28. April 2015
Kategorie: Unterwegs

Richtiges Einstellen der Parkscheibe

Vor der Arbeit mit dem Auto noch auf einen Sprung in die Stadt oder mit Verspätung auf dem Weg zum Arzttermin – wer kennt es nicht, das Problem mit der Parkplatzsuche. Gerade, wenn man ohnehin unter Zeitdruck steht, sind die Seitenstreifen zugestellt und das Parkhaus ist überfüllt. Hat man dann doch endlich ein Plätzchen für seinen Pkw gefunden, stellt sich gleich das nächste Problem…

Statt eines Parkverbots weist ein Schild diesmal auf das Einlegen einer Parkscheibe hin. Gut, dass eine im Handschuhfach liegt. Ein Blick auf die Uhr zeigt, es ist 14 Uhr 45 und man ist viel zu spät dran. Und wie war das nun gleich wieder mit dem richtigen Einstellen der Parkscheibe?

Wohin muss der Zeiger?

Sieht man sich die blaue Scheibe einmal genauer an, stellt man sehr schnell fest: Viertelstunden gibt es nicht. Lediglich ganze und halbe Stunden können eingestellt werden. Parkt man sein Auto beispielsweise um viertel vor drei, so stellt man die Scheibe auf 3 beziehungsweise 15 Uhr ein. Allgemein gilt, dass der Zeiger der Parkscheibe immer auf den Strich der halben Stunde eingestellt sein muss, der dem Zeitpunkt des Anhaltens unmittelbar folgt.

Nicht jede Parkscheibe ist gültig

Die Parkscheibe muss aber nicht nur richtig eingestellt sein, sondern auch von außen gut lesbar im Fahrzeug liegen. In der Straßenverkehrsordnung ist außerdem geregelt, wie die Scheibe konkret auszusehen hat. Abgesehen vom Format – 150 mal 110 Millimeter – ist hier auch etwas zur Farbe der Parkscheibe zu lesen. Diese muss nämlich im typischen Parkschilderblau gehalten sein. Pinke oder schwarze Parkscheiben sind damit ungültig und wurden in der Vergangenheit bereits mit Strafzetteln geahndet.

Autorin: Linda Möslein

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