26. Oktober 2018
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Kategorie: Familie & Leben

Wohnungseinbruch: Was bleibt, ist die Angst

--- Lesezeit: 2 Minuten --- 

Zum „Tag des Einbruchschutzes“ am Tag der Zeitumstellung informieren der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft, GDV, und die Polizei darüber, wie man Wohnungseinbrüche möglichst verhindern kann. Denn besonders in der dunklen Jahreszeit schlagen Einbrecher häufig zu.

Letztes Jahr wurden den Versicherern 120.000 Einbrüche in Wohnungen, Keller, Dachböden oder Hauswirtschaftsräume gemeldet und damit 20 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor. Der GDV sieht diese Entwicklung auch als eine Folge besserer Präventionsmaßnahmen, zum Beispiel durch eine bessere Sicherung von Türen und Fenstern. Doch von einer Trendwende mag der Verband nicht sprechen, schließlich bleibe die Zahl der Einbrüche auf hohem Niveau.

Einbruch: Langfristige Folgen

Für gestohlene Gegenstände kommt bei bestehendem Versicherungsschutz in der Regel die Hausratversicherung auf. Doch oft sind die finanziellen Folgen schneller zu beheben, als die psychischen Folgen. Denn viele Einbruchsopfer leiden langfristig unter diesem Erlebnis. In einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen gab fast die Hälfte der Befragten an, sich noch zwölf Monate nach der Tat unsicher in den eigenen vier Wänden zu fühlen. Jeder vierte Betroffene ist wegen des Einbruchs umgezogen oder hätte es gerne getan.

Es Einbrechern schwer machen

Einbrüche möglichst zu verhindern, bleibt daher wichtig. Denn viele Einbruchsversuche werden abgebrochen, wenn die Täter nicht innerhalb von fünf bis sechs Minuten reinkommen.

Wer seine Türen oder Fenster besonders sichert, bekommt sogar Geld vom Staat: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, KfW, fördert bauliche Schutzmaßnahmen gegen Einbruch mit bis zu 1.600 Euro. Die komplette Liste der geförderten Maßnahmen finden Sie auf den Internet-Seiten der KfW.

Auch folgende Verhaltensregeln schützen vor Einbruch:

  • Bei Verlassen der Wohnung alle Fenster und Türen schließen
  • Türen immer abschließen
  • Fenster und Türen zusätzlich mit einbruchshemmender Sicherungstechnik ausstatten
  • Schlüssel nie in Außenverstecken deponieren
  • Wertsachen sicher aufbewahren, z.B. in einem Safe oder Schließfach
  • Außenbereiche bei Dunkelheit beleuchten
  • Einstiegshilfen z.B. Mülltonnen oder Leitern im Garten entfernen
  • Anwesenheit signalisieren, z.B. tagsüber Rollläden hochziehen und nachts schließen
  • bei längeren Abwesenheiten zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, z.B. Nachbarn um das Leeren des Postkastens bitten

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Einbruch gekommen sein, hilft eine Liste der Wertgegenstände bei der schnellen Schadensregulierung weiter. Vor den finanziellen Folgen schützt die Hausratversicherung der HUK24 und der HUK-COBURG.

Eva-Maria Sahm

Unternehmenskommunikation

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