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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Private Krankenversicherung

FAQ – Private Kranken­versicherung

 

Erhalte ich eine Versicherungskarte?

Nein. Natürlich möchten wir Ihnen unsere Leistungen so einfach und bequem wie möglich zur Verfügung stellen. Die Chipkarte hilft dabei weder Ihnen noch uns, denn sie enthält nur den Namen unseres Unternehmens, den Namen des Patienten und sein Geburtsdatum.

Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung kann der Arzt über die Chipkarte nicht direkt mit uns abrechnen. Der geringe Nutzen dieser Chipkarte rechtfertigt die entstehenden Kosten nicht. Wir geben diese Kostenersparnis mit günstigen Beiträgen an Sie weiter.

 
 

Wann und wie erfolgt die Beitragszahlung?

Der Beitrag ist grundsätzlich am Monatsersten im Voraus fällig. Bei halbjährlicher und jährlicher Zahlungsweise gewähren wir Ihnen Rabatte.

Ihre Beiträge zahlen Sie bequem im Lastschrifteinzugsverfahren oder per Dauerauftrag. Aus Kostengründen werden keine Rechnungen versandt.

 
 

Inwiefern sind Ehegatten und Kinder versichert?

Eine Familienversicherung wie in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gibt es in der privaten Krankenversicherung (PKV) nicht. Jede Person zahlt einen risikogerechten Beitrag.

Wenn der Alleinverdiener von der GKV zur PKV wechselt, endet die Familienversicherung für den (nicht berufstätigen) Ehegatten und die Kinder. Sie müssten sich dann gegen einen eignen Beitrag in der GKV freiwillig oder privat krankenversichern.

 
 

Wann endet die Familienversicherung der Kinder in der GKV?

Die Familienversicherung der Kinder in der GKV endet, wenn die Eltern verheiratet sind und der PKV-Versicherte Elternteil ein Einkommen über die Krankenversicherungspflichtgrenze erzielt und regelmäßig mehr als der GKV-Versicherte Elternteil verdient.

 
 

Wie können Neugeborene mitversichert werden?

Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Aufnahme des Neugeborenen im Rahmen der sogenannten Kindernachversicherung möglich. Das bedeutet, dass das Neugeborene ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit rückwirkend zum Geburtsdatum in den Vertrag aufgenommen wird.

Folgende Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt sein:

  • Ein Elternteil ist seit mindestens drei Monaten bei der HUK-COBURG-Krankenversicherung versichert.
  • Der Antrag bzw. die Meldung zur Kindernachversicherung wird spätestens innerhalb von zwei Monaten ab Geburtsdatum eingereicht.
  • Der für das Kind gewählte Versicherungsschutz ist nicht höher oder umfassender als der eines versicherten Elternteils.
 
 

Was ist während der Elternzeit zu beachten?

Grundsätzlich läuft die private Krankenversicherung während der Elternzeit bei regulärer Beitragszahlung weiter. Da während der Elternzeit jedoch kein Anspruch auf Krankentagegeld besteht, sollten Sie eine bestehende Krankentagegeldversicherung in eine sogenannte Anwartschaftsversicherung umstellen.

Bei Eltern- und Mutterschaftsgeld handelt es sich um staatliche Leistungen. Die Beantragung und Auszahlung erfolgt deshalb ausschließlich über die entsprechenden staatlichen Einrichtungen.

 
 

Kann ich in die GKV zurück?

Ein Zurück in die GKV ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Wenn Sie beispielsweise arbeitslos werden oder wenn Ihr Einkommen unter die Krankenversicherungspflichtgrenze fällt, werden Sie wieder versicherungspflichtig und müssen wieder in die gesetzliche Krankenversicherung.

Dies ist jedoch nur bis zum 55. Lebensjahr möglich, danach ist der Weg zurück in die GKV versperrt.

 
 

Was passiert bei Eintritt der Versicherungspflicht?

Bei Eintritt der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung kann das Vertragsverhältnis mit der privaten Krankenversicherung innerhalb von zwei Monaten gegen Vorlage einer entsprechenden Mitgliedsbescheinigung der neuen Kasse gekündigt werden.

Zudem besteht die Möglichkeit, den Vertrag als Anwartschaft weiterzuführen oder auf unsere leistungsstarken Zusatzversicherungen umzustellen.

 
 

Was passiert bei Arbeitslosigkeit?

