Berater-Homepage von Jens-Uwe Schley

Zuständige Aufsichtsbehörde:
Der Vermittler ist gebundener Versicherungsvermittler gem. §34d GewO, bei der zuständigen IHK gemeldet und in das Vermittlerregister eingetragen.
Registrierungsnummer: D-YJ1G-0E3A1-61 sowie die zuständige Behörde ist einsehbar unter https://www.vermittlerregister.info/recherche?a=suche®isternummer=D-YJ1G-0E3A1-61

Vermittlerregister:
Anschrift: DIHK – Deutsche Industrie- und Handelskammer
Breite Straße 29, 10178 Berlin, Telefon: 0180 6005850 (Festnetzpreis 0,20 €/ Anruf; Mobilfunkpreise maximal 0,60 €/Anruf)
https://www.vermittlerregister.info/recherche
Registrierungsnummer: D-YJ1G-0E3A1-61


Der Vermittler berät ausschließlich zu den Versicherungsprodukten der HUK-COBURG-Versicherungsgruppe, zu denen im Impressum abgebildeten Gesellschaften gehören, sowie zu Bausparprodukten. Der Vermittler erhält für die erfolgreiche Vermittlung eine Provision, die in der Versicherungsprämie enthalten ist, sowie, abhängig von weiteren Voraussetzungen, zusätzliche weitere Zuwendungen von der HUK-COBURG.

Im Fall von Beschwerden über den Vermittler oder das Versicherungsunternehmen können Sie sich an den Versicherungsombudsmann e.V., Postfach 08 06 32, 10006 Berlin oder den Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung, Postfach 06 02 22, 10052 Berlin wenden, um das kostenlose außergerichtliche Streitschlichtungsverfahren in Anspruch zu nehmen.

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Was bedeutet das?

Zuständige Aufsichtsbehörde:
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Elektroautos

Elektroautos: Strom tanken entlastet Natur und Geldbeutel

Sie sind umweltbewusst und bewegen sich meistens in einem Radius von rund 100 Kilometern um Ihren Wohnort? Dann haben Sie sicher schon einmal über die Anschaffung eines Elektroautos nachgedacht.

Wer Strom tankt, entlastet nicht nur die Umwelt, sondern auch seinen Geldbeutel. Gerade für den Verkehr in größeren Städten stellt das Elektroauto eine interessante Alternative zu den konventionellen Verbrennern dar.

Dank gut ausgebauter Infrastruktur lassen sich zusätzliche Ladesäulen relativ einfach realisieren. Die Luftqualität verbessert sich durch den fehlenden Abgasausstoß eines Elektroautos.

Alle Hersteller arbeiten derzeit an Elektromodellen. BMW möchte 2025 mindestens 25 verschiedene Fahrzeugmodelle anbieten und Volkswagen plant den Verkauf von einer Million E-Autos pro Jahr ab diesem Zeitpunkt.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Elektroauto?

Gemäß der staatlichen Definition ist ein Elektroauto ein „mehrspuriges Kfz zur Personen- und Güterbeförderung mit elektrischem Antrieb“.

Das bedeutet, dass es ausschließlich mit einem Elektromotor angetrieben werden darf. Hybridfahrzeuge, die über einen Verbrenner und einen E-Motor verfügen, sind von dieser Definition nicht umfasst. Sie werden aber unter dem Oberbegriff Elektromobilität berücksichtigt.

Welche Autos werden als E-Auto definiert?

Icon: Reines Elektroauto

Reines Elektroauto

Icon: Plug-In-Hybrid

Range Extender

Icon: Plug-In-Hybrid

Plug-In-Hybrid

Icon: Wasserstoffauto

Brennstoffzellenfahrzeug

Icon: Reines Elektroauto
Reines Elektroauto

BEV = Battery Electric Vehicle

Die BEV besitzen nur einen Elektromotor. Die Energie für den Antrieb kommt aus der Batterie. Diese wird ausschließlich von außen über das Stromnetz aufgeladen.

Icon: Plug-In-Hybrid
Range Extender

REEV = Range Extender Electric Vehicle

Dabei handelt es sich im Prinzip um einen Plug-In-Hybrid. Allerdings erfolgt der Antrieb vorrangig elektrisch. Um die Reichweite zu verlängern, ist zusätzlich ein kleiner Verbrennungsmotor mit relativ geringem Kraftstoffverbrauch und ein kleiner Tank verbaut. Bei Bedarf erzeugt dieser mittels eines Generators Strom für den Elektromotor.

