12. Oktober 2018
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Kategorie: Unterwegs

Sicher unterwegs: Darauf sollten Autofahrer im Herbst und Winter achten

--- Lesezeit: 3 Minuten --- 

Die Tage werden kürzer und langsam beginnt die dunkle und kühle Jahreszeit. Fünf Tipps, damit Sie im Herbst und Winter sicher mit dem Auto unterwegs sind.

Winterreifen

Eine generelle Winterreifen-Pflicht gibt es in Deutschland zwar nicht, jedoch dürfen Autos bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte nur fahren, wenn alle Räder mit Reifen ausgerüstet sind, die der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung genügen. Dieses sind M+S-Reifen oder Reifen mit Alpine-Symbol. Ist man bei entsprechender Witterung ohne die passenden Reifen unterwegs, wird ein Bußgeld fällig.

Sie sollten also vorbereitet sein und die Reifen wechseln, wenn die Witterung es erfordert. Als grobe Faustregel gilt: Von Oktober bis Ostern – also zwischen O und O – sollte man Winterreifen am Auto haben.

Übrigens: „M+S“ steht für „Matsch und Schnee“. Diese Kennzeichnung ist nur noch für Reifen gültig, die bis zum 31.12.2017 produziert wurden. Aber keine Angst: Gefahren werden dürfen sie noch bis Ende September 2024. Seit 2018 werden neuproduzierte Reifen nur als Winterreifen abgenommen, die ein Symbol tragen, das aus einem Berggipfel und einer Schneeflocke, dem Alpine-Symbol, besteht.

Ausreichend Profil

Achten Sie bei jeder Bereifung auf ausreichend Profil. Vorgeschrieben sind in Deutschland mindestens 1,6 Millimeter. Experten raten jedoch zu mindestens 4 Millimeter Profiltiefe bei Winterreifen. Tipp: Stecken Sie eine 2-Euro-Münze ins Profil. Ist der silberne Rand verdeckt, haben die Reifen noch ausreichend Profil. Unterschreitet man die Mindestprofiltiefe und wird erwischt, gibt es ein Bußgeld von 60 Euro.

Denken Sie beim Reifenwechsel unbedingt auch an die Laufrichtung, die es bei manchen Winterreifen gibt. Ein kleiner Pfeil zeigt sie an.

Licht an

Autofahrer müssen sich auf die veränderten Lichtverhältnisse einstellen. „Tagfahrlicht“ wird von Experten das ganze Jahr über empfohlen. Aber das Licht ist ja nicht nur da, damit man selbst sieht, sondern auch damit man gesehen wird. Im Herbst ist es gerade in der Dämmerung und bei Regen wichtig, die Scheinwerfer einzuschalten. Dafür genügt das normale Abblendlicht.

Nebelscheinwerfer sind nur erlaubt, wenn die Sicht „erheblich“ beeinträchtigt ist, Nebelschlussleuchten sogar nur bei Sichtweiten unter 50 Meter. Bitte vergessen Sie nicht, die Nebelschlussleuchte wieder abzuschalten, wenn Sie aus dem Nebel herausfahren – der nachfolgende Autofahrer wird es Ihnen danken.

Vorausschauend fahren

Der Straßenbelag kann bei den herbstlichen Witterungsverhältnissen rutschig sein. Möglicherweise ist die Straße feucht und Laub liegt auf der Fahrbahn. Auf rutschigen Straßen verlängert sich der Bremsweg. Also fahren Sie vorausschauend und schauen Sie sich die Straße vor Ihnen genau an.

Auch Seitenwind kann zum Problem werden. Heftige Windböen treten vor allem an Autobahnbrücken, Schneisen im Wald, offenen Feldern oder beispielsweise Tunnelausfahrten auf. Mit Seitenwindböen muss auch beim Überholen von Lastwagen und Bussen gerechnet werden. Deshalb sollten Autofahrer in solchen Situationen besonders aufmerksam sein.

Durchblick behalten

Gerade im Herbst verstopfen heruntergefallene Blätter gerne die Belüftungsschlitze. Daher vor der Fahrt prüfen, ob alles frei ist. Auch die Nächte sind schon empfindlich kalt. Füllen Sie daher frühzeitig das Scheibenwaschwasser mit ausreichend Frostschutz auf und legen Sie Eiskratzer und Besen ins Auto. Bei den Scheiben gilt von außen und innen: Erst losfahren, wenn die Sicht frei ist.

Gute und sichere Fahrt!

Eva-Maria Sahm

Unternehmenskommunikation

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