Ein Job mit Verantwortung

Ratgeber Beamtenanwärter

Was die Jobs von Beamten so besonders macht

Kaum ist man mit der Schule oder dem Studium fertig, kommen schon die nächsten Aufgaben auf einen zu. Und die haben es in sich. Vorbei die Zeit, als sich die Eltern noch um die wichtigen Dinge des Lebens gekümmert haben. Bei den vielen Entscheidungen immer die richtigen zu treffen, ist gewiss keine einfache Sache. Was verändert sich nun alles, welche Versicherungen brauche ich eigentlich, und worum muss ich mich als erstes kümmern? Das sind nur einige der vielen Fragen, die sich Absolventen vor dem Berufseinstieg stellen.

Vor vielen ungewohnten Fragen stehen auch alle, die sich entschieden haben, einen Job mit Beamtenstatus anzutreten, also z. B. Lehrer oder Polizist zu werden. Das sind nämlich keine Jobs wie alle anderen.


Inhaltsverzeichnis


Welche Verantwortung übernehmen Beamte und welche Vorteile genießen sie?

Beruf und Familie – das passt zusammen

Katrin Kaiser ist Finanzbeamtin in Elternzeit

Katrin Kaiser hat einen Beruf, der zu ihrem Leben passt und das macht glücklich, wie sie sagt. Katrin ist gegenwärtig in Elternzeit und kümmert sich um den kleinen Anton. Da ist es natürlich ideal, dass sie sich als Finanzbeamtin keine Sorgen um Ihre Sicherheit und Ihre Zukunft machen muss. Schließlich möchte Katrin weiter ihren Beruf ausüben. Der macht ihr richtig Spaß und deswegen bildet sie sich auch während der Elternzeit fort, um weiter am Ball zu bleiben. Nach der Elternzeit will Katrin wieder mitmischen. Dann aber an einem neuen Arbeitsplatz. Aufgrund des Umzugs ihrer Familie, wechselt sie in ein neues Finanzamt. Das war kein Problem. Als Finanzbeamtin aus Thüringen kann sie innerhalb des Bundeslandes problemlos den Standort wechseln. Jetzt freut sie sich schon auf die neuen Kollegen und das Arbeiten im Team.

Für Katrin ist der wichtigste Vorteil als Beamtin: Sicherheit

Bevor Katrin Finanzbeamtin geworden ist, war sie in der freien Wirtschaft tätig. Das war auch interessant. Aber für Katrin hat Sicherheit hohe Priorität. Zu wissen, dass sie unkündbar ist, und dass sie auch in Zukunft abgesichert ist – ganz gleich was geschieht – gibt ihr den Freiraum, um im Job wirklich gut zu sein. Dadurch kann sie sich eben auf das Wesentliche konzentrieren, schildert Katrin. Im Moment ist aber ihr kleiner Sohn das Wesentliche und durch die Sicherheit als Beamtin, kann sie sich uneingeschränkt um ihn kümmern. Der kleine Anton profitiert sogar ebenfalls von Katrins Beamtenstatus. Denn auch er ist über ihre private Krankenversicherung mit abgesichert, deren Beitragszahlung zu einem erheblichen Teil vom Staat übernommen wird. Als Finanzbeamtin kann Katrin rechnen: Von freier Arztwahl, schnelleren Arztterminen über Chefarztbehandlung bis hin zum Einzelzimmer im Krankenhaus, kommt sie schnell zu dem Ergebnis, dass man als Beamtin enorme Privilegien genießt. Dafür ist Katrin wirklich dankbar.

Verantwortung beruht auf Gegenseitigkeit

Als Finanzbeamtin ist sich Katrin über die Wichtigkeit ihres Berufs im Klaren. „Es geht in meinem Beruf nicht nur um das Geld von Privatpersonen, Selbständigen und Angestellten. Es geht auch um das Geld des Staates, also unser aller Geld”, weiß sie. Dass man da Verantwortung trägt ist doch klar. Sie ist in der Lage, diese Verantwortung zu schultern. Auch weil Sie weiß, dass sich in ihrem Fall Verantwortung auf Gegenseitigkeit beruht. Denn im Gegenzug übernimmt der Staat für sie Verantwortung, in dem er ihr Sicherheit garantiert und Flexibilität ermöglicht. Und das weiß nicht nur Katrin, sondern ihre ganz Familie zu schätzen.

