Berater-Homepage von Andreas Bockwinkel
Was bedeutet das?

Zuständige Aufsichtsbehörde:
Der Vermittler ist gebundener Versicherungsvermittler gem. §34d GewO, bei der zuständigen IHK gemeldet und in das Vermittlerregister eingetragen.
Registrierungsnummer: D-FWU4-6DTGR-87 sowie die zuständige Behörde ist einsehbar unter https://www.vermittlerregister.info/recherche?a=suche®isternummer=D-FWU4-6DTGR-87

Vermittlerregister:
Anschrift: DIHK – Deutscher Industrie- und Handelskammertag
Breite Straße 29, 10178 Berlin, Telefon: 0180 6005850 (Festnetzpreis 0,20 €/ Anruf; Mobilfunkpreise maximal 0,60 €/Anruf)
https://www.vermittlerregister.info/recherche
Registrierungsnummer: D-FWU4-6DTGR-87


Der Vermittler berät ausschließlich zu den Versicherungsprodukten der HUK-COBURG-Versicherungsgruppe, zu denen im Impressum abgebildeten Gesellschaften gehören, sowie zu Bausparprodukten. Der Vermittler erhält für die erfolgreiche Vermittlung eine Provision, die in der Versicherungsprämie enthalten ist, sowie, abhängig von weiteren Voraussetzungen, zusätzliche weitere Zuwendungen von der HUK-COBURG.

Im Fall von Beschwerden über den Vermittler oder das Versicherungsunternehmen können Sie sich an den Versicherungsombudsmann e.V., Postfach 08 06 32, 10006 Berlin oder den Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung, Postfach 06 02 22, 10052 Berlin wenden, um das kostenlose außergerichtliche Streitschlichtungsverfahren in Anspruch zu nehmen.

Förderung für Elektroauto und Wallbox

Staatliche Förderung bei Elektroautos

Elektroautos sind im Vergleich zu konventionellen Verbrennern noch immer relativ teuer. Um die Verbreitung dennoch zu fördern, gewährt der deutsche Staat attraktive Subventionen. Auch die Hersteller bieten zusätzliche Prämien für den Kauf von Elektromodellen an.

Die Bundesregierung hatte Ende 2019 beschlossen, den Umweltbonus bis zum 31. Dezember 2025 zu verlängern und deutlich zu erhöhen. Seit dem 08. Juli ist auf Beschluss des Koalitionsausschusses die sogenannte Innovationsprämie für E-Autos in Höhe von bis zu 9.000 € pro Fahrzeug in Kraft getreten. Die Prämie wurde nun bis Ende 2022 verlängert. Die Gewährung der Innovationsprämie ist an bestimmte Voraussetzungen gekoppelt.

Ab 2023 werden die Fördersätze von der Bundesregierung schrittweise reduziert. Zudem werden nur noch reine Elektroautos und Brennstoffzellenfahrzeuge gefördert – keine Hybridfahrzeuge mehr.   

Besitzer von Elektroautos sparen auch bei der Kfz-Steuer. Diese entfällt für reine Elektrofahrzeuge in den nächsten Jahren komplett, während sie für Hybridfahrzeuge und Verbrenner weiterhin erhoben wird.

Insbesondere für den Stadtverkehr und kürzere Strecken sind Elektroautos eine sehr gute Alternative zu den konventionellen Verbrennerfahrzeugen. Sie fahren regional emissionsfrei und verursachen weniger Lärm. Nachdem viele ausländische Hersteller bereits seit einigen Jahren voll auf Elektrofahrzeuge setzen, beginnen nun auch die deutschen Hersteller mit der Umstellung der Produktion. So entwickelte Volkswagen in den letzten Jahren eine komplett neue modulare Plattform, auf der die zukünftigen Elektromodelle aufbauen. 


Inhaltsverzeichnis


Welche Elektroautos werden staatlich gefördert?

Die staatliche Förderung erhalten:

  • Reine Elektrofahrzeuge 
  • Plug-in-Hybride, die einen Elektromotor mit einem Verbrennungsmotor kombinieren und aktuell mindestens 40 Kilometer rein elektrisch zurücklegen. 
    • Ab 2022 müssen förderfähige Plug-ins 60 km elektrisch zurücklegen können (ab 2025 80 km). Alternativ muss der maximale CO2-Ausstoß auf 50 g/km begrenzt sein. Nur wenn mindestens eine von beiden Bedingungen erfüllt ist, gibt es die Prämie von bis zu 6.750 €. Der Stichtag ist der Tag der Auslieferung, nicht der Zeitpunkt der Bestellung. 
  • Brennstoffzellenfahrzeuge, die auf dem deutschen Markt aber eine noch geringere Rolle spielen. 

