4. März 2019
Kategorie: Familie & Leben

Doppelte Datensicherung spart Ärger und Geld

Rums – einmal am Schreibtisch nicht aufgepasst und schon segelt die mobile externe Festplatte auf den Fußboden. Beim erneuten Starten folgt die böse Überraschung…

Die externe Festplatte läuft an, macht aber merkwürdige klickende und schleifende Geräusche. Die Erkenntnis folgt auf dem Fuße: Die Mechanik der Festplatte ist durch den Aufprall beschädigt und wird vom System nicht mehr erkannt. Eine Reparatur der Festplatte lohnt sich finanziell nicht. Ein Zugriff auf die gespeicherten Dateien ist damit nicht mehr möglich. Jetzt ist guter Rat teuer. 

Hohe Kosten

Zur Rettung der Daten muss die Platte unter Reinraumbedingungen geöffnet und mit spezieller Technik ausgelesen werden. Das können nur Firmen mit dem entsprechenden technischen Knowhow. Im Vergleich zum Anschaffungspreis der Hardware ist das sehr aufwändig und teuer. Schnell ist hier ein Betrag bis zu 1.000 Euro fällig. Das gilt auch, wenn es mittlerweile im Handel fast ausschließlich nur noch mobile SSD-Festplatten zu kaufen gibt. Diese sind im Prinzip wie ein großer USB Stick und haben keine Mechanik mehr. Aber auch diese Geräte können aber dennoch durch einen Sturz kaputt  gehen.

Hohes Risiko

Wer gut vorbereitet ist, hat seine Daten gesichert. Das ist besonders bei mobilen externen Festplatten praktisch unverzichtbar, wenn man auf die Daten angewiesen ist. Solche Geräte sind einem hohen Schadenrisiko ausgesetzt. Eine Datensicherung im privaten Bereich ist ziemlich einfach, für jeden Anwender machbar und sollte zur regelmäßig Routine werden. Kostenlose Tools zur Datensicherung gibt es zuhauf. 

Kann ich das versichern?

Unsere Hausratversicherung Classic übernimmt angefallene Datenrettungskosten bis zu einem Betrag von 1.000 Euro je Versicherungsfall, wenn ausschließlich privat genutzte Daten oder Programme durch eine Beschädigung am Datenträger verloren gegangen, beschädigt oder nicht mehr verfügbar sind. Versichert wäre zum Beispiel, wenn in der versicherten Wohnung eine Festplatte durch einen Leitungswasserschaden, Brand oder blitzbedingte Überspannung beschädigt wurde. 

Mit dem Haus- und Wohnungsschutzbrief organisieren wir die Wiederherstellung  elektronisch gespeicherter, privat genutzter Daten durch eine Fachfirma. Die Ursache für den Defekt des Datenträgers spielt dabei keine Rolle. Dafür übernehmen wir die Kosten bis zu 500 Euro je Schadenfall. Die erfolgreiche Wiederherstellung der Daten können wir allerdings nicht garantieren. 

Autor:

Stefan Eichhorn

Unternehmenskommunikation

 

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