10. Juni 2016
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Kategorie: Ihr Fahrzeug

Autodiebstahl: Wie man sich schützen kann

Laut Versicherungs-Statistik wurde im Jahr 2014 rechnerisch jede halbe Stunde ein kaskoversichertes Auto gestohlen. Für Autobesitzer bedeutet das einen Schock. Wie man sich vor Autodiebstahl schützen kann...

Millionenschäden durch Autodiebstahl

Zwar ging die Zahl der Autodiebstähle nach den Erhebungen des Gesamtverbands der Versicherer (GDV) 2014 um 4,8 Prozent zurück, doch die Versicherungen zahlten an ihre Kunden dennoch mit rund 262 Millionen Euro fast die gleiche Entschädigungssumme aus wie ein Jahr zuvor. Denn der durchschnittliche Wert der geklauten Pkw stieg auf eine neue Rekordhöhe. Und da es sich bei den Autodieben in der Regel um Mitglieder organisierter Banden handelt, sind die Chancen, dass das entwendete Fahrzeug wieder aufgefunden wird, eher gering.

Türen und Fenster - alles verriegelt?

Um sein Auto vor Dieben zu schützen, gibt es sinnvolle Sicherungsmaßnahmen. Die beginnen damit, dass beim Verlassen des Fahrzeugs keine Wertgegenstände offen im Wagen zurückbleiben. Das gilt nicht nur für Handys, Kameras oder ähnliche Geräte, sondern sogar für CDs, wegen denen durchaus Scheiben eingeschlagen werden können. Wenn möglich sind Navigationsgeräte und die Bedienteile von Autoradios ebenfalls mitzunehmen. Wichtig ist zudem, darauf zu achten, dass Fenster, Türen, Kofferraum und Schiebedach geschlossen sind, selbst wenn man sich nur kurzzeitig vom Auto entfernt, und dass die Autotüren auch tatsächlich verriegelt sind. Denn Autodiebe können inzwischen ohne großen Aufwand mit einem Störgerät die Funktion der Funkfernbedienung blockieren.

Wie man es Autodieben zusätzlich schwer macht

Für noch mehr Sicherheit sorgen elektronische Alarmanlagen, die bei Bedarf auch nachgerüstet werden können. Auch mechanische Sicherungsmaßnahmen wie eine Gangschaltungs- und/oder eine Lenkradsperre sowie die Parkkralle wirken abschreckend, weil sie den Diebstahl erschweren und Zeit kosten. Eine andere moderne Methode zur Sicherung eines Autos ist die sogenannte künstliche DNA: Hierbei wird die Fahrzeug-Ident-Nummer chemisch in die Seitenscheiben geätzt. Experten halten es grundsätzlich für ratsam, auf Schutzmaßnahmen mit Aufklebern auf den Seitenscheiben hinzuweisen.

Wer Autodieben zum Opfer gefallen ist, sollte schnellstmöglich Polizei und Versicherung darüber informieren. Bei einem geleasten Fahrzeug ist auch der Leasinggeber zu benachrichtigen.

HUK-Infobox:

Alle Informationen rund um die Autoversicherung finden Sie auf huk.de oder huk24.de.

Autorin: Eva-Maria Sahm

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