Icon: Plug-In-Hybrid
Plug-In-Hybrid

PHEV = Plug-In-Hybrid Electric Vehicle

Hybride haben einen Verbrenner und einen Elektromotor. Während beim „normalen“ Hybrid die (meist kleine) Batterie ausschließlich über den Verbrennungsmotor geladen wird, kann beim Plug-In-Hybrid der Speicher zusätzlich über das Stromnetz aufgeladen werden. Die elektrische Reichweite liegt oft nur bei 30 bis 50 km. Während die Plug-In-Hybride als Elektrofahrzeug eingestuft werden, gilt dies für den Hybrid ohne externe Lademöglichkeit nicht.

Icon: Wasserstoffauto
Brennstoffzellenfahrzeug

FCEV = Fuel Cell Electric Vehicle

Wasserstoffautos (korrekt: Brennstoffzellen-Autos) sind im Grunde Elektrofahrzeuge. Der für den Antrieb erforderliche Strom wird in der Brennstoffzelle aus Wasserstoff gewonnen.

Wie viele reine Elektroautos gibt es in Deutschland?

Laut offizieller Zulassungsstatistik gab es Ende 2023 ca. 1,4 Mio reine Elektroautos in Deutschland.

Wie viele E-Auto Neuzulassungen gibt es in Deutschland?

Von Januar bis Dezember 2023 wurden rund 524.200 reine Elektroautos zugelassen (+11,4 % zum Vorjahr).

An den Gesamt-Pkw Neuzulassungen hatten Elektroautos in diesem Zeitraum einen Anteil von 18,4 % (Vorjahreszeitraum 17,7 %). Somit stieg bisher die Relevanz von Elektromobilität bei den Neuzulassungen deutlich an.

Es wird sich zeigen, wie sich diese Entwicklung durch den Wegfall der E-Auto Förderung weiter fortsetzt.

Die Bundesregierung hat das Ziel, bis 2030 15 Millionen Elektroautos auf die Straßen zu bringen (reine Elektrofahrzeuge und Plug-in Hybride). Laut EU sollen ab 2035 keine neuen Benzin- und Dieselautos mehr zugelassen werden dürfen.

Warum sind Elektroautos noch nicht so verbreitet?

Hohe Anschaffungskosten für Elektroauto, Batterie und Wallbox sowie mangelnde Reichweite und schlecht ausgebaute Ladeinfrastruktur – das sind die Hauptkritikpunkte.

Die Kosten für Kleinwagen liegen in der Regel zwischen 20.000 € und 30.000 €, die Kompaktwagen beginnen bei 30.000 €. Hauptproblem beim Preis ist immer noch die Elektroauto-Batterie mit ihren hohen Herstellungskosten.

Hinzu kommt, dass die staatliche E-Auto Förderung („Umweltbonus”) von bis zu 6.750 € pro Fahrzeug seit 17.12.2023 nicht mehr gewährt wird.

Wie alltagstauglich sind Elektroautos?

Die mangelnde Reichweite von Elektroautos ist ein gängiger Einwand der Kritiker von Elektroautos.

Hybridautos kommen auf ca. 80 km elektrische Reichweite, reine Elektroautos (unterhalb der Premiumklasse) auf ca. 300 km.

Die Nutzer reiner Batteriefahrzeuge fahren im Durchschnitt nur 43 km (privat) bzw. 48 km (gewerblich) pro Tag.

Das Reichweitenproblem spielt im Alltag dann offenbar doch keine große Rolle.

  • Telematikdaten belegen: Vielzahl der Autos fahren Kurz- und Mittelstrecke.
  • Nur 1 % legt bei Tagesfahrten mehr als 250 km zurück.
  • Knapp die Hälfte aller Autofahrer kämen bei Nutzung eines Elektroautos ohne Nachladen durch den Tag.

Eine Untersuchung auf Basis von Telematikdaten: Knapp die Hälfte der Autos legte in einem Zeitraum von 8 Monaten an keinem Tag mehr als 250 km zurück.

Diese Reichweite könnte auch heute schon im Elektroauto ohne Nachladen erreicht werden.

Das häufig ins Feld geführte Argument, Elektroautos seien wegen mangelnder Reichweite keine echte Alternative, sticht für viele Fahrten im Alltag nicht.

