Berater-Homepage von Andreas Bockwinkel
Was bedeutet das?

Zuständige Aufsichtsbehörde:
Der Vermittler ist gebundener Versicherungsvermittler gem. §34d GewO, bei der zuständigen IHK gemeldet und in das Vermittlerregister eingetragen.
Registrierungsnummer: D-FWU4-6DTGR-87 sowie die zuständige Behörde ist einsehbar unter https://www.vermittlerregister.info/recherche?a=suche®isternummer=D-FWU4-6DTGR-87

Vermittlerregister:
Anschrift: DIHK – Deutscher Industrie- und Handelskammertag
Breite Straße 29, 10178 Berlin, Telefon: 0180 6005850 (Festnetzpreis 0,20 €/ Anruf; Mobilfunkpreise maximal 0,60 €/Anruf)
https://www.vermittlerregister.info/recherche
Registrierungsnummer: D-FWU4-6DTGR-87


Der Vermittler berät ausschließlich zu den Versicherungsprodukten der HUK-COBURG-Versicherungsgruppe, zu denen im Impressum abgebildeten Gesellschaften gehören, sowie zu Bausparprodukten. Der Vermittler erhält für die erfolgreiche Vermittlung eine Provision, die in der Versicherungsprämie enthalten ist, sowie, abhängig von weiteren Voraussetzungen, zusätzliche weitere Zuwendungen von der HUK-COBURG.

Im Fall von Beschwerden über den Vermittler oder das Versicherungsunternehmen können Sie sich an den Versicherungsombudsmann e.V., Postfach 08 06 32, 10006 Berlin oder den Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung, Postfach 06 02 22, 10052 Berlin wenden, um das kostenlose außergerichtliche Streitschlichtungsverfahren in Anspruch zu nehmen.

Reifenwechsel

Kosten, Zeitpunkt, Anleitung

Was Sie über den Reifenwechsel beim Auto wissen müssen

Egal, ob saisonal für Sommer und Winter oder ad-hoc nach einer Panne – früher oder später steht er an: der Reifenwechsel. Aber woher weiß ich, ob und wann es so weit ist? Lohnt es sich, den Reifen selbst zu wechseln? Oder muss ich dafür in die Werkstatt?

Wir zeigen Ihnen alles, was Sie über den Reifenwechsel am Auto wissen müssen.


Inhaltsverzeichnis


Wann muss ich die Autoreifen wechseln?

Unter Autofahrern wird der saisonale Reifenwechsel jedes Jahr aufs Neue wieder zum Diskussionsthema. Sobald der Frühling kommt, sollten Sie sich über die richtigen Sommerreifen Gedanken machen. Steht der Winter vor der Tür, brauchen Sie die passenden Winterreifen. Fest steht: Wer keine Allwetterreifen hat, ist dazu verpflichtet, sein Auto mit den richtigen Reifen für die Saison auszustatten.

Doch auch außerhalb des saisonalen Radwechsels müssen einzelne Autoreifen hin und wieder getauscht werden. Das ist zum Beispiel bei einer Panne oder bei Beschädigung der Fall. Auch eine zu geringe Profiltiefe oder ein zu hohes Alter des Reifens erfordern immer wieder einen Wechsel. Darum ist es enorm wichtig, regelmäßig einen Reifencheck durchzuführen.

Gut zu wissen: Wenn wir umgangssprachlich vom Reifenwechsel sprechen, meinen wir in der Regel einen vollständigen Radwechsel. Meist wird nämlich nicht nur der Reifen selbst, sondern das komplette Rad mit Felge getauscht.

Reifenwechsel: Selber zu Hause oder in der Werkstatt?

Der Vorteil von professionellen Reifendiensten ist, dass der Wechsel in der Regel schnell und ohne viel eigenen Aufwand erledigt ist. Allerdings zahlt man hierfür auch den Preis. Der ist unter anderem davon abhängig, ob das ganze Rad ausgetauscht oder nur der Reifen ummontiert werden muss. Ein Komplettwechsel ist mit ca. 40 € für 4 Räder meist günstiger. Nur den äußeren Reifen umzumontieren, erfordert einen höheren Arbeitsaufwand und kostet nicht selten ca. 100 €.

