Berater-Homepage von Andreas Bockwinkel
Was bedeutet das?

Zuständige Aufsichtsbehörde:
Der Vermittler ist gebundener Versicherungsvermittler gem. §34d GewO, bei der zuständigen IHK gemeldet und in das Vermittlerregister eingetragen.
Registrierungsnummer: D-FWU4-6DTGR-87 sowie die zuständige Behörde ist einsehbar unter https://www.vermittlerregister.info/recherche?a=suche®isternummer=D-FWU4-6DTGR-87

Vermittlerregister:
Anschrift: DIHK – Deutscher Industrie- und Handelskammertag
Breite Straße 29, 10178 Berlin, Telefon: 0180 6005850 (Festnetzpreis 0,20 €/ Anruf; Mobilfunkpreise maximal 0,60 €/Anruf)
https://www.vermittlerregister.info/recherche
Registrierungsnummer: D-FWU4-6DTGR-87


Der Vermittler berät ausschließlich zu den Versicherungsprodukten der HUK-COBURG-Versicherungsgruppe, zu denen im Impressum abgebildeten Gesellschaften gehören, sowie zu Bausparprodukten. Der Vermittler erhält für die erfolgreiche Vermittlung eine Provision, die in der Versicherungsprämie enthalten ist, sowie, abhängig von weiteren Voraussetzungen, zusätzliche weitere Zuwendungen von der HUK-COBURG.

Im Fall von Beschwerden über den Vermittler oder das Versicherungsunternehmen können Sie sich an den Versicherungsombudsmann e.V., Postfach 08 06 32, 10006 Berlin oder den Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung, Postfach 06 02 22, 10052 Berlin wenden, um das kostenlose außergerichtliche Streitschlichtungsverfahren in Anspruch zu nehmen.

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Betreuungsverfügung – Vorsorgevollmacht – Patientenverfügung:
Was regelt was?

Wer regelt Ihre Angelegenheiten, wenn Sie es nicht mehr können? Jeder kann unabhängig vom Alter in Situationen geraten, in der andere Menschen für ihn entscheiden müssen. Drei Arten von Vollmachten und Verfügungen helfen, damit das in Ihrem Sinne geschieht. Die entsprechende Vorsorge sollten Sie in gesunden Tagen treffen.

Betreuungsverfügung

Bei der Betreuungsverfügung handelt es sich um eine Willenserklärung, mit der jemand für den Fall seiner Betreuungsbedürftigkeit Vorschläge zu der Person seines Vertrauens (Betreuer) oder Wünsche zur Wahrnehmung der Aufgaben des Betreuers äußert. Anders als bei der Vorsorgevollmacht wird die Betreuungsverfügung vom Betreuungsgericht kontrolliert.

Vorsorgevollmacht

Eine Vorsorgevollmacht ermöglicht für den Fall einer später eintretenden Geschäftsunfähigkeit oder Hilfsbedürftigkeit (zum Beispiel aufgrund einer Demenz), eine andere Person mit der Wahrnehmung finanzieller und persönlicher Angelegenheiten zu bevollmächtigen. Allein der Vollmachtgeber bestimmt eine oder mehrere Personen (Bevollmächtigte), die ihn vertreten sollen, wenn er seine Aufgaben nicht mehr selbst wahrnehmen kann. Durch die Vollmachtserteilung soll eine vom Gericht angeordnete Betreuung vermieden werden. 

Kann der Betroffene wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln und es existiert kein Bevollmächtigter, bestellt das jeweilig zuständige Amtsgerichtes einen rechtlichen Vertreter (Betreuer). Dieser bekommt dann die notwendigen Befugnisse. Wichtige Dinge, wie Geldgeschäfte oder Zustimmung zu risikoreichen Operationen muss der Betreuer durch das Gericht genehmigen lassen. 

Die Vorsorgevollmacht kann jeder selbst erstellen, ohne Notar oder Rechtsanwalt. Nur wenn der Vollmachtnehmer über Grundstücke oder Immobilien verfügen können soll, ist eine notarielle Beglaubigung nötig. Die Vollmacht kann dann bei der Bundesnotarkammer im sogenannten zentralen Vorsorgeregister eingetragen werden. Hier wird im Falle des Falles von den Behörden geprüft, ob es eine bevollmächtigte Person gibt, bevor etwas veranlasst wird.

Patientenverfügung

Mit einer Patientenverfügung können Patienten vorsorglich festlegen, welche ärztlichen Maßnahmen sie zu ihrer medizinischen Versorgung wünschen und welche sie ablehnen. So üben Patienten vorab ihr Selbstbestimmungsrecht für den Fall aus, dass sie bei einer schweren Krankheit oder nach einem Unfall ihren Willen nicht mehr selbst äußern können. Tritt dieser Fall ein, kann eine Dritte Person mithilfe der Patientenverfügung nach den Wünschen und Vorstellungen des Patienten entscheiden.

2010 entschied der Bundesgerichtshof (BGH), dass der Patientenwille bindend ist. Damit sind Patientenverfügungen verbindlich und müssen von Ärzten umgesetzt werden, wenn die Behandlungs- und Lebenssituation eintritt, für die sie ausgestellt wurden. Eine Patientenverfügung klärt beispielsweise alles Notwendige zu Themen wie Organspende, künstliche Ernährung, Schmerzbehandlung, geistliche Betreuung oder lebensverlängernden Maßnahmen.

Verfügungen und Vollmachten werden nur anerkannt, wenn diese im Original vorliegen. Bevollmächtigte sollten deshalb den Verwahrungsort kennen!

Weitere nützliche Informationen

Weitergehende Informationen zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung sowie die entsprechenden Broschüren, Formulare und Textbausteine finden Sie auch gesammelt auf der Seite Betreuungsrecht des BMJV. 
 
Lassen Sie sich bei der „Betreuungsstelle“ in Ihrer Kommune, beim örtlichen Gesundheitsamt oder beim nächsten Betreuungsverein beraten.

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