  • Geht man von einer durchschnittlichen Reichweite der aktuell verfügbaren Elektroauto-Modelle von etwa 300 km aus, kämen 47 % der Autos ohne Nachladen durch den Tag.
  • Die verbleibenden 53 % der Autos fuhren im Untersuchungszeitraum Januar bis August 2018 zwar an mindestens einem Tag weiter als 250 km, jedoch machten Fahrten mit dieser Tagesreichweite lediglich 1 % aus.

„Für kurze und mittlere Strecken sehen wir ein großes Potenzial für E-Autos, da sich das Problem mangelnder Reichweite und Ladeinfrastruktur für viele Autofahrer nicht stellt. Denn die E-Autos können zu Hause geladen werden“, so Dr. Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG.

„Perspektivisch ergibt sich ein noch größeres Potenzial, wenn die Preise für Stromer sinken, die Reichweiten der Autos weiter steigen und die öffentliche Ladeinfrastruktur sich verbessert“, so Rheinländer weiter.

Grafik: Elektroautos sind heute schon alltagstauglich, 47% fahren täglich weniger als eine Batterieladung ausreicht.

Aufbau eines flächendeckenden Ladesäulennetzes

Neben der, im Vergleich zu Diesel- und Benzinmotoren, geringeren Reichweite und den hohen Anschaffungskosten ist der wohl größte Kritikpunkt am Elektroauto weiterhin das noch lückenhafte Netz an Ladesäulen.

Nicht nur, dass es zu wenig davon gibt, diese sind auch nicht immer frei und teilweise defekt. So muss jede längere Autofahrt gut geplant werden – zumal, wenn sie in ländliche Regionen führt.

Der Stand der öffentlichen Ladeinfrastruktur hat sich allerdings mittlerweile verbessert.

Laut Bundesnetzagentur gibt es deutschlandweit inzwischen 105.579 (+40 % zum Vorjahr) öffentlich zugängliche Ladepunkte (Stand: 01.09.2023).

Auch eine repräsentative Umfrage des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft unter 1.300 Elektroauto Fahrern, die durchschnittlich seit drei Jahren ein eigenes Elektroauto fahren, hat ergeben, dass es deutliche Verbesserungen bei der Anzahl der Ladesäulen, den Lade-Apps und den Ladestandorten gibt.

So sagen 60 % dass sich die Anzahl der Ladesäulen innerhalb von 3 Jahren verbessert hat. Mit ihrem Masterplan will die Bundesregierung bis 2030 insgesamt 1 Million Ladepunkte errichtet haben.

Wer nachschauen möchte, wo in seiner Region Ladepunkte zur Verfügung stehen und welche Leistung diese haben, kann diese auf der Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur einsehen.

  • Um einen einheitlichen Standard bei der Stecker-Ausstattung der Ladesäulen zu gewährleisten, ist 2016 die Ladesäulenverordnung LSV in Kraft getreten.
  • Sie definiert einen Ladepunkt als „Ladeeinrichtung, die zum Aufladen von Elektromobilen geeignet und bestimmt ist (Normalladepunkt bis 22 kW, Schnellladepunkt > 22 kW) und an der zur gleichen Zeit nur ein Elektromobil aufgeladen werden kann”.
  • Mehrere Anschlüsse an einer Ladesäule sind somit als mehrere Ladepunkte definiert.

Was sind Vorteile des Elektroautos?

  • E-Autos verursachen im Betrieb keine CO2-Emissionen und der Motor arbeitet im Gegensatz zu einem Verbrennungsmotor deutlich effizienter.
  • Wenn E-Autos mit Strom aus regenerativen Quellen betrieben werden, fahren sie klimaneutral, lediglich die Herstellung verursacht noch einen Schadstoffausstoß.

Neue Elektroautos bis zum 31.12.2030 von der Kfz-Steuer befreit

Für bis zum 31.12.2025 zugelassene reine Elektrofahrzeuge gilt eine Befreiungen von der Kfz-Steuer für max. 10 Jahre (Befristung bis 31.12.2030). Danach fallen sehr moderate Beiträge an.

Aber Achtung: Hybridfahrzeuge gelten nicht als Elektrofahrzeuge im Sinne des Kraftfahrzeugsteuergesetzes und sind daher nicht steuerbegünstigt.

Wie hoch sind die Kosten bei einem Elektroauto?

Natürlich stellt sich auch bei Elektroautos die Frage nach den Kosten, insbesondere den laufenden Kosten nach dem Kauf:

Betriebskosten

  • Die Kosten pro Kilowattstunde Strom an öffentlichen Ladesäulen unterscheiden sich dabei stark.
  • Sie sind abhängig von Ladedauer, Ladeleistung und Anbieter.
  • Aufgrund der aktuell hohen Strompreise haben bereits einige Fahrstrom-Anbieter die Preise an der öffentlichen Ladesäule erhöht.
  • Vor allem für Eigenheimbesitzer mit eigener PV-Anlage auf dem Dach ist das Elektroauto eine attraktive Alternative zum Verbrenner.