Wer zusätzlich seine Räder auswuchten lassen will, muss mit Extrakosten rechnen. Das Auswuchten macht dann Sinn, wenn Bordsteinrempler oder nicht gleichmäßig abgenutztes Gummi das Rad aus dem Gleichgewicht bringen. Auch das Einlagern der Reifen bzw. Räder im Sommer oder Winter kostet Geld – ca. 50 € können hier zusätzlich anfallen.

Sollten Sie die Reifen tatsächlich ummontieren oder neu aufziehen müssen, ist ein qualifizierter Reifenservice ratsam. Wer ein bisschen handwerkliches Geschick mitbringt, kann beim Komplettwechsel der Räder aber viel Geld sparen und selbst aktiv werden. 

DIY-Reifenwechsel: Wie wird’s gemacht?

Die Kosten für einen Reifenwechsel in der Werkstatt sind also nicht gerade gering – vor allem, wenn man bedenkt, dass dieser zweimal pro Jahr ansteht. Wer die Reifen selbst wechselt, kann ordentlich Geld sparen. Zwar können Ausgaben für das passende Werkzeug anfallen, allerdings zahlt man dafür nur einmal. Das wesentliche Zubehör ist sogar normalerweise im Lieferumfang des Autos enthalten.

Was brauche ich für den Reifenwechsel?

Zubehör und Werkzeug:

  • Wagenheber (idealerweise hydraulisch)
  • Gummiauflage
  • Radkreuz oder Drehmomentschlüssel
  • Optional: Felgenschloss für die Diebstahlsicherung

Reifenwechsel in 5 Schritten

1. Stellen Sie Ihr Auto auf einer ebenen Fläche ab.

2. Ziehen Sie die Handbremse dann an, legen Sie einen Gang ein. So verhindern Sie ein Wegrollen des Autos.

3. Bocken Sie das Auto auf

  • Achten Sie auf einen rutschfesten, stabilen Untergrund.
  • Legen Sie idealerweise eine Matte unter den Wagenheber, damit er nicht wegrutschen kann.
  • Setzen Sie den Wagenheber an die dafür vorgesehene Stelle an.
  • Lösen Sie die Radmuttern (Radschrauben). Eine halbe Umdrehung mit dem Radkreuz nach links reicht aus.
  • Sind die Räder mit einem Felgenschloss gesichert, lösen Sie dies zuerst.
  • Heben Sie das Auto an.

4. Wechseln Sie das Rad

  • Drehen Sie die Schrauben komplett raus.
  • Nehmen Sie das Rad ab und markieren Sie mit Kreide, welcher Reifen wohin gehört (z. B. „VL“ für „vorne links“)
  • Setzen Sie das neue Rad auf und achten Sie dabei auf die Laufrichtung der Reifen.
  • Setzen Sie zuerst die untere Schraube ein, danach die obere und erst dann die übrigen Schrauben.
  • Ziehen Sie die Schrauben handfest an.
  • Ziehen Sie die Schrauben nach rechts über Kreuz fest.
  • Wenn Sie einen Drehmomentschlüssel haben, sollte der Wert für die Alufelge zwischen 80 und 160 Newtonmeter liegen. Die genauen Werte entnehmen Sie dem Handbuch. Für Stahlfelgen gilt die Faustregel von 110 Newtonmeter.

5. Prüfen Sie nach dem Reifenwechsel den Reifendruck an der Tankstelle.


Tipp: Haben Ihre neuen Reifen unterschiedlich gutes Profil, sollten die Reifen mit besserem Profil immer auf der Hinterachse montiert werden – die führt das Auto.

Die Radmuttern sollten zudem nach ca. 50 km Fahrt nachgezogen werden, da sie sich lockern können. 