Ein Beruf, bei dem man etwas weitergeben kann

Janna Schleier arbeitet als Lehrerin mit Kinder und Jugendlichen

„Kind, werd' Beamtin, dann hast du einen Sicheren Job.” Das sagte Janna Schleiers Oma immer zu ihrer Enkelin. Dabei ging es Janna bei der Berufswahl gar nicht so sehr um Sicherheit und Privilegien. Viel wichtiger war es ihr, jungen Menschen etwas zu vermitteln, ihnen beim Erwachsenwerden zu helfen und fit für die Zukunft zu machen. Diesen Anspruch setzt sie als Physik- und Sportlehrerin um. Janna liebt ihren Beruf. Mit Kindern und Jugendlichen zusammenzuarbeiten, macht ihr riesig Spaß. Sie sieht ihre Schülerinnen und Schüler als Partner. Die altmodische Pauker-Attitüde ist ihr fremd. Jannas Engagement und Interessen enden aber nicht im Klassenzimmer. Der Beruf ermöglicht ihr viel Freizeit und die nutzt sie für den Sport. Sie joggt und spielt Tennis, wobei Sie sich auch im Vorstand des Tennisvereins engagiert. Sich einbringen, etwas zu geben, für andere da zu sein, das ist Jannas Charakter und genau deshalb passt der Lehrerberuf auch so gut zu ihr.

Als verbeamtete Lehrerin genießt Janna Privilegien

Janna weiß natürlich, dass man als verbeamtete Lehrerin viele Vorteile hat. Die Sicherheit im Job, die Unkündbarkeit und die Sicherheit im Alter geben ihr ein gutes Gefühl. Aber auch die Möglichkeit einer flexibleren Arbeitszeitgestaltung, z. B. falls sie mal Familie haben sollte, findet sie richtig gut. Ein besonders wichtiger Vorteil ist für Janna die private Krankenversicherung. Es ist für sie entscheidend, dass sie sich den Arzt ihres Vertrauens frei aussuchen kann und dann auch sofort einen Termin bekommt. Ganz zu schweigen von dem Anspruch auf ein Einzelzimmer im Krankenhaus und Chefarztbehandlung, falls das mal nötig sein sollte. Zum Glück musste sie das bisher noch nicht in Anspruch nehmen. Aber es ist beruhigend zu wissen, dass man bestens versorgt ist, wenn es mal darauf ankommt. Dass der Staat sie bei den Beiträgen zur privaten Krankenversicherung unterstützt, empfindet Janna als sehr großzügig. Wenn sie sich das alles so durch den Kopf gehen läßt, dann hatte ihre Oma wohl doch recht.

Gegenseitig Verantwortung füreinander übernehmen

Janna bringt sich sehr in ihren Beruf ein. Sie weiß, dass Sie große Verantwortung ausübt. Schließlich vertrauen Eltern ihr ihre Kinder an. „Die kommende Generation wird unsere Gesellschaft prägen”, sagt Janna, „Deswegen ist es so wichtig, dieser Generation Werte und Wissen zu vermitteln.” Janna weiß aber auch, dass Verantwortung für sie übernommen wird. Und zwar vom Staat. Der kümmert sich um seine Beamten. Die Privilegien, die Beamte erhalten, sind für Janna eine Antwort auf die Verantwortung, die Beamte für die Gesellschaft übernehmen. Die Verantwortung wird also auf beiden Seiten ausgeübt. Das passt zu Jannas Werten. „Wenn wir alle gegenseitig aufeinander achten und füreinander da sind, dann kann uns doch eigentlich nichts passieren, oder?” Man kann sagen, Janna ist in ihrem Beruf goldrichtig.