Welche Prämien gibt es für Elektroautos?

Der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge ist zweigeteilt. Es gibt eine Förderung für Fahrzeuge mit maximal 40.000 € Nettolistenpreis (also 47.600 € brutto bei 19% bzw. 46.400 € brutto bei 16% Mehrwertsteuer) und eine Förderung für Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis zwischen 40.000 € und 65.000 €.

Für Fahrzeuge mit einem höheren Preis gibt es gar keine staatliche Förderung. Maximal können Käufer einen Umweltbonus in Höhe von 9.000 € für Fahrzeuge mit rein elektrischem Antrieb oder Brennstoffzellentechnologie erhalten. Hybridfahrzeuge werden mit maximal 6.750 € gefördert. Die Höhe des Umweltbonus staffelt sich wie folgt.

Hinweis: Ab 2023 werden die Fördersätze von der Bundesregierung schrittweise reduziert. Zudem werden nur noch reine Elektroautos und Brennstoffzellenfahrzeuge gefördert – keine Hybridfahrzeuge mehr.   

Fahrzeuge mit maximal 40.000 € Nettolistenpreis

  Bundesanteil Herstelleranteil Kaufprämie
Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug 6.000 € 
ab 2023 nur noch 4.500 €
3.000 €
Höhe für 2023 ist noch unklar
9.000 €
von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (wird ab 2023 nicht mehr gefördert) 4.500 € 2.250 € 6.750 €

Quelle: BAFA

Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis zwischen 40.000 € und 65.000 €

Bei Fahrzeugen mit einem Listenpreis zwischen 40.000 € und 65.000 € gibt es geringere Fördersummen. Hier liegt der Umweltbonus maximal bei 7.500 € für Elektrofahrzeuge und 5.625 € für Hybridfahrzeuge. 

  Bundesanteil Herstelleranteil Kaufprämie
Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug 5.000 €
ab 2023 nur noch 3.000 €
2.500 €
Höhe für 2023 ist noch unklar
7.500 €
von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (wird ab 2023 nicht mehr gefördert) 3.750 € 1.875 € 5.625 €

Quelle: BAFA

Seit dem 16. November 2020 kann die Kaufprämie auch mit anderen Förderprogrammen, z. B. auf kommunaler Ebene, kombiniert werden.

Wer kann einen Förderantrag stellen?

Den Antrag auf Förderung eines Elektroautos können folgende Personen bzw. Institutionen stellen: 

  • Privatpersonen
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung und normale Unternehmen
  • Stiftungen
  • Körperschaften
  • Vereine

Hinweis: Ab 1. September 2023 werden nur noch Privatpersonen gefördert!

Damit das Fahrzeug gefördert werden kann, muss es sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge des BAFA befinden. Diese Liste ist abschließend. Ist das Fahrzeug dort nicht gelistet, ist auch keine Förderung möglich. Wie Sie einen Antrag stellen und sämtliche Fördervoraussetzungen im Detail erfahren Sie auf den Seiten des BAFA.

Übrigens: Der Umweltbonus kann auch für Leasingfahrzeuge beantragt werden. Hierzu muss zunächst eine Sonderzahlung in Höhe der Innovationsprämie geleistet werden, die dann durch die Bundesregierung erstattet wird. Dadurch kommt es zu niedrigeren Leasingraten für den Antragsteller während der Vertragslaufzeit. Die Höhe der Förderung richtet sich ab dem 16. November 2020 nach der Leasingdauer. Erst bei einer Laufzeit von über 23 Monaten wird der maximalen Fördersatz gewährt.

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für Elektroautos?

Reine Elektroautos mit einer Zulassung zwischen dem 18.05.2011 und dem 31.12.2025 sind innerhalb der ersten 10 Jahre nach Zulassung von der Kfz-Steuer komplett befreit. Das Gleiche gilt für Fahrzeuge, die in diesem Zeitraum auf einen rein elektrischen Antrieb umgebaut wurden. Danach zahlen E-Auto-Besitzer einen reduzierten Steuersatz. Dieser berechnet sich nach dem Gewicht des Fahrzeugs. Dabei unterscheidet das Steuerrecht drei Klassen: 
 

Zulässiges Gesamtgewicht bis 2.000 kg 5,625 € pro 200 kg 
Zulässiges Gesamtgewicht zwischen 2.001 kg und 3.000 kg 6,01 € pro 200 kg
Zulässiges Gesamtgewicht ab 3.001 kg 6,39 € pro 200 kg

Der Steuersatz gilt pro angefangene 200 kg Gewicht. Die letztendlich ermittelten Werte werden dabei auf den vollen Euro-Betrag gerundet.