Wann ist der ideale Zeitpunkt für den saisonalen Reifenwechsel?

Die Formel ist ganz einfach: Winterreifen fahren Sie „von O bis O“ – von Oktober bis Ostern. In dieser Zeit sind die Temperaturen nämlich bereits nachts schon so niedrig, dass Sommerreifen keine optimale Fahrweise mehr gewährleisten können. Winterreifen haben eine weichere Gummimischung und bieten bei Temperaturen unter 7° Celsius bessere Haftung auf der Straße. 

Demnach müssen Sie Ihr Auto von Ostern bis Ende September mit Sommerreifen ausstatten. Die härtere Gummimischung gewährleistet auch bei sehr hohen Temperaturen eine gute Haftung auf der Fahrbahn. Das grobe Profil sorgt zudem dafür, dass Wasser auf den Straßen besser verdrängt werden kann. So fahren Sie sicher bei Regen und Trockenheit.

Gut zu wissen: In Deutschland besteht die „situative“ Winterreifenpflicht. Sie müssen also mit Winterreifen unterwegs sein, wenn es die Wettersituation erfordert. Fahren Sie im Winter mit Sommerreifen, riskieren Sie Ihren Versicherungsschutz! Wir erklären Ihnen alles, was Sie über die Winterreifenpflicht wissen müssen.

Lohnen sich Ganzjahresreifen?

Ganzjahresreifen bzw. Allwetterreifen sind eine oft gewählte Alternative unter Autobesitzern. Sie sind sowohl für den Sommer als auch für den Winter geeignet und müssen demnach nicht zweimal im Jahr gewechselt werden. Dafür nutzen Allwetterreifen schneller ab, schließlich legen sie in einem Jahr mehr Strecke zurück. 

Wer viel fährt, setzt also am besten auf separate Sommer- und Winterreifen, um das ganze Jahr über optimal ausgerüstet zu sein. Mit saisonalen Reifen optimieren Sie Ihr Fahrverhalten, halten den Verschleiß gering und sorgen für Ihre eigene Sicherheit.

Reifenwechsel mit Reifendruckkontrollsystem

Vorsicht: Wer ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) hat, muss – je nach System – mit zusätzlichen Kosten rechnen. Man unterscheidet hier zwischen einem direkten und einem indirekten RDKS:

  • Direktes RDKS: Wenn der Luftdruck zu niedrig ist, schlägt das RDKS Alarm und zeigt Ihnen im Cockpit an, welcher Reifen Luft verliert. Die Sensoren sitzen an den Ventilen der Reifen und müssen bei jedem Radwechsel gewartet werden. Für jedes Rad fällt dann auch ein neues Service-Kit mit Ventilen und Gummidichtungen an. Darum empfiehlt sich hier der Wechsel in der Werkstatt.
  • Indirektes RDKS: Auch das indirekte RDKS warnt Sie bei Luftdruckmangel, allerdings werden hier die ABS- bzw. ESP-Sensoren genutzt. Das System reagiert, wenn die Reifen sich in Folge des Druckverlustes schneller drehen. Es zeigt aber nicht an, welcher Reifen genau betroffen ist. Ein Wechsel in der Werkstatt ist hier nicht zwingend erforderlich.

Sowohl das direkte als auch das indirekte RDKS müssen nach dem Reifenwechsel angelernt werden. Das können Sie auch selbst zu Hause erledigen. 

Sie wollen mehr über die verschiedenen Kontrollleuchten im Auto erfahren? In unserem Ratgeberartikel Warnleuchten – wann droht Gefahr? erklären wir Ihnen, wann Sie was beachten müssen.

Reifen wechseln mit Jens Kuck

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Möchten Sie mehr über unsere Kfz-Versicherungsangebote erfahren? Sprechen Sie gerne mit Ihrem Berater vor Ort oder unserem Kundenservice unter der Service-Hotline 0800 2 153 153.

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Andreas Bockwinkel

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