Ein abwechslungsreicher und spannender Beruf

Polizei Oberkommissar Dierk Dörr hat einen Job mit Verantwortung

Vor über 24 Jahren hat sich Dierk Dörr entschieden, Polizist zu werden und in dieser langen Zeit hat er seine Entscheidung noch keinen Tag bereut. Im Gegenteil, der Beruf hat gehalten, was er sich von ihm versprochen hat. Dierk wollte nie einen klassischen Büro-Job. Dafür aber einen abwechslungsreichen Beruf, bei dem kein Tag ist wie der andere. Wenn seine Schicht als Schutzpolizist beginnt, weiß er noch nicht, was heute alles auf ihn zukommt. Genauso wollte er es immer haben. Keine Eintönigkeit. Heute ist Dierk Oberkommissar und lebt mit seiner Familie in einem schönen Haus in Hessen. Er hat ausreichend Zeit, seinen Hobbys nachzugehen. Beim Motorradfahren kann er so richtig abschalten. Das macht den Kopf frei. Und das Krafttraining hilft ihm fit zu bleiben, was ihm auch im Beruf zugute kommt. Dierk hat den Anspruch an sich selbst, geistig und körperlich voll auf der Höhe zu sein. Das sind für ihn wichtige Voraussetzungen, um ein guter Polizist zu sein.

Polizisten sind Beamte und Beamte haben Vorteile

Natürlich ist sich Dierk über die vielen Vorteile des Beamtentums bewusst. Auch, wenn er diese nicht „raushängen” lässt, wie er es ausdrückt. Zwar waren diese Vorteile nicht der Hauptgrund für seine Berufswahl, aber im Laufe seines Berufslebens hat er sie durchaus zu schätzen gelernt. Als Beamter ist Dierk unkündbar. Zu wissen, dass man sein Gehalt zuverlässig bekommt, egal was passiert, ist ihm wichtig. Das macht ihn frei. Dazu zählt auch die gesicherte Pension. Wenn er da an seine Freunde und Bekannte denkt, die keinen Beamtenstatus haben, sieht er sich klar im Vorteil. Vor allem auch die Vorzüge der privaten Krankenversicherung, die der Staat ja zu einem großen Teil mit bezahlt, sind ihm wichtig. Wer einmal im Krankenhaus auf der Privatstation mit Einzelzimmer und Chefarztbehandlung gelegen hat, lernt die Vorteile der privaten Krankenversicherung schnell schätzen. Selbst bei kleinen Dingen, ob Erkältung oder Vorsorgeuntersuchung, auf einen Arzttermin muss Dierk nicht lange warten. Das findet Dierk richtig klasse.

Verantwortung ist ein Geben und Nehmen

Die Vorteile kommen nicht von ungefähr. „Es ist ein Geben und Nehmen”, weiß Dierk. Er ist sich darüber im klaren, dass er eine große Verantwortung trägt. Verantwortung für die Gesellschaft. „Keine Freiheit ohne Sicherheit”, sagt er, „Es sind nun mal wir Polizisten, die dafür sorgen, dass die Bürger in Sicherheit leben können.” Dieser Beruf bedingt natürlich auch gewisse Risiken. Darüber ist sich Dierk im Klaren. Aber dafür übernimmt der Staat im Gegenzug Verantwortung für ihn als Beamten. Dierk sorgt für Sicherheit in der Gesellschaft und der Staat sorgt für Dierks Sicherheit. Das ist ein fairer Deal, findet Dierk.

Kranken­versicherung für Beamte – PKV oder GKV?

Mehr Informationen zu den Vorteilen der privaten Krankenversicherung lesen Sie in unserem Ratgeber „PKV oder GKV?”

Beamte übernehmen Verantwortung und genießen dafür Privilegien

Dass Beamte ganz besonders sind, sieht man z. B. daran, dass sie im Grundgesetz berücksichtigt sind. Da steht nämlich in Artikel 33, Absatz 5: „Das Recht des öffentlichen Dienstes ist unter Berücksichtigung der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums zu regeln und fortzuentwickeln.” Einfacher ausgedrückt: Der Staat kümmert sich gut um seine Beamten. Wie genau? Das fasst Stephan Zapla, Experte für den öffentlichen Dienst bei der HUK-COBURG, zusammen: „Beamte sind so gut wie unkündbar, sie sind beihilfeberechtigt, was bedeutet, dass der Staat für einen großen Teil der Gesundheitsversorgung aufkommt. Außerdem erhalten sie eine im Vergleich zur gewöhnlichen Rente deutlich höhere Pension”, sagt Zapla.

Egal ob Lehrer, Polizisten oder Feuerwehrmänner – Beamte übernehmen sehr viel Veranwortung. So tragen sie maßgeblich zum Gemeinwohl bei.

Carolin Wachter, Expertin für den Berufseinstieg, HUK-COBURG

Beamte sind sogut wie unkündbar, sie bekommen eine gute Besoldung und im Alter eine Pension.