Batteriemiete

Bei machen Herstellern kann man seinen Akku mieten statt ihn zu kaufen.

Wartungskosten

  • Die kleine Inspektion z. B. beim Nissan Leaf kostet nach einem Jahr gute 80 €, die große nach zwei Jahren knapp 150 €.
  • Bei einem vergleichbaren kompakten Dieselmodell sind die Kosten fast doppelt so hoch, weil zusätzliche Öl- und Filterwechsel anfallen.

Kfz-Steuer

  • Für bis zum 31.12.2025 zugelassene Elektrofahrzeuge gilt eine Befreiung von der Kfz-Steuer für 10 Jahre (befristet bis 31.12.2030).
  • Danach fallen sehr moderate Beiträge an.
  • Hybridfahrzeuge gelten nicht als Elektrofahrzeuge im Sinne des Kraftfahrzeugsteuergesetzes und sind daher nicht steuerbegünstigt.

Kfz-Versicherung

Die Kosten der Elektroautoversicherung richten sich nach der Typklasse, der Schadenfreiheitsklasse, der Region, in der Sie wohnen (Regionalklassen) und weiteren Faktoren.

Laden zu Hause (Wallbox)

Einige Bundesländer und Kommunen fördern die Errichtung privater Ladeinfrastruktur:

  • In Nordrhein-Westfalen werden Maßnahmen zum Ausbau der Elektromobilität gefördert. Mit der Förderung werden beispielsweise Ladeinfrastruktur und Netzanschlüsse finanziell unterstützt. Details finden Sie im Programms des „progres.nrw – Emissionsarme Mobilität“
  • In München gibt es ein Förderprogramm für klimaneutrale Antriebe. Hier werden u.a. für elektrische Vorrüstungen für Ladeinfrastruktur und Normalladestationen 40 % der Kosten übernommen. Weitere Infos dazu finden Sie auf der Informationsseite der Stadt München

Alle verfügbaren Förderprogramme mit den jeweiligen Voraussetzungen finden Sie in der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz

 

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Häufige Fragen zu Elektroautos und Hybrid-Fahrzeugen

Haben Elektroautos Sonderrechte?

Mit dem Elektromobilitätsgesetz von 2015 hat die Bundesregierung elektrisch betriebenen Fahrzeugen Sonderrechte eingeräumt.

Damit soll es den Kommunen ermöglicht werden, besondere Parkplätze an Ladestationen einzurichten, Parkgebühren zu reduzieren und bestimmte Lärm- und Abgasschutzvorschriften einzuschränken.

In manchen Kommunen kann man kostenlos parken oder Busspuren nutzen. Um dies alles umsetzen zu können, erhalten Elektroautos bei der Zulassung besondere Kennzeichen.

Warum sind Elektroautos so teuer?

Ein entscheidender Faktor für den Preis der E-Autos sind die relativ hohen Herstellungskosten der Elektroauto-Batterie:

  • Obwohl die Kosten durch intensive Forschung und Entwicklung in den letzten Jahren bereits gesunken sind, kosten Lithium-Ionen-Akkus im Schnitt noch ca. 130 € pro kWh. Der Preis ist im Vergleich zum Vorjahr 2022 jedoch bereits um ca. 14,4 % gesunken. Nach Expertenmeinung ist dies auf sinkende Rohstoff- und Komponentenkosten sowie steigende Produktionskapazitäten zurückzuführen.
  • Die Batterie für einen ID.3 bzw. ID.4 kostet bei einem Austausch beispielsweise zwischen 10.000 und 15.000 €.
Wie wird das Elektroauto geladen?

