell zu einem Bänderriss oder ähnlichem. Aber auch der Sportfreak sollte bedenken, dass beim Wintersport ganz andere Muskelgruppen belastet werden als zum Beispiel beim Fußball. Sie sollten Ihren Körper also gezielt auf die neuen Herausforderungen beim Ski fahren vorbereiten

Geeignete Übungen

Die körperliche Vorbereitungsphase sollte spätestens acht Wochen vor dem geplanten ersten Skilauf beginnen. Im Idealfall absolviert man natürlich kontinuierlich das ganze Jahr hindurch ein regelmäßiges Fitnessprogramm. Dabei werden sinnvollerweise Ausdauer- und Krafteinheiten mit Koordinations- und Beweglichkeitstraining kombiniert. Für praktische Übungen bieten sich eine gezielte Skigymnastik ebenso wie ein ganzheitliches Trainingsprogramm in einem Fitness-Studio an.

Skiausrüstung

Auch Ihre Ausrüstung sollten Sie ein paar Tage vor dem Skiurlaub aus dem Keller oder vom Dachboden holen und bei einem Fachmann durchchecken lassen. Offensichtliche Materialschäden erkennen Sie sicher selbst, aber die Bindung sollte von einem Spezialisten eingestellt werden. Gerade bei Kindern muss geprüft werden, ob die Skier noch deren Statur entsprechen. Die Kanten sollten regelmäßig geschliffen und die Skier oder das Snowboard gewachst werden. Bei guter Pflege werden Sie die Kurven viel müheloser in den Schnee ziehen. Nicht zuletzt sollten Sie ein paar Euro in gute Funktionsbekleidung stecken. Schutz für den Körper bieten Protektoren. Ein Skihelm darf beim Sport nicht fehlen. Mittlerweile gibt es modische und bequeme Modelle, die gut aussehen und Ihren Kopf bei Unfällen schützen. Der Helm lässt sich immer gut mit einer Skibrille kombinieren.

Orientierung im Skigebiet

Nicht unterschätzen sollte man auch die richtige Auswahl der Pisten und Loipen. Beim Abfahrtslauf können Sie sich an der Farbgebung blau, rot, schwarz orientieren. Dabei kennzeichnen

  • blaue Tafeln leichte
  • rote mittlere und
  • schwarze schwere Abfahrten. 

Informieren Sie sich ebenso vor dem Einstieg in eine Loipe über Schwierigkeitsgrad (Abfahrten und Anstiege) sowie die Länge. Sowohl beim alpinen als auch beim nordischen Skilauf steigt mit zunehmender Ermüdung die Gefahr von Verletzungen.

Ungewohnte Anstrengung auf Skiern

Auch bei der besten Vorbereitung sollten Sie es auf der Piste erst mal langsam angehen lassen, besonders wenn Sie im Gebirge Ski fahren. Die Auswirkungen der Höhe sind nicht zu unterschätzen. Viel frische Luft und ungewohnte Anstrengung machen müde: Planen Sie daher ausreichend Pausen ein und trinken Sie viel. Damit ist nicht Alkohol gemeint – den sollten Sie besser meiden oder erst zum Schluss beim Einkehrschwung genießen.

„Langsam“ gilt auch für die Fahrweise. Gerade am Anfang der Saison sollten Sie Ihre eigenen Fähigkeiten vorsichtig wieder austesten. Denn Sie sind verpflichtet, Ihre Fahrweise dem eigenen Können anzupassen.

FIS-Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder

Die FIS-Verhaltensregeln sind allgemeine Verhaltensregeln des Internationalen Ski-Verbandes FIS. Bitte beachten Sie diese Regeln sowohl auf den Pisten als auch in den Lopien.
 

  • Rücksicht auf die anderen Skifahrer und Snowboarder
  • Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise
  • Wahl der Fahrspur
  • Überholen
  • Einfahren und Anfahren und hangaufwärts Fahren
  • Anhalten
  • Aufstieg und Abstieg
  • Beachten der Zeichen
  • Hilfeleistung
  • Ausweispflicht

Gute Vorbereitung – gute Nachbereitung

Wir wollen jetzt noch nicht an das Ende der Saison denken, aber auch zwischen den Ski-Trips – und unbedingt nach dem Skiurlaub – sollten Sie Ihre Ausrüstung erst trocknen, bevor Sie sie einlagern. Das schützt vor verrosteten Kanten oder verschimmelten Skischuhen. Der Heizungskeller ist dafür optimal.

Versicherungsschutz im Skiurlaub

Jedes Jahr verunglücken Tausende von Skiläufern auf den Pisten und müssen im Krankenhaus behandelt werden. Wer seinen Skiurlaub im Ausland verbringt, sollte an eine Auslandsreisekrankenversicherung denken: Sie übernimmt bei einer Verletzung auf der Piste die Kosten des Transports zum Arzt und die erforderlichen Kosten der ambulanten oder stationären Behandlung. Und sollte durch den Unfall ein Krankenrücktransport nach Hause an den Wohnort oder ein deutsches Krankenhaus unumgänglich werden, organisiert sie auch den. Das gilt natürlich nicht nur für Unfälle, sondern auch für Erkrankungen, die im Ausland unvorhergesehen eintreten.

Auch eine private Haftpflichtversicherung ist ein unbedingtes Muss. Denn wer auf der Piste einen Unfall verursacht, auf den können Kosten für die Behandlung, das Schmerzensgeld oder den Verdienstausfall des Unfallopfers zukommen. Bleiben schwerwiegende dauerhafte Schäden zurück, werden sogar lebenslange Rentenzahlungen fällig. Die private Haftpflichtversicherung tritt für den Fremdschaden ein.

Was ist aber mit dem Eigenschaden? Soweit Krankenversicherungsschutz besteht, werden die Heilbehandlungskosten bezahlt. Ist durch den Unfall eine Invalidität eingetreten, müssen Sie die finanziellen Folgen selbst tragen. Deshalb ist außerdem eine private Unfallversicherung sinnvoll.

Die wichtigsten Tipps rund um Ausrüstung, Sicherheit und Haftung

Brauche ich beim Skifahren eigentlich einen Helm? Wie verhalte ich mich bei einem Unfall auf der Piste? Alpinsportler Andi Schuster gibt in seinem Video Antworten auf diese und viele weitere Fragen sowie hilfreiche Tipps zum Thema Ausrüstung, Transport und Haftung.

Noch Fragen?

Gerne hilft Ihnen auch Ihr persönlicher Ansprechpartner bei der Zusammenstellung einer auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Kombination von Versicherungen. Zusammen finden wir die perfekte Absicherung! Sie bleiben im Fall eines Unfalls oder Schadens jedenfalls nicht auf den Kosten sitzen. Für weitere Fragen steht Ihnen immer auch unsere Service-Hotline unter 0800 2153153 zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen eine schöne und unfallfreie Skisaison! 

Hier finden Sie Ihren Ansprechpartner vor Ort:

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