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Von der HUK-COBURG

Für Beamte und alle, die es werden wollen

Was die Jobs von Beamten so besonders macht

Kaum ist man mit der Schule oder dem Studium fertig, kommen schon die nächsten Aufgaben auf einen zu. Und die haben es in sich. Vorbei die Zeit, als sich die Eltern noch um die wichtigen Dinge des Lebens gekümmert haben. Bei den vielen Entscheidungen immer die richtigen zu treffen, ist gewiss keine einfache Sache. Was verändert sich nun alles, welche Versicherungen brauche ich eigentlich, und worum muss ich mich als erstes kümmern? Das sind nur einige der vielen Fragen, die sich Absolventen vor dem Berufseinstieg stellen.

Vor vielen ungewohnten Fragen stehen auch alle, die sich entschieden haben, einen Job mit Beamtenstatus anzutreten, also zum Beispiel Lehrer* oder Polizist zu werden Das sind nämlich keine Jobs wie alle anderen.

Beamte übernehmen Verantwortung und genießen dafür Privilegien.

Dass Beamte ganz besonders sind, sieht man zum Beispiel daran, dass sie im Grundgesetz berücksichtigt sind. Da steht nämlich in Artikel 33, Absatz 5: „Das Recht des öffentlichen Dienstes ist unter Berücksichtigung der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums zu regeln und fortzuentwickeln.“ Einfacher ausgedrückt: Der Staat kümmert sich gut um seine Beamten. Wie genau? Das fasst Stephan Zapla, Experte für den öffentlichen Dienst bei der HUK-COBURG, zusammen: „Beamte sind so gut wie unkündbar, sie sind beihilfeberechtigt, was bedeutet, dass der Staat für einen großen Teil der Gesundheitsversorgung aufkommt. Außerdem erhalten sie eine im Vergleich zur gewöhnlichen Rente deutlich höhere Pension“, sagt Zapla.

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Braucht man da eigentlich noch eine eigene Absicherung?

Klare Antwort: ja. Carolin Wachter, HUK-COBURG-Expertin für das Thema Berufseinstieg, klärt auf, an welchen Versicherungen kein Beamtenanwärter vorbeikommt: „Zukünftige Beamte brauchen wie jeder andere eine private Haftpflichtversicherung, hinzu kommen die speziell auf Beamte zugeschnittenen Versicherungen. Dies sind die private Krankenversicherung, die Amtshaftpflichtversicherung und die Dienstunfähigkeitsversicherung.“ Letztere sei Beamten auf Probe sogar dringend zu empfehlen, weil sie in den ersten fünf Jahren noch nicht vollständig durch den Staat abgesichert sind.

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Auch die Krankenversicherung ist ganz besonders

Im Krankheitsfall trägt der Dienstherr einen Teil der Krankheitskosten, in der Regel 50%. Diesen Anteil nennt man Beihilfe. Für die restlichen anderen 50% braucht auch ein Beamter eine Krankenversicherung – und hier lohnt sich im Grunde nur eine private, denn im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung lässt sie sich flexibel an die Beihilfe anpassen. Für Beamtenanwärter gebe es in der privaten Krankenversicherung außerdem spezielle und dadurch günstige Tarife, so Wachter weiter.

„Beamte können sich über gute Karrierechancen, sichere Jobs und eine lebenslang garantierte Absicherung freuen“, sagt Frank Braun, Experte der HUK-COBURG für den öffentlichen Dienst. In der Öffentlichkeit wird der Beamtenstatus hingegen oft mit einem verstaubten Arbeitsalltag gleichgesetzt. Mit diesem Vorurteil räumt Carolin Wachter auf: „Beamte übernehmen in der Gesellschaft große Verantwortung. Man denke zum Beispiel an Berufsgruppen wie Polizisten und Lehrer oder an die öffentliche Verwaltung in den Kommunen.“

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* Im Textverlauf beschränken wir uns auf männliche Personen- und Berufsbezeichnungen, um Ihnen den Lesefluss zu erleichtern. Selbstverständlich gelten die Begriffe für Frauen und Männer gleichermaßen.

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