Mit dem Bezug von Arbeitslosengeld unterliegen Sie grundsätzlich der Verpflichtung, in die gesetzliche Krankenversicherung einzutreten. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, sich von dieser Pflicht befreien zu lassen, wenn Sie weiterhin die Vorzüge der privaten Krankenversicherung genießen möchten. Diese Befreiung ist jedoch unwiderruflich.

Für den Fall, dass Sie nicht privat versichert bleiben können, bieten wir Übergangslösungen entsprechend Ihrer Situation an.

 
 

Was ist eine Anwartschafts­versicherung?

Müssen Sie Ihren Vertrag zum Beispiel aufgrund des Eintritts der Versicherungspflicht oder aus anderen Gründen unterbrechen bzw. beenden, dann geben Sie bei einer Kündigung auch die bisher erworbenen Rechte, insbesondere Ihre Alterungsrückstellungen auf. Wir empfehlen daher, den Vertrag in eine Anwartschaftsversicherung (AWV) umzustellen.

Bei der AWV ruht der Versicherungsschutz ohne Leistungsanspruch. Gegen geringen Beitrag sichern Sie sich Ihre Vertragsrechte. Das heißt, Sie kehren zu einem späteren Zeitpunkt ganz einfach zu günstigen Bedingungen in den privaten Versicherungsschutz zurück – ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeit.

Sie haben die Wahl zwischen zwei Varianten:

  • Die kleine AWV:
    Während der kleinen AWV zahlen Sie keine Alterungsrückstellungen ein – Sie unterbrechen also den Ansparvorgang. Wie weit sich Eintrittsalter und damit die Beiträge verändern, hängt von der Dauer der kleinen AWV ab.
  • Die große AWV:
    Während der großen AWV zahlen Versicherte ab 21 Jahren weiterhin Alterungsrückstellungen ein. Lebt die AWV auf, hat Ihr Vertrag die gleichen Konditionen wie ein ununterbrochener Vertrag.
 
 

Kann ich den Tarif später noch wechseln?

Es besteht für Sie grundsätzlich die Möglichkeit, jederzeit vom einen in den anderen Tarif zu wechseln und den Versicherungsschutz Ihren (neuen) Bedürfnissen anzupassen. Enthält der neue Tarif Mehrleistungen, die vorher noch nicht versichert waren, ist der Wechsel mit einer erneuten Gesundheitsprüfung und mit Wartezeiten verbunden. Bei einem Wechsel innerhalb der Vollkostentarife bestehen generell keine Wartezeiten. Vorhandene Alterungsrückstellungen werden selbstverständlich angerechnet und wirken beitragsmindernd.

 
 

Erhalte ich einen Zuschuss von meinem Arbeitgeber?

Ja. Der Arbeitgeber zahlt die Hälfte des Kranken- und Pflegepflichtversicherungsbeitrags (nicht bei einem Pflegetagegeld und dem staatlich geförderten „Pflege-Bahr“), maximal jedoch den Zuschuss, den er an die GKV abführt.

Der Arbeitgeberzuschuss wird mit Ihrem Gehalt an Sie ausgezahlt. Sie zahlen dann den vollen Krankenversicherungsbeitrag an das Versicherungsunternehmen.

 
 

Was sind Alterungsrückstellungen?

Der Beitrag in der privaten Krankenversicherung setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen:

  • ein Risikoanteil, mit dem die Versicherungsleistungen bezahlt werden
  • ein Kostenanteil, zum Beispiel für Verwaltung und Leistungsbearbeitung
  • ein Sparanteil, die sogenannten Alterungsrückstellungen

Außerdem bilden wir zusätzliche Alterungsrückstellungen, die nur zur Beitragsstabilisierung im Alter verwendet werden dürfen.

Das Risiko, krank zu werden, steigt mit zunehmendem Alter erheblich an. Daher wird von der privaten Krankenversicherung ein Teil des Gesamtbeitrags – er bewegt sich anfangs je nach Alter, Tarif und Geschlecht zwischen rund 30 und 50 % des Tarifbeitrags – für das Alter zurückgelegt und verzinst.

Die angesammelten Alterungsrückstellungen dienen später dazu, die im Alter steigenden Krankheitskosten zu decken.

 
 

Wie kann ich meine private Kranken­versicherung kündigen?

  • Die Versicherung kann jedes Jahr mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende ordentlich gekündigt werden.
  • Bei Beitragserhöhungen besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Zeitpunkt der Erhöhung.
  • Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Zudem ist ein nachfolgender Vollversicherungsschutz bei einer gesetzlichen Kasse oder einem privaten Krankenversicherer nachzuweisen.