Stephan Zapla, Experte für den öffentlichen Dienst, HUK-COBURG

Wie attraktiv ist der öffentliche Dienst für Berufseinsteiger?

Gut 2 von 5 Studenten bezeichnen aktuell den öffentlichen Dienst als besonders attraktiv für die eigene beruflliche Zukunft. Damit gewinnt der öffentliche Dienst unter allen Branchen/Bereichen am stärksten an Zustimmung.

Studentenstudie 2018: Öffentlicher Dienst als attraktivste Branche

Quelle: Studentenstudie 2018 – Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Angaben in %; 2016er Werte in Klammern; Mehrfachnennungen möglich

Vorteile des öffentlichen Dienstes auf einen Blick

Jobsicherheit

Beamte genießen einen besonderen Kündigungsschutz. Auch Angestellte haben nach 15 Jahren Beschäftigungszeit oder mit einem Alter über 40 einen besonderen Kündigungsschutz.

Gute Verdienstchancen

Im öffentlichen Dienst wird nach festgelegten Tarifvereinbarungen bezahlt. Die Besonderheit ist jedoch, dass man sein Gehalt dauerhaft zugesichert bekommt, da weder Bund noch Länder insolvent gehen können.

Vereinbarkeit Beruf und Familie

Der öffentliche Dienst gilt als besonders familienfreundlicher Arbeitgeber. Neben der Möglichkeit von Teilzeit gibt es auch Eltern-Kind-Büros, die die Betreuung der Kinder einfacher machen.

Nähe zum Wohnort

Der öffentliche Dienst ist besonders darauf bedacht, seine Arbeitnehmer besonders nahe am Wohnort unterzubringen. Ausnahmen gibt es nur bei Gebietsreformen und Kooperationen.

Quelle: Studentenstudie 2018 – Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Das sagen unsere Experten

Was ist so attraktiv am Beamtenstatus?

Bild von Lehramts-Studentin im Interview

HUK-COBURG Tipp: Die Vorzüge des Beamtenstatus

Bild von Frank Braun, Experte öffentlicher Dienst, im Interview

Was muss man beim Jobeinstieg beachten?

Bild von Carolin Wachter, Expertin Berufseinstieg, im Interview

HUK-COBURG – preiswerter Versicherungsschutz aus Tradition

Spardose in Autoform lehnt an HUK-Schild

Öffentlich Bedienstete suchen nicht lange nach einer günstigen Versicherung – sie gründen einfach ihre eigene. So geschehen vor mehr als 80 Jahren, als Lehrer und Pfarrer sichere Automobilität durch preiswerten Versicherungsschutz erschwinglich gemacht haben. Heute wie damals ist die daraus entstandene HUK-COBURG dem Grundsatz verpflichtet, ihren Mitgliedern den Versicherungsschutz so günstig wie möglich anzubieten. Mit Erfolg: Mehr als 4 Millionen Beamte und Tarifbeschäftigte vertrauen bereits dem vielfach ausgezeichneten Versicherungsschutz.

Das macht die HUK-COBURG zum größten Versicherer im öffentlichen Dienst. Und seit ihrer Gründung 1987 sorgt die Krankenversicherung der HUK-COBURG mit ihren speziellen Beihilfetarifen dafür, dass sich Beamte und Beamtenanwärter auch im Krankheitsfall rundum absichern können.

Noch Fragen? – Wir beraten Sie gern

Sie möchten von unseren leistungsstarken Tarifen in der privaten Krankenversicherung profitieren, haben aber noch Fragen und wünschen ein individuelles Beratungsgespräch? Wir sind für Sie da: Persönlich vor Ort oder telefonisch über unsere Servicehotline. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf, gemeinsam finden wir den Tarif, der am besten zu Ihren Wünschen passt.

Hier finden Sie Ihren Ansprechpartner vor Ort:

Das könnte Sie auch interessieren


Die passende Versicherung für Sie

Private Kranken­versicherung für Beamte

Als Beamter oder Beamtenanwärter deckt Ihre Beihilfe nur einen Teil der Krankheitskosten ab. Unsere private Krankenversicherung für Beihilfe-Berechtigte ergänzt Ihren Versicherungsschutz optimal.

Jetzt berechnen