Aufschieben muss nicht sein

Unser Ratgeber gegen Prokrastination & Aufschieberitis

Gehen Sie’s an – 7 Tipps und Tricks gegen Aufschieberitis

Aufschieberitis, Prokrastination, Erledigungsblockade – aufschiebendes Verhalten hat fast so viele Namen wie Ausprägungen. Vom Frühjahrsputz, der erst im Sommer vollendet wird, über die private Altersvorsorge, die noch warten kann, bis hin zum Plan, „ab morgen“ Sport zu machen. Mit Faulheit hat das nichts zu tun. Aufgeschoben wird scheinbar nicht Notwendiges und Unangenehmes.

Prokrastinatoren sind durchaus kreativ. Sie finden Tätigkeiten, die plötzlich viel wichtiger sind als diese eine Sache, die sie lieber nicht erledigen wollen. Putzen? Erst noch E-Mails checken! Steuer machen? Nur noch ein Youtube-Video! Auf Dauer frustriert das und führt bei festen Aufgaben und Terminen zu Zeitdruck und Stress. Mit unseren sieben Tipps und Tricks gelingt Ihnen jedes To-do:

Drei kleine Menschen schieben eine überdimensional große Spardose

1. Gewohnheiten hinterfragen

Etwas aufzuschieben, ist oft leichter, als sich dem Thema direkt zu widmen, und wird schnell zur Gewohnheit. Gehen Sie in sich, und fragen Sie sich: Warum ist gerade das ein Thema, das Sie immer wieder aufschieben? Sind die Folgen des Aufschiebens einschätzbar und vertretbar?

Wer zum Beispiel die Steuererklärung zeitig abgibt, wird vielleicht schneller mit einer fetten Rückzahlung belohnt. Wägen Sie genau ab, und setzen Sie Prioritäten. Apropos Schieben: 1 Stunde, 30 Minuten und 51 Sekunden benötigte die Amerikanerin Nancy Schubring 2001 für einen Halbmarathon, während sie einen Kinderwagen schob.

Schlüsselloch in einem Notizblock

2. Gezielt planen 

Schreiben Sie auf, wie Sie Ihren Plan realisieren möchten, konzentrieren Sie sich auf die wirklich wichtigen Dinge, so verlieren Sie sich nicht in Details. Bei größeren Projekten sind genaue Zeitangaben mit festen Pausen hilfreich. Seien Sie realistisch, und planen Sie einen Puffer ein. Oft wird unterschätzt, wie viel Zeit wirklich gebraucht wird. Profi-Tipp: Notieren Sie am Vorabend, was Sie am nächsten Tag erledigen wollen.

Kröte

3. Unschönes zuerst 

Haken Sie jeden Tag zuerst die schwierigste und wichtigste Aufgabe ab, dann wissen Sie, dass es nicht schlimmer kommen kann. So geht der Rest viel leichter von der Hand. Die Amerikaner nennen das: „Eat the frog!“ Russische Weisheit: „Jedes Unangenehme hat auch sein Gutes.“ – Fjodor Michailowitsch Dostojewski.

Krake unter einer Tasse

4. Kein Multitasking

Sie sind kein Krake mit acht Armen. Konzentrieren Sie sich auf eine Sache, die Sie gewissenhaft erledigen. Das Einzige, was sich beim Multitasking erhöht, ist der Stressfaktor. Fun fact: Kraken haben übrigens einen Lieblingsarm und sind so schlau wie Ratten.

Kröte auf einer Rakete

5. Hochphasen nutzen 

Morgens sind Sie frisch, agil und ausgeruht? Dann ist jetzt die perfekte Zeit, um Ihr Projekt anzugehen. Sie sind ein Nachtmensch? Dann schieben Sie eine Nachschicht ein. Das gilt natürlich nur bei Projekten, die außerhalb der geregelten Öffnungszeiten realisiert werden können. Ungesund: Schlafentzug, um mehr abzuarbeiten, ist allerdings auf Dauer keine gute Idee. Immunsystem und Leistungsfähigkeit leiden darunter.

Kleiner weißer Hund vor einem großen Fressnapf

6. Anreize schaffen

Stellen Sie sich eine Belohnung in Aussicht, wenn Sie die Aufgabe erfolgreich erledigt haben. Sie haben Küche und Bad geschrubbt? Die Präsentation für nächste Woche ist fertig? Gönnen Sie sich das neue Parfum oder das Essen im Lieblingsrestaurant. Auch hilfreich: Setzen Sie sich unter positiven Druck. Erzählen Sie Verwandten oder Kollegen von Ihrem Plan. Beim nächsten Gespräch wollen Sie bestimmt nicht sagen: Habe ich noch nicht gemacht.

Papierflieger

7. Nicht zweifeln, machen!

Wenn Sie sich etwas vornehmen, zweifeln Sie nicht an sich selbst. Bleiben Sie fokussiert. Hier gilt die 72-Stunden-Regel: Wer sich etwas vornimmt, muss innerhalb von 72 Stunden den ersten Schritt machen, sonst sinkt die Chance, dass das Projekt begonnen wird, auf ein Prozent. Gehen Sie es also an. Anatomisch unentschieden: Der Zweifel sitzt laut Hirnforschern an zwei unterschiedlichen Stellen im Gehirn – im Frontalhirn und in der Mitte des Gehirns.

Studie zur Prokrastination belegt: Jeder Dritte schiebt auf

Ein Drittel der Deutschen bezeichnet sich laut einer Umfrage des Sinus-Institutes für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) als Aufschieber. 8 von 10 Deutschen haben laut dieser 2017 veröffentlichten Studie bereits finanzielle, berufliche oder gesundheitliche Nachteile erlitten, weil sie etwas auf die lange Bank geschoben haben. 36% der Befragten gaben an, dass sie bereuen, sich nicht früh genug um ihre Altersvorsorge gekümmert zu haben.

Doch gerade bei der privaten Altersvorsorge ist das rechtzeitige Kümmern wichtig. Je früher man anfängt, desto günstiger sind die Beiträge und desto mehr kommt am Ende bei der Rente raus. Wer zeitig anfängt, kann schon mit 2 € am Tag viel erreichen. Die Vorteile überwiegen also. Sprechen Sie uns einfach an. Wir zeigen Ihnen gerne, wie einfach, flexibel und effektiv Sie mit unserer neuen Altersvorsorge Ihren Lebensabend absichern können. Das gute Gefühl, die private Altersvorsorge nicht mehr aufzuschieben, gibt es gratis obendrauf.

Fragen zur Altersvorsorge? Bei uns finden Sie passende Antworten

Altersvorsorge ist ein komplexes Thema, bei dem unsere Vertrauensleute und unser Kundenservice gern kompetent und freundlich weiterhelfen. Wir nehmen uns Zeit für Sie und entwickeln gemeinsam mit Ihnen Ihre persönliche Vorsorgestrategie für das Rentenalter. Sie erreichen unseren Kundenservice jederzeit telefonisch oder per E-Mail. Unsere Vertrauensleute beraten Sie auch gerne persönlich vor Ort. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und Ihren Besuch.

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