Beim Elektroantrieb stellt sich die Frage, wie das Auto aufgeladen wird. Schließlich tankt es Strom statt Benzin oder Diesel und benötigt daher eine spezielle Ladevorrichtung, die für das Laden notwendig ist. Da die unterschiedlichen Hersteller beim Laden unterschiedliche Ansätze entwickelt haben, gibt es kein einheitliches Ladesystem bzw. einheitliche Stecker:

  • Schuko-Ladestecker: Mit diesem Stecker kann das Auto über den Bordlader (das "On-Board-Ladegerät") an normalen 230-Volt-Haushaltssteckdosen geladen werden. Das Aufladen ist allerdings mit langen Ladezeiten verbunden. Wer sein Auto daheim schneller aufladen will, der kann sich von einem Fachbetrieb oder Stromversorger eine Wandladestation („Wall Box“) einbauen lassen.
  • Typ 2-Stecker: Dieser Stecker ist mittlerweile EU-Standard. Man benötigt für das Laden Wechselstrom.
  • CCS-Combo 2-Stecker: Für das Schnellladen an Ladesäulen mit Gleichstrom, insbesondere bei deutschen und europäischen Herstellern verbreitet.
  • Chademo: Dies ist das japanische Steckerystem für Gleichstrom-Ladesäulen, Konkurrent des CCS-System und nicht mit diesem kompatibel. Die Abkürzung bedeutet "Charge de Move" bzw. im japanischen "Zeit für eine Tasse Tee" aufgrund der sehr kurzen Ladezeit von 15 bis 30 Minuten für 80 % Ladung.
  • Supercharger: Die von Tesla Motors verbreiteten Ladesäulen, früher mit Typ-2-Stecker, mittlerweile im Umbau auf den CCS-Standard. Kann nicht von anderen Marken genutzt werden.
  • Einphasige versus mehrphasige Lader: Wenn Sie häufig mit dem Elektroauto unterwegs sind und es somit oft aufladen müssen, empfiehlt sich ein mehrphasiges Ladegerät, da dieses schneller lädt als ein einphasiges.
Warum haben Elektroautos nur eine begrenzte Reichweite?

Die Reichweite eines Elektroautos wird von der Leistung des Akkus beeinflusst. Diese wird in der Maßeinheit Kilowatt beziehungsweise Kilowattstunde / kWh angegeben.

  • Die meisten E-Autos haben Akku-Kapazitäten zwischen 20 kWh und 60 kWh, beim Tesla sind es bis zu 100 kWh.
  • Wie lange die Batterieladung reicht, hängt natürlich im konkreten Fall vom Fahrzeugmodell, Witterungs- und Streckenbedingungen, Beladung und Fahrweise ab.
  • Meist liegt Stromverbrauch im Bereich von 12 bis 20 kWh auf 100 km.

Der aktuell gängige Standard bei Elektrofahrzeugen sind Lithium-Ionen-Akkus.

Im Vergleich zu konventionellen Blei- und Nickel-Metallhydrid-Batteriezellen bieten sie eine höhere Leistungs- und Energiedichte und können aus jedem Ladezustand nachgeladen werden.

Denn anders als bei konventionellen Autos sollte man die Batterie von Elektroautos nie ganz leer fahren.

Für das Gewicht des Akkus ist die Energiedichte entscheidend. Sie bezeichnet die Energiemenge, die pro Kilogramm gespeichert werden kann. Je höher die Energiedichte, desto geringer das Gewicht der Batterie.

Beispielsweise beträgt die Energiedichte bei bisherigen Lithium-Ionen-Akkus maximal 140 Wattstunden pro Kilogramm. Schon bei einer Fahrt von 100 km Entfernung muss also bereits relativ viel Gewicht transportiert werden.

Die Auto-Industrie forscht derzeit an der Feststoffbatterie, bei der das flüssige Elektrolyt durch festes Material ersetzt wird. Durch eine höhere Energiedichte würden Leistung und Reichweite steigen, man müsste die Batterie nicht mehr kühlen und bei Unfällen wäre die Gefahr durch Brände geringer.

Die von Herstellern angegebenen Reichweiten können Sie inzwischen transparent vergleichen. Sie werden auf Grundlage der Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure (WLTP) ermittelt, die eine möglichst realistische Nutzung des getesteten Fahrzeugs simuliert. Dieses Verfahren ersetzt den Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ).

Warum wird der Kauf von Elektroautos nicht mehr gefördert?

Der Grund: Im Bundeshaushalt stehen weniger Fördermittel zur Verfügung.

Was bedeutet das für den Umweltbonus?

  • Seit 17.12.2023 wird die staatliche E-Auto Förderung („Umweltbonus“) von bis zu 6.750 € pro Fahrzeug nicht mehr gewährt.
  • Daher können seit 18.12.2023 keine neuen Anträge für den Umweltbonus eingereicht werden.
  • Bereits zugesagte Förderungen werden dennoch ausgezahlt.
  • Anträge, die bis einschließlich 17.12.2023 eingegangen sind, werden bearbeitet.

 

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