Beispielrechnung:

Modell: Hyundai Kona Elektro (150 kw, 204 PS, zulässiges Gesamtgewicht: 2.170 kg)

2.000 kg / 200 kg = 10 
170 kg / 200 kg = 0,85 (aufgerundet 1)

10 x 5,625 € = 56,25 €
1 x 6,01 € = 6,01 €

56,25 € + 6,01 € = 62,26 € 

Abgerundet ergibt sich eine Kfz-Steuer von 62,- € pro Jahr.


Die Sätze sind so gewählt, dass bei Fahrzeugen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3.500 kg nur die Hälfte der Kfz-Steuer gezahlt werden muss, die für einen Verbrenner mit dem gleichen Gewicht gezahlt werden müsste.

Elektromobilität wird in beide Richtungen gefördert

Die Bundesrepublik Deutschland fördert nicht ausschließlich den Kauf von Elektrofahrzeugen, um die Elektromobilität zu beschleunigen. Gleichzeitig fließen auch immer mehr Fördergelder in Forschung und Entwicklung, um neue Technologien noch effizienter zu nutzen. Auch in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert der Staat durch besonders günstige Kredite und Zuschüsse für die Errichtung von Ladesäulen.

Wie hoch werden Wallboxen gefördert?

Elektroautos lassen sich zuhause am schnellsten mit einer Wallbox aufladen. Diese kann höhere Ladeströme zur Verfügung stellen als eine haushaltsübliche Steckdose und beschleunigt so den Ladevorgang enorm.

Förderung vom Bund

Seit Ende November 2020 bis Ende Oktober 2021 hat der Bund private E-Ladestationen gefördert. Für den Kauf und Einbau privater Ladestationen gab es für Privateigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften und Wohnungsunternehmen und -Genossenschaften 900 € dazu. Voraussetzung: Der Strom muss zu 100% aus erneuerbaren Energien bestehen und die Ladestation muss hinsichtlich der Netzbelastung steuerbar sein. Für die Bundesförderung war die KfW zuständig. Die Fördermittel sind allerdings mittlerweile ausgeschöpft. Neue Fördermittel wird es laut Bundesregierung auch nicht geben. Laufende Anträge werden von der KfW natürlich noch bearbeitet. Alle aktuellen Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite der KfW
 

Förderung vom Land

Einige Bundesländer gewähren zudem Zuschüsse und für die Errichtung gibt es unter bestimmten Voraussetzungen günstige Kredite von der KfW. Diese können im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ abgerufen werden, zum einen als Kredit und zum anderen auch als Zuschuss. Bei einer Sanierung des Hauses dürfen Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit errichtet werden. 

Zudem gibt es eine Landesförderung in einigen Bundesländern. In Nordrhein-Westfalen ist ein Höchstbetrag von 2.000 € je Ladepunkt erstattungsfähig, die Gewährung hängt von weiteren Voraussetzungen ab. Details des Programms „progres.nrw – Emissionsarme Mobilität“ finden Sie hier. In Bayern gibt es das sogenannte „10.000-Häuser-Programm“. Bei der Installation eine PV-Anlage erhalten die Bauherren bis zu 200 € Förderung für die Errichtung einer privaten Ladestation, wenn zusätzlich auch ein Stromspeicher installiert wird.

Die Förderungen auf Landesebene sind meist an zusätzliche Auflagen gekoppelt. So darf z. B. nur eine Wallbox eines regionalen Anbieters installiert werden oder es muss zwingend Ökostrom bezogen werden. Einige Bundesländer verlangen auch die Installation einer Photovoltaikanlage.
 

Private Initiative

Neben den staatlichen Förderprogrammen gibt es auch einige Initiativen von privaten Unternehmen. Energieversorger erstatten einen Teil der Kosten für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen, Pedelecs oder Elektrorollern, wenn sich Kunden für einen bestimmten Zeitraum bei dem Anbieter verpflichten. Für aktuelle Förderprogramme lohnt sich ein Blick in die regionale Förderung.

Alle Informationen bezüglich der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge finden Sie in unserem Ratgeber für das Laden von Elektroautos.

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Gern beantworten wir Ihnen alle Fragen rund um das Thema Elektroauto. Sie erreichen uns jederzeit über Ihren persönlichen Ansprechpartner vor Ort oder über unsere Servicehotline 0800 2 153 153. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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