29. März 2018
Kommentare: 0
Kategorie: Unternehmen

Michael läuft durch die Wüste

Sand, Schweiß und Steine statt Cocktails am Strand: Michael Ansteg, Mitarbeiter der HUK-COBURG-Autowelt, schwitzte dort, wo andere Urlaub machen. Auf den Kapverden lief er 42 Kilometer durch eine Wüstenlandschaft.

30 Grad, Sonne und weißer Sand – das klingt nach Urlaub, doch Michael Ansteg wählte diese Bedingungen für seinen ersten Laufwettbewerb, einen „Eco-Marathon“. 42 Kilometer rannte und walkte er bei bis zu 40 Grad über Schotter, Sand und Kopfsteinpflaster auf Boa Vista, eine der kapverdischen Inseln im Atlantik. Das Eiland hat lange, einsame Sandstrände, das Landesinnere besteht aus Wüste. Das ganze Jahr über ist es trocken und warm. Nur einige Tausend Einwohner bevölkern die Insel. Bei Touristen ist sie noch ein Geheimtipp. Jedes Jahr Anfang Dezember findet ein Laufwettbewerb mit verschiedenen Streckenlängen statt. Michael Ansteg hatte sich für die Marathondistanz entschieden.

Vom Fußball zum Laufen

Der Hobby-Sportler aus Moers am Niederrhein ist seit März 2017 Verkäufer in der HUK-COBURG-Autowelt in Düsseldorf. Früher spielte er Fußball und nahm an Leichtathletik-Wettkämpfen teil, jetzt hält er sich nach Feierabend mit gelegentlichen Läufen fit. An einem Wettbewerb hat er bisher nicht teilgenommen – bis ihn sein Autowelt-Kollege Markus Süße im vergangenen Jahr überzeugt hatte, mitzufliegen. „Ich wollte einmal diese Distanz durchhalten“, sagt Michael Ansteg. Das fiel ihm nicht leicht: „40 Grad, meist in der prallen Sonne, und unwegsames Gelände mit tiefem Sand oder Felsbrocken – da ist das Laufen mühsam“, erzählt er.

Brennende Oberschenkel

Die Checkpoints mit Getränkenachschub alle paar Kilometer waren bitter nötig, um durchzuhalten. „Bis Kilometer 30 ging es, dann kam die Wüste. Fünf, sechs Kilometer mussten wir Dünen rauf und runter, danach war ich platt“, sagt Ansteg. Die Oberschenkel brannten, kein Fleckchen Schatten, aber Sand in den Schuhen – da half am Ende des Wüstenabschnitts auch der Blick zum Strand nichts mehr. Denn in dem Moment sah Ansteg erst, wie weit es noch zum nächsten Checkpoint war. „Da hätte ich mich am liebsten hingesetzt“, sagt er.

Motivation vom Kollegen

Doch Markus Süße motivierte ihn, weiterzumachen: „Der Schmerz geht, der Stolz bleibt.“ In knapp acht Stunden schaffte Michael Ansteg das Rennen – etwa eine Stunde schneller, als er es sich vorgenommen hatte. Nach dem Lauf hatte er ein paar Tage Zeit, die Insel zu entdecken und auch die Strände zu genießen. Alles zusammen hat ihn überzeugt: „Ich werde auch 2018 wieder mitlaufen. Das ist eine schöne Erfahrung“, sagt er. Aber für das nächste Rennen will er sich besser vorbereiten: „Ich möchte mehr Geländeläufe machen und Spezialschuhe mitnehmen, damit nicht so viel Sand in die Schuhe gerät.“ Dann kann er vielleicht den Strand auch schon während des Laufes genießen.

Michael Ansteg

HUK-COBURG Autowelt-Mitarbeiter Michael Ansteg auf Boa Vista 

Autor:

Christian Hellermann

Unternehmenskommunikation 

Kommentare
Hinterlassen Sie einen Kommentar
Bitte geben Sie Ihren Namen an.
Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
Vielen Dank, Ihr Kommentar wurde abgeschickt. Vor Veröffentlichung muss er zunächst freigegeben werden.
Achtung: Auf dem Blog veröffentlichen und bearbeiten wir keine Anfragen zu Vertrags- und Schadenangelegenheiten. Bitte senden Sie dafür eine Mail an info@huk-coburg.de oder info@huk24.de.
Fußzeile aufklappen