6. Januar 2015
Kategorie: Familie & Leben

HUK-COBURG berät: Wohneigentum kaufen oder mieten?

Selten waren die Zeiten so günstig, um eine eigene Immobilie zu erwerben. Baugeld ist so billig wie noch nie. Und doch gibt es Zweifler, die sich fragen: Soll ich es wagen und mich über einen sehr langen Zeitraum verschulden? Was ist besser: mieten oder kaufen? Wir haben ein paar Tipps.

Jeder hat dazu eine eigene Meinung und richtig oder falsch gibt es nicht. Die Entscheidung hängt stark von den jeweiligen persönlichen Lebensumständen ab. Als Mieter bleibt man beim Wohnort flexibel, ein beruflicher Wechsel in eine andere Stadt ist kein Problem. Außerdem braucht man sich als Mieter keine Gedanken über Instandhaltungskosten machen. Aber was, wenn die Mieten immer weiter steigen oder der Mietvertrag unerwartet gekündigt wird?

Wohneigentum als Altersvorsorge

Wohneigentum bedeutet bei richtiger Planung mietfreies Wohnen im Alter. Rentnerhaushalte mit Wohneigentum sparen im Schnitt ein Drittel ihrer Rente durch mietfreies Wohnen. Das ist 2014 für rund 75 Prozent der Deutschen der Hauptgrund, in eigene Wände zu investieren. Dafür nehmen Sie auch finanzielle Einschränkungen hin. Nach Angaben des Instituts für Städtebau liegt die Wohneigentumsquote in Deutschland bei rund 46 Prozent.

Besseres Konsumverhalten

Die Finanzierung einer eigenen Immobilie wirkt sich positiv auf das Sparverhalten aus. Studien zeigen, dass Eigentümer bei gleichem Einkommen weit mehr sparen als vergleichbare Mieterhaushalte. Das wirkt nach Aussagen von Wissenschaftlern auch noch nach Zahlung der letzten Tilgungsrate. Ältere Immobilienbesitzer leben deshalb meist in ausgewogenen finanziellen Verhältnissen.

Wohneigentum bringt Unabhängigkeit

Als weitere wichtige Anreize für den Erwerb einer eigenen Immobilie nennen Befragte den freien Gestaltungsspielraum und die Sicherheit vor Mieterhöhungen und Kündigungen, die einen als Mieter überraschen können. Vor allem in Ballungszentren klettern Mieten.

Staatliche Förderungen nutzen

Wer in Wohneigentum investiert oder plant in die eigene Immobilie zu investieren, den unterstützt der Staat mit verschiedenen Prämien. Interessant ist auch die staatliche Unterstützung mit Wohn-Riester. Beim Wohn-Riester gehen die Förderungen in Bausparverträge oder werden in Baufinanzierungen eingebunden. Mehr dazu auch in unserem Artikel „Staatliche Förderung rund um die private Altersvorsorge“.

HUK-Infobox:

Wenn man sich für das Thema Wohneigentum interessiert, kann der erste Schritt in Richtung Eigenheim zum Beispiel der Abschluss eines Bausparvertrags sein. Wer bereits konkrete Baufinanzierungspläne hat, kann sich über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten informieren

Autorin: Stefanie Mönnig

Marketing

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